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Kurzfristig beim Stahlbau-Cup, leider ziemlich erfolglos

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Am gestrigen Samstagvormittag fanden sich ein paar Spontane zum Hallenturnier von Stahlbau Dessau ein. Ein Gegner, der uns auf dem Rasen regelmäßig gegenübersteht und mit dem wir früher auch ziemlich regelmäßig in der Halle zu tun bekommen haben. Früher ist aber auch lange her und vielleicht fragt man sich, warum ich das überhaupt schreibe. Weil man nach einem (auf die Ergebnisse bezogen) erfolglosen Turnier natürlich in Erinnerungen schwelgt. Wie erfolgreich man früher war, wie "hochklassig", intelligent, schnell whatever man früher in der Halle gespielt hat. Was vermutlich noch nicht mal stimmt, man verklärt alles auch ein wenig. Aber es gab Zeiten, da konnte die Eintracht nicht nur Achtungserfolge erzielen. Nein, es gab Turniersiege zu feiern. Damals. Weinend

Solche Rückblicke sind aber erstens brotlos und zweitens werden sie auch irgendwo den Spielern nicht gerecht, die sich spontan zur Verfügung stellen, um den kurzfristig ausgefallenen sechsten Teilnehmer des Turniers zu ersetzen. Vor dem Turnier kamen mir bei der Begrüßungsrede noch andere Formulierungen in den Sinn, aber so schlimm war es nachher doch nicht. Und nun zu den einzelnen Spielen.

Wir mussten im ersten Spiel gegen Kochstedt antreten. Keine Ahnung, ob unsere Herangehensweise oder taktische Ausrichtung anders gewesen wäre, wenn wir davon ausgehen hätten können, gleich gegen den später ungeschlagenen Sieger anzutreten. Auf jeden Fall ebneten wir Kochstedt einen reibungslosen Einstand mit 6 schönen Toren. Bis zur 6. Spielminute sah es so aus, als wären wir sowas wie ebenbürtig, danach brachen die Dämme. Während wir nach vorn absolut ohne Abstimmung agierten, die verständlicherweise nicht vorhanden war, mussten wir immer wieder auf Robert hoffen, der in jedem Spiel unser einziger offensiver Aktivposten war. Im ersten Spiel war aber entscheidend, dass wir quasi ohne Körperspannung und ohne die notwendige Bissigkeit im Defensivverhalten agierten. Ohne jetzt taktisch irgendwelche Finessen auszupacken, muss man einfach das Tor verteidigen, miteinander reden und ackern. Das wurde danach erheblich besser, im ersten Spiel stand Justin einige Male allein gegen die gegnerischen Stürmer. Eintracht/GW Dessau - Kochstedt 0:6

Im zweiten Spiel hatten wir unsere "Fehler" aus dem Debakel besprochen und uns auf eine ganz einfache Taktik geeinigt. Tief stehen. Mauern. Räume eng machen und dann auf den Glückstreffer hoffen. Gegen die zweite Vertretung von Stahlbau Dessau klappte das hervorragend. Stahlbau war zwar auch mit dem zweiten Anzug sehr gut. Gepflegter Hallenfußball, wie man ihn gewohnt ist. Aber wir konnten uns immer wieder die Bälle erkämpfen und entsprechend auch eigene Chancen erspielen. Robert war es vorbehalten, unseren einzigen Turniertreffer zu erzielen. Eintracht/GW Dessau - Stahlbau II 1:0

Im nächsten Spiel ging es kurz danach direkt gegen die Erste von Stahlbau. Hier konnte man sehen, auf welche Cracks dieses Team zurückgreifen kann. Zwei Teams muss man erstmal stellen. Das Spiel lief unter ähnlichen Vorzeichen. Hinten drin stehen und das Tor verteidigen. Notfalls nur zu dritt, da unsere Offensiven weniger Wechselmöglichkeiten hatten und entsprechend eher mal stehen blieben. Wir kassierten trotz bravouröser Defensivleistung und bundesligareifen Paraden von Justin leider ein Tor und konnten trotz verbesserter Offensivleistung mit guten Steckpässen leider kein eigenes Tor erzielen. Klingt verrückt, aber ein Tor und damit ein Unentschieden oder sogar mehr war hier drin.
Eintracht/GW Dessau - Stahlbau I 0:1

Danach hatten wir insgesamt 4 Spiele a´ 12 Minuten Pause. Ich habe extra nochmal nachgelesen. Das führte zu den unweigerlichen Konsequenzen. Man guckt sich den Spielplan an und rechnet sich aus, auf welchem Platz man landen könnte. Das klappt schon in der Bundesliga nicht. Man wird kalt und alles rostet ein. Man isst was oder trinkt ein Bier. Das vierte Spiel war das entscheidende, wenn man noch Chancen auf das Treppchen haben wollte. Mit dieser langen Pause kamen wir aber gar nicht klar. Wir spielten einfach schlecht und hatten so gut wie keine Torchance. Wir machten unfassbar viele Fehler im Aufbau und wichen von unserer bewehrten Taktik ab. Eine spielstarke Truppe hätte uns hier abgeschossen. So fielen nur 2 Tore gegen uns, auch weil Justin wieder zirka 100 Chancen vereitelte. Eintracht/GW Dessau - FSG Steutz/Leps 0:2

Im letzten Spiel um die goldene Ananas war dann bei allen Kraft und Luft raus. Stahlbau II hatte kurz vorher auch das fünfte Spiel verloren und somit war für uns der vorletzte Platz sicher. Mit einem Sieg gegen Stahl Aken hätte es sogar noch Platz 4 werden können, aber das war uns nicht vergönnt. Es gab genug Möglichkeiten für eigene Tore. Es waren aufgrund der schwindenden Kräfte auf beiden Seiten riesige Räume vorhanden. Aber wir scheiterten am Unvermögen und der fehlenden Gelassenheit. Aken hatte die auch nicht, aber man konnte wenigstens einmal treffen und somit endete das Spiel Eintracht/GW Dessau - Stahl Aken 0:1

Fazit:
Mit einer zusammengewürftelten Truppe, in der die große Mehrheit sonst in der Defensive spielt, war abzusehen, dass es kein Angriffsfeuerwerk wird. Die fehlende Erfahrung im Hallenfußball und die mangelnde Abstimmung konnten in der Offensive nicht ausgeglichen werden. Der Paß zu Robert klappte meist noch. Robert hatte aber selten eine Anspielstation neben sich. Entsprechend war er Alleinunterhalter. Das ist dann auf Dauer zu anstrengend und zu umständlich für uns und viel zu leicht für unsere Gegner. Die knappen Ergebnisse sind auf 3 Dinge zurückzuführen. Wir spielten mit einem Futsal-Ball, der schnelles Spiel unterband. Wir kämpften außer im ersten Spiel immer aufopferungsvoll. Und wir hatten Justin. Der hielt teilweise unglaubliche Bälle. Dafür wurde er leider nicht mit einem Pokal belohnt, weil der Kochstedter Keeper nur ein Gegentor kassiert hatte. Verdient und irgendwie doch nicht.

Unser Team in Roßlau:

Justin - Andreas E., Danny, Mosch, Ronny B. - Thomas B, Konrad, Robert

Passabel aber nicht groß in Rosenburg

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Die Sportfreunde aus Groß Rosenburg luden zum Hallenschnickschnack an einem Samstagnachmittag. Eigentlich cool, man kann ausschlafen, die Ausrede “muss noch inkoofen” zählt auch nicht, die Ligen laufen in Teilen noch nicht. Insgesamt wäre da ein unfassbar reichhaltiges Kontingent an willigen Kickern zu erwarten. Naja, denkste. Nils musste hart arbeiten, um eine passable Delegation balltretender Künstler ins Salzlandreich zu entsenden. Am Ende waren es dank Hilfe von ASG und Lok Akteuren 10 Kicker. Delegations-und Reiseleiter Jan durfte sogar einen ehemalig Ehemaligen begrüßen. Sein letztes Hallenturnier für die Grün-Weiße Eintracht war noch im letzten Jahrzehnt. Aus 8 geladenen Teams wurden 6, am Ende waren es gar nur noch 4 Teams, die in einer Hin-und Rückrunde ihren Sieger kürten. 
 
Bei 9 Feldspielern und einem Torhüter ist die schwere Frage, wer mit wem das Wechselpärchen bildet. Bei Tinder wäre es einfacher. Hier hatte Jan ne erste Baustelle, die im Laufe des Turniers weitere Baustellen eröffnete. Denn einige schienen nicht so recht bei der Sache. So blieb der Schreiberling erstmal im ersten Spiel komplett draußen, auf eigenen Willen wohlgemerkt. Erstmal gucken, beobachten, analysieren. Beim Wechseln wird natürlich die Grundordnung immer gemischt, die Positionen verschieben sich. Nervosität macht sich trotz altersbedingter Routine breit. Im Laufe der Hinrunde stabilisierte sich die Truppe aber merklich. Noch zart schüchtern im ersten Spiel gegen E. Köthen (0-2), hatte man dann einen Plan mit einem mit-spielenden Justin im Tor und einem teils gut anzuschauenden Powerplay. Die beiden anderen Partien gegen den Gastgeber und Reppichau endeten dennoch jeweils 2-3, waren aber absolut auf Augenhöhe. Die teils einfachen, zu einfachen Gegentore schmerzten. Da werf ich mal das Wechselchaos als Grund in die Schüssel. 
 
Zur “Rückrunde” konnte man mit großen Kampf und einem starken Rückhalt einen dreckigen Sieg gegen die immer anstrengend wirkenden Köthener einfahren. Also verbal anstrengend. Irgendwie war jede Begegnung mit Eintracht Köthen Beteiligung unangenehm. Später gabs sogar noch Handgreiflichkeiten in einem anderen Spiel.
 
Leider war danach unser Glück und unsere garstige Bissigkeit im Stile eines Zwergspitzes aufgebraucht. Schon gegen Rosenburg und erst recht im letzten Spiel gegen Reppichau. Die mussten hoch gewinnen, um noch am Ausrichter aufgrund der Tordifferenz vorbei zu ziehen. Die Suppe wollten wir denen natürlich versalzen. Genug dieses Gewürzes sollte man ja hier vermuten, wenn allerdings Aluminium hinzu gemischt wird, kannste es knicken. Genau diese Alutreffer und die fehlende Kaltschnäuzigkeit vorm Tor bei den freien zweiten Bällen kostete uns ein Achtungserfolg gegen den Favoriten, der aber im Gegenzug abgewichst unsere Fehler eiskalt bestrafte und uns bzw. Justin 4 oder 5 Dinger einschenkte. Bei einigen Akteuren war dann doch nebenbei der vorgezogene Genuss isotonischer Getränke deutlich spürbar. 
 
Dass es dann letztlich für den am Ende doch überraschenden dritten Platz reichte, freute uns natürlich alle. Die Tordifferenz spielte bei der Gesamtauswertung des Turniers ne tragende Rolle. Ob bei den beiden Strebern Groß Rosenburg und Reppichau oder auch bei den beiden anderen Teams. Ralf, der quasi nur in den ersten beiden Spielen Kurzeinsätze hatte, durfte dann Trophäe und Schnapsflasche abholen und für die Presse das Foto ausfüllen. Justin wurde nicht überraschend bester Keeper, durfte er auch mit Hilfe von Berzi’s Schuhen, der sicherheitshalber erfahrungsgemäß 2 Paar eingesteckt hatte, ne Bude machen. Die weiteren 4 geschossenen Tore wurden dann auf die Schultern von Felix M., Jan und dem Schreiberling verteilt. 
 
Letztendlich kann man durchaus zufrieden sein, das AH Dilemma mit sich untereinander nicht kennenden Spielern konnte mit Kommunikation passabel kompensiert werden. Wie Jan zwischenzeitlich analysierte, gingen unsere Chancen ans Gestänge oder wurden im letzten Moment geblockt, während bei den anderen schon das ein oder andere Innenpföstchen half. Alle blieben gesund und vor allem fröhlich. Die Truppe gab eine gute Visitenkarte für den Verein ab. Ein Dank gilt allen Beteiligten. Gut gemacht. Nils kann ruhigen Gewissens für ein weiteres Turnier planen. 
 
Dabei: Justin- Ralf, Jan, Dirk Z.,Thomas B., Ronny B.,Sven, Felix, Benjamin, Andreas B.

MS Cup in Kochstedt - erfolgloser Ausflug in die Halle

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Am vergangenen Samstag wollte unsere Altherrentruppe an ihre (schon etwas zurückliegenden) Erfolge aus den Zeiten regelmäßigen Hallenfußballs anknüpfen. Als es noch den regelmäßigen Hallenpokal für Altherren-Teams gab, konnten wir uns jährlich verbessern und eine dieser Runden auch einmal gewinnen. Lange her das Ganze. Am Samstag ging es nun nach Kochstedt in die uns gut bekannte Halle. Arschglatt das Geläuf, wie immer, arschkalt das Wasser zum Duschen. Auch wie immer. Sportlich hatten wir erstmal damit zu tun, 8 Feldspieler aufzutreiben, die ü30 und hallenerprobt sein sollten. Aufgrund der Abwesenheit unserer Profis, die sich einer ähnlich aussichtslosen Aufgabe in Schkeuditz stellten, konnten wir immerhin das älteste Team des Turniers stellen. Wenn man den Altersschnitt nimmt. Lediglich Robin und Danny waren u40, während wir sogar einige ü50-Spieler aufbieten mussten.

Und so hatten wir in der schwersten der beiden Vorrundengruppen von Anfang an nichts zu lachen.

Im ersten Spiel gegen Union Zschernitz gingen wir in Führung. Der Schreiberling dirigierte Thomas B. mittels Fuchtelei vor das Tor, der Gegner hatte noch Schlaf in den Augen und so reagierte man viel zu spät. Der scharfe Pass Richtung Torhüter wurde von Thomas abgelenkt und wir hatten unser einziges(!) Turniertor. Zschernitz besann sich danach leider und nutzte unser mangelndes Verständnis in der Abwehr zu 3 sehr einfachen Toren. Endergebnis 1:3

Im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger Stahlbau waren die Eulen eigentlich schon verflogen. Zu den uns bekannten Spielern hatte sich Kevin Gerstmann gesellt und dieser war auch mit 2 oder 3 Mann nicht zu stellen. Die andren Stahlbauer profitierten immer wieder von unserer läuferischen Unterlegenheit und von unseren sehr einfachen Ballverlusten im Aufbau. Torchancen mussten wir uns erarbeiten bzw. erkämpfen und auch dann sprangen nur Halbchancen heraus. Das Spiel endete für Stahlbau entspannt mit 0:4.

Im dritten Spiel ging es gegen den zweiten späteren Finalisten, DSV 97. Hier trafen wir wieder auf alte Bekannte. Allen voran Pelle im Tor und Steve Jornitz als Antreiber. Wir waren massiv unterlegen und selbst die hallenerfahrenen Spieler merkten hier, dass der Zahn der Zeit massiv an der Schnelligkeit und Spritzigkeit genagt hatte. Die Tore waren immer herausgespielt. Immer kurz vor dem Vorführen. Ähnlich wie Stahlbau waren aber auch die ZABler noch halbwegs fair und verzichteten auf Ole´ und Co. Wir verloren trotzdem 0:5.

Somit waren wir Letzter in unserer Vorrunde und durften gegen Kickers Raguhn um die goldene Ananas spielen. Nachdem wir relativ früh in Rückstand gerieten, bäumten wir uns nochmal auf. Alle kämpften und wollten zumindest den Ausgleich erzielen. Mehrere Ecken und selbst 105% Chancen durch Ralf blieben aber leider ungenutzt. Patrick testete das Aluminium und auch unser Präsident schoss einige Male aussichtsreich. Alles ohne Zählbares. Und so kam, was immer kommt. Aus dem Nichts fiel das 0:2. Danach war alles vogelwild und brotlos.

Wir beendeten das Turnier auf dem irgendwie nicht erwarteten achten Platz. Bessere Ergebnisse wären in der anderen Gruppe sicher möglich gewesen, wobei ich nicht denke, dass wir deswegen wesentlich besser als Platz 3 in der Vorrunde hätten sein können. Man hat uns angemerkt, dass wir schon lange nicht mehr in einer "großen" Halle gespielt haben. Nur gelegentlich haben wir wirklich Hallenfußball gespielt. Wir waren sehr statisch und sahen uns entsprechend in fast allen Spielen überwiegend in der Defensive.

Mit dabei waren: Sven Z. - Danny, Sven K., Patrick, Andreas E., - Robin, Thomas B. (1), Dirk und Ralf.

Vielen Dank an die (spärlich vorhandenen) Fans und vor allem an Danny, Patrick und Robin, die uns kurzfristig wenigstens noch auf eine taugliche Mannschaftsstärke auffüllten.

Turnier TuS Kochstedt

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3. Platz beim Turnier des TuS Kochstedt

 

Relativ kurzfristig entschloß sich unsere grün-weiß-chemische Eintracht-Traditionsmannschaft beim Turnier der TuS Kochstedt an den Start zu gehen. Nach dem Turnier eine Woche zuvor im Glaspalast, war zwar allen Spielern klargeworden, daß unsere Möglichkeiten beim Budenzauber gegen eingespielte Teams sehr limitiert sind. Die Optimisten unter uns wollten es trotzdem noch einmal wissen.

Im ersten Spiel gegen Stahlbau sollte nichts weniger als eine Revanche für die Niederlage eine Woche zuvor her. Abstimmungsprobleme im neu zusammengesetzten Team und der scheinbar unüberwindliche Ronny König zwischen den Pfosten unterbanden relativ zeitnah solche Wunschträume.
Im Spiel Nr. 2 gegen die Kickers Raguhn sah die Sache schon ganz anders aus. Zwar klappte hier auch noch nicht alles perfekt und gerade im Abwehrverhalten lies man dem Gegner stellenweise immer zu viel Raum, am Ende kamen wir nach Gegentreffern immer wieder zurück ins Spiel und sicherten uns einen 5:4 Sieg.
Ins dritte Spiel gingen wir mit dem gewonnenen Selbstvertrauen gegen die SG Abus/Mildensee. Unser Gegner spielte aber insgesamt effektiver, verhinderte viele guten Torchancen und vollendete im Gegenzug zum eigenen Torerfolg. Die 6:1 Niederlage spiegelt nicht den Spielverlauf wieder, denn eigene Torchancen hatten wir ins ausreichender Anzahl.
Im letzten Spiel gegen die Mannschaft von Gastgeber TuS Kochstedt, wollten wir uns noch einmal voll ins Zeug werfen, denn der 3. Platz wäre mit einem Sieg noch möglich gewesen. Das letzte Zusammentreffen gegen die Mannen vom Zoberberg ist nun fast wieder fünf Jahre her, auch in Zukunft werden wir an besinnlichen Abenden am Kamin mit einem guten Tropfen in der Hand vom legendären und hart umkämpften 2:6 Auswärtssieg auf dem TuS Sportplatz schwadronieren.
Aber das nur am Rande. Wir starteten konzentriert ins Match, Staki brachte uns mit dem wichtigen 1:0 in Führung, Kochstedt mußte nun aufmachen, was uns Gelegenheit gab, durch Kontor den Vorsprung bis auf 4:0 auszubauen. Danach wurde es dann doch nochmal spannend, Kochstedt verkürzte aber wir warfen jetzt alles dazwischen was ging und retteten den Sieg bis zum Schlußpfiff und dem damit verbundenen 3. Platz.

Eintracht/GW-Chemie Traditionself: Bernd Güldner, Sven Köhler, Thomas Geyer, Gaston Lippert, Heiko Schulze, Tino Wernicke, Daniel Günther, Ralf Thiele, Christian Hinsche, Silvio Hellmuth, Dirk Rubitzsch

 

Hallenauftritt beim Vorwärts Cup

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Fussball...Halle..Eintracht.

Meister, Turniersieger..oder auch diverse Medaillenplätze. Mann, waren das Zeiten. 

Nun im Jahre 2020 n.Chr. sind der von der damaligen Begeisterung, dem Willen und auch der sprichwörtlichen Eleganz nur noch ein paar Krümelchen auf den ehemals so reich angerichteten Turnierkuchenteller übrig geblieben. So gibts in und um Dessau nur noch wenig Möglichkeiten neben dem eigenen Training auch den sportlichen Vergleich in der Halle zu suchen. Vom Ford Cup, der Regionalmeisterschaft der Teams rund um Bitterfeld-Wolfen, gespickt mit einigen lokalen Dessauer Teams und Ex Bundesligamitläufern, möchte ich hier nicht mehr reden, tristet auch der KFV Anhalt inzwischen seinen 100 jährigen Winterschlaf und das sehr professionell.

Trotzdem löblich das die ASG Vorwärts Dessau immer noch daran glaubt, das in Dessau nicht nur Hallenhandball gespielt wird und zum 2. Male ein ganzes Wochenende mehrere Turniere veranstaltet und das die vielen Helferlein um ein ganzes Wochenende bringt. Hierfür ein dickes Dankeschön.

Auch die Grün weiße Eintracht bedankte sich in Form von 10 willigen Spielern zum frühen Samstagvormittag im Glaspalast. Erwartungen waren eigentlich keine vorhanden und somit fand man sich in einem 8er Turnier in der A Gruppe mit dem Gastgeber, einer SG aus Klieken und Buro sowie der Eintracht aus Köthen wieder. Mit dem allerersten und bis zum Schluss besten Angriff des Turniers und seit gefühlt 5 Jahren läutete die Eintracht das sportliche Treiben ein und somit auch den Sieg gegen die ASG Vorwärts (3-2). Totale Euphorie in der Mannschaft und der 0-4 Hammer im Spiel 2 g. Klieken/Buro. Da ging nichts. Also fast, denn Eichi prüfte das Lattenkreuz. Ansonsten war der Gegner schneller, spritziger, effektiver. Im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale klebte uns das Pech an den Füssen und auch SR Alberg hatte hier kein glückliches Händchen. Nachdem Staki mehrmals den glänzend aufgelegten Torhüter prüfen konnte, wurde eine Vorteilssituation zu unseren Ungunsten ausgelegt. Staki wurde in der gefährlichen Zone gelegt, Uschi schob unnachahmlich ins leere Tor ein. Pfiff. Strafstoß. Den dann Staki sicher neben den Pfosten setzte. Die letztendliche Niederlage (0-1) brachte uns Platz 3 in der Gruppe sowie das Spiel um Platz 5 gegen Vorjahressieger Stahlbau, die heute auch nicht gut drauf waren. Außer gegen uns natürlich. Hier war dann das Ergebnis von 1-6 gegen uns ein wenig zu deutlich. 

In der Endabrechnung Platz 6 klingt jetzt nicht gerade nach Heiterkeit, nur können wir damit recht gut leben, nicht Letzter geworden zu sein. Der Gast aus dem sächsischen Colditz räumte auf ganzer Ebene ab und wurde Sieger des 2. Vorwärtscup. Auch die anderen Titel wie Torschützenkönig sowie Torhüter gingen nach Sachsen. Eine Randbemerkung zu meiner Einleitung von oben ist, das keine Dessauer Mannschaft unter den ersten 4 des Turniers landete. Nur mal so.

Es waren am Start: B.Güldner (bester Mann von uns)- Staki Geyer (2), Torsten Hauptmann, C. Hinsche(1), D.Rubitzsch (1), R.Kilz, F.Schneider, Uschi, A.Eichler, A.Berzau

PS: Danke an das Bier der FA. Porsche und auch an Achim und David für den Support.

 

   
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