SV Gückauf Möhlau - Eintracht/GW 2:2 (1:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2019
- Veröffentlicht am Samstag, 12. Oktober 2019 10:16
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Das Fußballjahr der grünweißen Eintracht neigt sich dem Ende zu. Während die Nati den Jugendwahn ausgerufen hat, werden wir immer älter. Aus Anlass seines eigenen Geburtstages hatte sich der Schreiberling einen hohen Sieg bei Gückauf Möhlau gewünscht. Ob der zu erwartenden Spielstärke ein klitzekleines bißchen vermessen. Aber die Scouting Abteilung benötigte anscheinend noch ein wenig Motivation und so grub man die Debütanten 135 und 136 aus, Maurice und Robin aus der Träger-SG unserer Altherrentruppe. Und da schließt sich der Kreis zur Nationalmannschaft, auch wir finden immer wieder neue Spieler, die unser Team bereichern. Doch nun zum Spiel.
Freitag Abend, Fußballzeit. Fantastisch volle Kabine bei der Eintracht.
Wir starteten mit einer wieder leicht veränderten Aufstellung. Auf der Hinfahrt, die erstmal (fast) über Moskau führte, hatte ich mir schon überlegt, wie wir denn spielen könnten. Letzte Woche lief es trotz der 9 Gegentore gar nicht so schlecht in der Abstimmung. Aber nach vorn ging nicht viel. Der Fußballgott half, Robin als linke Klebe konnte defensiv spielen und so ergab sich die Aufstellung von selbst. Robin und Sven K. als Außenverteidiger. Der Schreiberling und David in der Mitte. Berzi konnte aufgrund der Verletzung von Herfe anfangs im Sturm spielen. Der Doc hatte die Aufgabe zentral zu spielen und teilte sich diese Aufgabe erst mit Walle und später mit Berzi. Dirk musste sich nicht auf Defensivaufgaben konzentrieren und durfte endlich mal wieder (nur) auf Torejagd gehen. Die beiden Läufer gaben Ante und Maurice. Beide sehr gut. Weil sie nach vorne was taten und im Verbund mit ihrem Abwehrspieler auch dafür sorgten, dass der Gegner auch auf dem Flügel kein leichtes Spiel hatte.
Wir spielten insgesamt sehr flink nach vorn und hatten in der ersten Hälfte viele gute Gelegenheiten. Dirk hatte Chancen, Berzi schoss mehrmals aufs Tor und Plane zielte einmal einfach zu genau, als er nur den Pfosten traf. Kaum jemand dürfte gezählt haben, aber es werden schon locker 10 Chancen gewesen sein. Davon einige auch für ein Tor gut. Der Gegner spielte planvoll nach vorn. Suchte den freien Mann und anfangs hatten wir Schwierigkeiten mit den guten Pässen in die Spitze. Das Gegentor, das wir unnötigerweise kassieren, zeigte unsere "Schwäche". Uns fehlt manchmal die Wettkampfhärte. Der letzte Biss klären zu wollen. Drei Leute inklusive des Schreiberlings können klären, letzlich kommt der Gegner 3 Meter vor dem Tor an den Ball und schießt durch Bernd´s Hosenträger. Das war nach zirka 15 Minuten. Ein direkter Ausgleich war uns nicht vergönnt, obwohl wir danach leicht überlegen waren.
Beim Pausentee wurde nicht viel gemeckert. Allen war klar, dass hier was geht. Aber es war auch klar, dass das ohne Tor nicht klappt.
Ergo verstärkten wir nochmal die Anstrengungen und mit zunehmender Spielzeit ließ der Gegner auch etwas nach. Entsprechend hatten wir noch mehr hochkarätige Torchancen, von denen Dirk zwei nutzen konnte. Beide entstehen sozusagen "Dirk-typisch". Mit nur einem Abwehrspieler versehen, kann unsere Tormaschine einfach nicht aufgehalten werden. Ein guter Paß dazu, wie durch Maurice beim zweiten Tor, und er kommt in´s Laufen. Tor 1 in die linke untere Ecke und Tor 2 durch den ansonsten sehr guten Torhüter hindurch in die Mitte des Tores. Weitere sehr gute Möglichkeiten konnte der beste Spieler des Gegners aber klären. So spielten wir die ganze Zeit auf´s entscheidende dritte Tor. Der Gegner maulte sich bereits an, aber es klappte nicht. Sven Malende, zur Halbzeit gekommen, setzte sich mehrfach gut in Szene. War nur durch Fouls zu stoppen und wurde übermütig. In unserem letzten Angriff hechte er wie früher Andi "Heulsuse" Möller in den Strafraum.[Anm.d.Red.: Fake News! Sven Malende kann fußballtechnisch jede Menge, Schwalben gehören definitiv nicht zu seinem Repertoire!] Der Schiri ließ nicht weiterlaufen, sondern entschied auf Freistoß für den Gegner und so war die letzte Gelegenheit vorbei. Es kam, was kommen musste. Der Schlendrian spielte plötzlich mit. Zwei Ballverluste kurz vor dem Ende und wir haben plötzlich Ecke gegen uns. Nachspielzeit und es schepperte leider nochmal. Während der Kopfball noch geklärt werden kann, ist der Nachschuss drin und kaum hat der Ball die Linie überschritten, pfeift der Schiri ab.
Fazit:
Nach dem Spiel waren die Meinungen auch beim Publikum einhellig. Wir haben gut gespielt. Die Aufstellung hat gepaßt. Alle haben sich voll reingehauen und einem in den vergangenen Jahren immer besseren Gegner einen guten Fight geliefert. Wir hätten aufgrund der sehr guten Chancen gewinnen können oder müssen, aber nach dem Debakel vom letzten Freitag ist ein Unentschieden nicht so schlecht. Wir können zufrieden sein.
Aufstellung:
Bernd - Sven K., Robin, Andreas E., David- Ante, Walle, Thomas E., Maurice, - Dirk, Berzi
Bank: Eschi, Plane, Sven M. + Trainer Achim + Konditionstrainer Herfe 
Stahlbau - Eintracht-GW 9:1 (4:1)
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- Kategorie: Spielberichte 2019
- Veröffentlicht am Samstag, 05. Oktober 2019 13:19
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitag Abend, Fußballzeit. Fritz-Walter-Wetter am Lorkpark.
Nach einer langen spielfreien Zeit, gefühlt war es mehr als ein Monat, trafen wir uns endlich mal wieder zu einem Schnickerchen, wie Berzi vermutlich sagen würde. Betrachtet man das Endergebnis, war´s auch ein solches. Zumindest für die leider ziemlich überlegene Mannschaft von Stahlbau.
Die konnten das ganze Spiel bis auf wenige Minuten schalten und walten, wie sie wollten. Unsere Gegenwehr war vorhanden, aber sie reichte bei Weitem nicht, um "knapp am Unentschieden vorbei zu schrammen".
Doch nun zum Spiel.
Wir hatten den Wettergott eigentlich auf unserer Seite. Aus den zahlreichen Fernsehübertragungen, die einige von uns sicher schon verfolgten, als die Welt noch "Schwarz-Weiß" und in Gut und Böse getrennt war, wissen wir, dass der "schwächere" Gegner bei Regenwetter meist viel besser aussieht, weil er mit Grätschen und Dreckfressen die spielerischen Mängel ausgleichen kann und sich die Herren Schönspieler etwas zurück halten.
Soweit die Theorie.
Wir starteten mit Würstchen und mir zentral, nachdem der leicht verspätete Doc den Rasen betreten hatte, rutschte Würstchen eins nach vorn. Dirk spielte im Mittelfeld und musste eigentlich nur Löcher stopfen. Nach vorn ging eigentlich nur was, wenn wir Besmir vernünftig anspielten, weil dieser sich recht häufig gegen seinen Verteidiger durchsetzen konnte. Besmir schoß daher auch unseren Ehrentreffer. Die gegnerischen Tore aus Hälfte eins bekomme ich sogar noch zusammen. Eins nach Abpraller, als ich nicht energisch dazwischen grätsche. Eins nach Kopfball Dodo, weil dieser eben zwei Schritte Vorsprung auf Dirk hatte. Und zwei Tore durch Herrn Hildebrandt, beide Male aus der "Ferne".
Hälfte zwei war schrecklich. Wir mühten uns nach vorn. Es sah alles ein wenig dynamischer aus. Aber wir hatten auch Riesenlücken. Der Gegner konnte sich immer mindestens 2 Leute zum Anspielen aussuchen. Die Tore waren allesam gut rausgespielt. Hätte Stahlbau einen fragwürdigen Elfmeter nicht "geschenkt" und hätten wir im Verbund mit Bernd nicht immer mal geklärt, das Ding hätte locker zweistellig werden können.
So blieb´s beim 9:1
Schuldige auszumachen, ist hier relativ sinnfrei. Man sieht, was regelmäßiges Training und jahrelange Erfahrung auf höherem Niveau ausmachen. Dass Dirk "nicht mehr so viel läuft", wie Maggi nach dem Spiel bemerkte, ist uns allen sicher auch schon aufgefallen. Ich zitiere: "...der bleibt ja jetzt einfach stehen, wenn er ausgespielt wird."
[Anm.d.Red.: Fake News! Außerdem springt ein gutes Pferd immer nur so hoch wie es muß!]
Drei Spiele sind´s noch, wenn ich richtig gezählt habe. Wäre schön, wenn wir diese nicht als Kanonenfutter bestreiten.
Aufstellung:
Bernd - Sven K., Würstchen, Andreas E., David- Plane, Dirk, Thomas E., Uschi, - Besmir, Kevin M.
Bank: Eschi und Ralf
Eintracht / GW Dessau - Blau Weiß Q´dorf 2-4 ( 0-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 30. August 2019 12:15
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Nach der kleinen Serie von 3 Spielen in Folge ohne Niederlage setzte es gestern Abend gegen die starken Quellendorfer mal wieder ne Pleite. Wie schon im Hinspiel lautete dabei das Ergebnis 4-2 für Quellendorf.
Dabei waren wieder, neben unserer neuen Sturmhoffnung Besmir, auch Würstchen oder eben auch Tobias Miertsch, der sich anscheinend pudelwohl bei uns fühlt. Prima. So konnten wir entspannt auf 14 Leute setzen, um uns dieser heutigen Mammutaufgabe zu widmen.
Die Favoritenrolle war klar und so begann das Spiel auch forsch in Richtung unseres 16ners. Aber die rotierende Rotation der Gäste stellte uns sofort vor arge Probleme, die wir im Laufe der ersten 15 Minuten schadlos überstanden. Mit einem unserer Angriffe leiteten wir dennoch die Führung Quellendorfs ein. Berzi konnte einen schönen langen Ball von Würstchen nicht sauber kontrollieren und die dadurch aufgerückte Abwehr wurde vom schnellen Umschaltsspiel der Gäste überrannt. Keine 4 Minuten später fällte Berzi im Stile eines kanadischen Holzfällers unsanft einen alten Baum der Quellendorfer, die nun öfters auf unsere Abwehr in Überzahl kombinieren und schalten konnten, wie sie wollten. Stichwort rotierende Scheibe. Das Problem dieser plumpen Vorzeigebaumfällaktion. Der Parkplatz vorm Kornhaus...sprich Bernds Wohnzimmer- der Strafraum. Der darauf ausgeführte Strafstoß führte zum 2-0 Halbzeitstand. Diesen hätte Besmir mit einem schönen Solo, dem darauffolgenden Doppelpass mit Thomas zumindest verkürzen können, doch der Stress im Kopf von Besmir 3 Meter vorm Tor war hier allgegenwärtig.
Pause. Und weil wir so fair sind, gaben wir Quellendorf noch ne weitere Wasserflasche. Dumm nur, das da unser Zaubertrank drin war. Bitte demnächst auffälliger kennzeichnen. Die Gäste konnten nochmal forcieren dadurch, während wir es in Offensivbemühungen beließen. So gefühlte 10 Minuten brachten wir jeden 2. Ball in der Vorwärtsbewegung heraus zum Gegner und überliessen damit schon früh in der 2.Hälfte das Zepter den weiterhin lauffreudigen Gegnern. Und weil wir so unfassbar fair sind, gaben wir in unserer unfassbaren Fairness noch Tipps, wie Bernd besser zu überwinden sei. DER ZEHNER, das Enfant Terrible dieser Truppe hörte nach seinem ersten Versuch den Anweisungen von Tobias und Eichi wohl genau zu und erzielte mit einem Mix aus Flanke und Schuss, mit der von den beiden proklammierten perfekteren Schuss und Schuhhaltung das 3-0 und damit den Nackenschlag für den Gastgeber.
Die Entscheidung war nun gefallen. Allerdings liessen die Gäste uns nun den einen oder anderen Meter um nun desöfteren vorm Tor des Quellendorfer Keepers aufzutauchen. Ein paar Ecken, dazu ein Freistoß hatten wir nun und dazu fehlten uns bei einigen guten Aktionen ein paar freie Zentimeter, um einen guten Abschluss zu erzielen. Da die Quellendorfer unsere wohltuende Fairness zu huldigen wussten, diskutierten sie auch gar nicht groß über den 1-3 Anschluß durch DosenDirk, denn dieser fiel aus stark abseitsverdächtiger Position. Sei´s drum. der Gast kam durch eine weitere klug herausgespielte Kontersituation zum vierten Treffer. Zuvor hatte Bernd noch ein paar Mal klären können. DosenDirk konnte dann wieder zum 2-4 verkürzen, auch hier lief Dirk frei auf das Gästetor zu (diesmal war alles i.O.) und hatte keine Mühe am Torhüter vorbei zu gehen und locker und lässig den 2-4 Endstand in dieser manchmal frustierenden Partie herzustellen.
Was uns heute fehlte, hatten wir vor einigen Wochen. Effektivität vor des Gegners Kasten. Die seltenen lichten Momente konnten wir gestern Abend eben nicht nutzen, um den Gast irgendwie zu ärgern. Aber eines ist echt lobenswert, wir geben nicht auf und wollen zumindest noch irgendwie ein Tor. Das ist gut für unsere stark ramponierte Seele, wenn wir auf solch starke Gegner treffen. Schön auch, das neben dem nun Langzeitverletzten Herfe auch Oldie Klaus zum Zuschauen vorbeikam. Ein Zustand der leider immer weniger wird. Für ne Stund mal vorbeischauen, Mensch-das muss doch möglich sein. Dies geht in die Richtung der verletzten Spieler ebenso wie in die Richtung derer, die zum Training kommen.
Es spielten: B. Güldner- S.Köhler, M.Krauss, T.Miertsch- A.Eichler- A.Berzau, K.Valentin, T.Werner, S.Hellmuth, Besmir, D.Rubitzsch
Bank. R.Kilz, C.Hinsche, S.Malende
Tore: Dirk Rubitzsch (2)
Apropos Training: Die Beteiligung ist top, immer so um die 14-16 Beteiligte ist für ein Dienstagschnickerchen aller Ehren wert, da gibts nichts zu maulen. Aber, das wir es so sinnlos rauszögern wie letzten Dienstag ist ärgerlich. 4 Leute inkl. des Schlüsselkindes Dirk und des Coaches waren vor 6 am Sportplatz. Der Rest trudelte so die nächsten 20 Minuten oder noch später ein. Das ist ganz großer Mist, zumal es einige gibt, die vor der Nachtschicht trainieren möchten (NICHT MÜSSEN). Das einer oder zwei wegen der Arbeit später kamen, gabs drüben bei der Eintracht auch schon,aber nicht 75 Prozent.
( Anmerkung: Das ist natürlich meine Meinung als Betroffener. Ich mach das aus freien Stücken und ziehe mir danach noch ne Schicht rein, das Mitleid darüber könnt ihr Euch danach dann auch sparen.)
Eintracht/GW Dessau - Steutz/Leps 1:1 (1:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2019
- Veröffentlicht am Sonntag, 18. August 2019 08:58
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Freitagabend, Fußballzeit.
Am letzten Freitagabend ging es gegen die Truppe aus Steutz - Leps. Eigentlich waren für dieses Jahr drei Begegnungen geplant, aber vor Kurzem mussten wir eine Hitzeschlacht wegen Personalmangel absagen. Vorgestern trafen wir uns also zum letztem Mal in diesem Jahr mit den Kickern von jenseits der Fähre. Unser Team war natürlich wieder verändert. Das ist einerseits gut, dass wir auf soviel Personal zurückgreifen können und Scouting und Reha gut funktionieren. Gegen Teams wie Steutz – Leps, die schon 20 Jahre mit dem selben Team spielen, ist das aber auch manchmal ein Nachteil. Weil die eben über die Jahre einfache Spielzüge einstudieren können, die dann auch funktionieren, während wir uns immer wieder minutenlang aufeinander einstellen müssen.
Am Freitag hatten wir zwei Neue mit dabei. Christian H. und Besmir. Christian hatte sich in den letzten Wochen etwas rar gemacht, da nach erfolgreicher Reha eben doch noch nicht alles okay war. Die Hüfte zwickte. Besmir wurde unter der Woche noch schnell verpflichtet. Es stand ja bereits in der Zeitung, wenn der Stein erstmal ins Rollen kommt, weil große Vereine endlich aktiv werden, dann können auch die kleineren plötzlich Spieler verpflichten, weil die Positionen bei den großen Vereinen plötzlich nicht mehr vakant sind. Top Verpflichtung. Er war einer der Kandidaten bei den Bayern, habe ich gehört.
Doch nun zum Spiel.
Die Aufstellung war wieder verändert. Diesmal mit Würstchen und dem Schreiberling zentral. Davor zweimal Thomas. Die Außen waren Tobias M. und Christian H. auf links und Sven K. mit Uschi auf rechts. Vorne durfte Besmir sofort ran und unterstützte Dirk.
Die ersten Minuten waren vom typischen Durcheinander geprägt. Ähnlich wie gegen Klieken kam der Gegner erst mal sehr oft in unseren Strafraum. Wir hatten noch keine richtige Abstimmung. Doch mit Ruhe und einigen Absprachen konnten wir Ordnung herstellen und Mitte der ersten Hälfte gelangen uns dann auch endlich mal eigene Angriffe vortragen. Diese blieben anfangs erfolglos, weil wir es einfach nicht schafften, vernünftig auf´s Tor zu schießen. Selbst Freistöße wurden vorbei geschossen und so musste der Torwart ein wenig helfen. Eine Flanke von rechts segelt durch den Strafraum und Besmir verwandelte per Kopf. Aus meiner Sicht haltbar, aber vielleicht hatte der Torhüter ja mit der tiefstehenden Sonne zu kämpfen.
Die Halbzeitpause verlief ruhig und so starteten wir mit guten Vorsätzen in Hälfte zwei. Wir standen extrem hoch. Spielten an der Mittellinie oder kurz dahinter auf Abseits. Eigentlich ein gutes Mittel, weil der leicht verspätete Schiedsrichter Sven Pannicke offensichtlich gutes 3D-Sehen hat. Es war einige Male knifflig. Aber natürlich übertrieben wir es und spielten Mann gegen Mann. Ohne Absicherung dahinter. Das führte bei einem langen Abschlag des letzten Mannes aus Steutz – Leps dazu, dass ein flinker Mittelfeldspieler einfach durchlief. Da alle Abwehrspieler an ihren Leuten standen, versäumte man den richtigen Zeitpunkt zum Sprint und rannte nur hinterher. Der Gegner überlupft nach einem 50 Meter Sprint dann noch ganz locker den diesmal nüchternen Bernd und schon steht es völlig unnötig 1:1. Alle Versuche unsererseits, aus mindestens 75% Ballbesitz noch ein Tor zu machen, blieben leider erfolglos.
Fazit:
Ich erinnere mich, welche Spiele wir gegen Steutz – Leps schon hatten. Dieses Mal waren wir die ganze Zeit irgendwie besser. Aber wir haben es nicht geschafft, richtig Torgefahr zu erzeugen. Der letzte Mann von Steutz setzt hier immer wieder neue Maßstäbe und wahrscheinlich müssen wir es beim nächsten Mal einfach versuchen, ihn weiträumig zu umspielen. Sonst ist es für Stürmer und zentrales Mittelfeld auch zu anstrengend. Nächste Woche ist frei. Wer bereits Mitte der ersten Hälfte Konditionsprobleme hatte, kann die Zeit nutzen. In 14 Tagen kann man viele Kilometer fressen.
Startelf:
Bernd – Sven K., Matthias K., Tobias M., Andreas E. - Christian H., Thomas W., Thomas E., Uschi- Dirk, Besmir
Bank: Eschi, Sven M., Klaus-Jürgen V.
P.S. Vielen Dank an das zahlreich vorhandene Publikum, dieses Mal hatten wir mehr Fans als der Gegner. 
Eintracht/GW Dessau - Blau Weiß Klieken 1:1 (1:1)
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- Kategorie: Spielberichte 2019
- Veröffentlicht am Samstag, 10. August 2019 08:25
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Die Vorbereitungszeit für diesen Bericht war ziemlich kurz. Während ich in der kürzeren Vergangenheit immer mal mit Unzufriedenheit oder Fantasielosigkeit zu kämpfen hatte, war es beim gestrigen Spiel nicht so. Ähnlich wie beim 3:3 im letzten Jahr, als wir mit einer gerade so vollzähligen Gruppe eines unserer besten Ergebnisse in Klieken ablieferten, hieß es aber auch gestern wieder:
Freitagabend, Fußballzeit, Ferdammt wenig Personal bei Eintracht/Grün Weiß.
Mal wieder zeichnete sich über die Woche ab, dass wir sozusagen mit dem letzten Aufgebot gegen die spielerisch starke Truppe aus Klieken antreten würden. Bis auf die legendären 300, die damals die 5 Milliarden Perser an den Thermopylen aufhielten und eben bei unserem Unentschieden in Klieken im letzten Frühjahr, haben die zahlenmäßig Unterlegenen in solchen Situationen immer wenig zu lachen.
Gestern stellte sich beim Schreiberling daher auch in den ersten Minuten ein Gefühl mittelschwerer Verwirrung und eine Vorahnung einer hohen Niederlage ein. Klieken spielte mit 9 Angreifern, die immer fein rotierten. Daher hatte unsere Defensive in den Anfangsminuten das sprichwörtliche „Glück des Tüchtigen“, dass wir nur insgesamt 1 Tor kassieren mussten. Klieken kam immer wieder zu guten Läufen und nur der unaufgeregten Spielweise unserer Defensive war es zu verdanken, dass der letzte Abschluss fast immer verhindert wurde. Das Tor fiel nach einer Ecke. Thomas Werner kann den ersten Ball nicht kontrollieren. Er hatte viel Platz und hätte ihn einmal auftätschen lassen können. Nach dem Spiel weiß man das, weil man eben in Ruhe drüber nachdenken kann. Ich zitiere Eschi: „...wenn wir keine Fehler machen würden...“. Der Abpraller wird Richtung Tor gegurkt und kullert an Bernd vorbei. Ein richtiges Kack-Tor.
Wichtig war, dass wir uns davon nicht großartig beeindrucken ließen. Im Gegenteil. Mit dem Gegentor vor der Brust spielten wir plötzlich nach vorn. Lag es daran, dass wir uns hinten besser sortiert hatten und mittlerweile wussten, was der Nebenmann macht oder lag es daran, dass der Gegner schon erschöpft war? Ich kann es nicht beurteilen.
Auf jeden Fall gelangen uns in der Folge viele(!) gute Angriffe. Alle Offensivspieler waren beteiligt und hatten Chancen. Das sogar vom immer kritischen Knäcke bejubelte 1:1 fiel nach einem in der eigenen Hälfte gemeinsam gewonnenen Ball, den wir über 4 Stationen ruhig und sicher auf Dirk spielten. Der war plötzlich rechts frei und konnte den gegnerischen Torwart sogar noch tunneln. Nach den ersten planlosen Minuten war das nicht zu erwarten. Entsprechend entspannt lief die Pause ab. Einzig Tobias F. mahnte zur Ordnung und da hatte er vollkommen die richtigen Worte gefunden.
Hälfte zwei war insgesamt ausgeglichen. Wir hatten uns auf den Gegner eingestellt und ließen ihn einfach sein Ding machen. 20 Meter vor unserem Tor war dann langsam Schluss. Sven Köhler, Tobias Miertsch und der Schreiberling verteilten die Gegner und Tobias Franzl dahinter hatte immer genügend Zeit, Bälle abzulaufen. Falls das mal nicht gelang, stand dahinter noch Bernd. Dieser machte gestern wieder ein Riesen Spiel und ließ sich sogar von einer Knieverletzung nicht bremsen. Mitte der zweiten Hälfte hatten wir plötzlich sogar Oberwasser. Gerade unsere Zentrale konnte immer wieder den Ball nach vorne tragen. Es ergaben sich einige gute Chancen, gerade Thomas Werner war mehrfach in gefährlicher Schussposition. Zwei Freistöße von Tobias F. und einige Läufe von Plane über rechts fanden leider ebenfalls nicht den Weg ins Tor. Kevin, der in Hälfte zwei erheblich zulegte, hatte auch noch ne Riesenchance, bei der er leider nur den Pfosten traf. Er verletzte sich dabei und verließ das Spielfeld. Wir spielten über eine Viertelstunde in Unterzahl und wir hatten trotzdem gefühlt mehr Torchancen als im restlichen Spiel.
Das Spiel endete letztlich 1:1. Uns gelang kein weiteres Tor und wir verhinderten, dass Klieken nochmal gefährlich vor unser Tor kam. Wenn man bedenkt, wie wir uns im Laufe des Spiels immer weiter gesteigert haben, wäre sogar ein Sieg verdient gewesen. Das war wirklich eine Top Leistung von allen Beteiligten. Danke auch an den kurzfristig eingesprungenen Unparteiischen Sven Pannicke.
Startelf:
Bernd – Sven K., Tobias F, Tobias M., Andreas E. - Andreas B., Walle, Thomas W., Plane- Dirk, Kevin M.
Bank: nur unser Coach Achim und Kiebitz Knäcke











