FSG Steutz-Leps - Eintracht/GW Dessau 4:1 (2:0)
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- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Sonntag, 07. April 2024 09:28
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Endlich gehts es wieder los. Die Zeit im Winterschlaf ist vorbei und der Freitag wird nicht mehr auf der Couch verbracht, sondern auf den Fußballplätzen in und um Dessau. Und zum Glück gibt es noch so etwas wie Tradition im Fußball. Während anderswo ständig über neue Änderungen nachgedacht wird, wie man den Fußball verbessern oder zukunftsfähig machen kann, findet unser erstes Spiel jedes Jahr in Steutz statt. Entsprechend konnte hätte ich wahrscheinlich viel vom Text des letzten Jahres einfach übernehmen können.
Freitagabend. Fußballzeit. Fernreise vor dem Spiel.
Da die Stadt seit Ewigkeiten an der einzigen Brücke auf unserer Anreisestrecke werkelt, ohne dass man da ein Ende erwarten könnte, mussten wir alle einen kleinen Umweg fahren. Steutz ist schon eh ziemlich weit vom Schuß. Aber der Weg war dieses Mal doppelt so lang. Dass wir durch diesen Umstand aber insgesamt nur einen Spieler eingebüßt haben, der nicht zum Spiel fand, ist dann im Prinzip zu verschmerzen. Dass auch mal was dazwischen kommen kann, müssen wir eben akzeptieren. Viel wichtiger ist, dass wir am Freitag mit zwei Jugendlichen antreten mussten. Die Jugend sollte zwar theoretisch Vorteile im körperlichen Bereich haben, aber es fehlt eben das Verständnis für den Nebenmann. Für die Spielsituationen. Und so waren wir am Freitag mal wieder mit einem "letzten" Aufgebot vor Ort. Dafür haben wir es aber gut gemacht.
Wir spielten mit Yami im Tor. Bernd ist noch nicht wieder richtig drin, im Training sah´s zwar ganz gut aus, aber er traut sich noch nicht. Die Defensive war mit Jan und dem Schreiberling besetzt und außen mussten wir ein wenig puzzeln. Während links mit Thomas B. und Oli alles paßte, hatten wir auf rechts mit Max und Kevin M. direkt Probleme. Max war mit seiner Aufgabe ein wenig überfordert, Steutz spielte immer wieder den schnellen Außen frei und wir mussten relativ schnell tauschen. Manu ging nach hinten rechts und Max rutschte eins vor. In Hälfte eins spielten wir hinten den Umständen entsprechend ziemlich ruhig. Steutz spielte sehr breit gestaffelt und erspielte sich immer wieder gute Angriffe. Aber es verlief meistens brotlos, weil wir im entscheidenden Moment das Spiel eng machten bzw. klären konnten. Manchmal schoß auch einfach der Gegner vorbei. Wir kassierten trotzdem zwei Gegentore. Im ersten Angriff flutschte Yami der Ball wieder aus den Händen. Vor ihm stand der gegnerische Stürmer und netzte ein. Das war unglücklich, Yami hat aber später noch jede Menge Chancen des Gegners pariert und teilweise sichere Buden entschärft. Insofern ist das zwar ärgerlich, aber manchmal läuft es eben so. Das zweite Gegentor entstand durch eine der vielen Kombinationen durch die Mitte. Meist war der letzte Paß zu schlampig oder wir konnten noch dazwischen gehen. Dieses Mal kam der Ball nach einem Doppelpaß durch zum frei im Abseits stehenden Stürmer, der dann keine Mühe hatte. Unsere Offensivaktionen waren oft zu überhastet. Wir verdaddelten den Ball oder entschieden uns für einen falsche Paß. Dadurch ließen wir viel liegen. Aber wir hatten 3 Gelegenheiten und hätten trotz einer gewissen Unterlegenheit über das gesamte Spiel auch in Hälfte eins schon ein Tor schießen können.
Das Halbzeit-Fazit war entsprechend recht einfach. Die erfahrenen Spieler in unseren Reihen versuchten, ein paar Sachen zu klären und wir stellten auch ein wenig um. Unsere Offensive sollte es ab jetzt mit langen Bällen in die Tiefe versuchen. Dafür wechselten wir Kevin gegen Kevin. Ralf war Ende der ersten Hälfte in die Partie gekommen und spielte auch in der zweiten Hälfte auf der rechten Seite. Mit zunehmender Spieldauer machte sich der Verschleiß bei uns mehr bemerkbar. Steutz konnte im Sturm immer mal wechseln. Während wir teilweise langsam abbauten. Trotzdem gelang uns ein wunderschöner Treffer. Ronny wurde auf der linken Seite geschickt und setzte sich durch. Sein Querpaß auf Kevin M. war erfolgreich und entsprechend konnte Kevin in´s leere Tor schießen. Wir hatten noch viele weitere Gelegenheiten und können sicher auch noch den zweiten Treffer erzielen. Da fehlte manchmal ein wenig das Glück. Und ganz oft die letzte Kraft und Ruhe. Der Gegner spielte immer wieder über unsere Außen. Thomas B. auf links und später Max auf rechts waren aufgrund der Cleverness und der Schnelligkeit der Gegner eigentlich immer unterlegen. Mit zunehmender Spielzeit war die rechte Seite ziemlich offen, weil auch Ralf irgendwann nicht mehr richtig hinten mithelfen konnte. Das war dann nicht mehr auszubügeln, auch wenn wir defensiv wirklich alles reinwarfen. Die Tore fielen, weil der Gegner eben doch manchmal völlig frei vorm Tor stand. Aber es waren nur zwei im zeiten Durchgang. Das Spiel endete somit 4:1 für Steutz.
Fazit:
Wir haben, so doof wie das klingt, das Beste rausgeholt. Mit viel Fantasie kann man den Gegner in´s Grübeln oder in´s Meckern bringen. Dann ist sicher noch ein wenig mehr drin. Aber wir mussten mit Dirk, Jan und Manu drei Spieler defensiver aufstellen, als wir sie eigentlich gebraucht hätten. Schade, wenn man mit ner Niederlage in´s neue Jahr startet, aber trotzdem vielen Dank an alle, die am Freitag in Steutz waren. Auch unsere Ultras Bernd, Nils und Sebastian.
Aufstellung:
Yami - Max, Jan, Andreas E., Thomas B.- Oli M., Manu, Dirk, Kevin M. - Kevin H., Ronny B.
Bank: Ralf
Kurzfristig beim Stahlbau-Cup, leider ziemlich erfolglos
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- Kategorie: Hallenfussball
- Veröffentlicht am Sonntag, 25. Februar 2024 14:50
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am gestrigen Samstagvormittag fanden sich ein paar Spontane zum Hallenturnier von Stahlbau Dessau ein. Ein Gegner, der uns auf dem Rasen regelmäßig gegenübersteht und mit dem wir früher auch ziemlich regelmäßig in der Halle zu tun bekommen haben. Früher ist aber auch lange her und vielleicht fragt man sich, warum ich das überhaupt schreibe. Weil man nach einem (auf die Ergebnisse bezogen) erfolglosen Turnier natürlich in Erinnerungen schwelgt. Wie erfolgreich man früher war, wie "hochklassig", intelligent, schnell whatever man früher in der Halle gespielt hat. Was vermutlich noch nicht mal stimmt, man verklärt alles auch ein wenig. Aber es gab Zeiten, da konnte die Eintracht nicht nur Achtungserfolge erzielen. Nein, es gab Turniersiege zu feiern. Damals. 
Solche Rückblicke sind aber erstens brotlos und zweitens werden sie auch irgendwo den Spielern nicht gerecht, die sich spontan zur Verfügung stellen, um den kurzfristig ausgefallenen sechsten Teilnehmer des Turniers zu ersetzen. Vor dem Turnier kamen mir bei der Begrüßungsrede noch andere Formulierungen in den Sinn, aber so schlimm war es nachher doch nicht. Und nun zu den einzelnen Spielen.
Wir mussten im ersten Spiel gegen Kochstedt antreten. Keine Ahnung, ob unsere Herangehensweise oder taktische Ausrichtung anders gewesen wäre, wenn wir davon ausgehen hätten können, gleich gegen den später ungeschlagenen Sieger anzutreten. Auf jeden Fall ebneten wir Kochstedt einen reibungslosen Einstand mit 6 schönen Toren. Bis zur 6. Spielminute sah es so aus, als wären wir sowas wie ebenbürtig, danach brachen die Dämme. Während wir nach vorn absolut ohne Abstimmung agierten, die verständlicherweise nicht vorhanden war, mussten wir immer wieder auf Robert hoffen, der in jedem Spiel unser einziger offensiver Aktivposten war. Im ersten Spiel war aber entscheidend, dass wir quasi ohne Körperspannung und ohne die notwendige Bissigkeit im Defensivverhalten agierten. Ohne jetzt taktisch irgendwelche Finessen auszupacken, muss man einfach das Tor verteidigen, miteinander reden und ackern. Das wurde danach erheblich besser, im ersten Spiel stand Justin einige Male allein gegen die gegnerischen Stürmer. Eintracht/GW Dessau - Kochstedt 0:6
Im zweiten Spiel hatten wir unsere "Fehler" aus dem Debakel besprochen und uns auf eine ganz einfache Taktik geeinigt. Tief stehen. Mauern. Räume eng machen und dann auf den Glückstreffer hoffen. Gegen die zweite Vertretung von Stahlbau Dessau klappte das hervorragend. Stahlbau war zwar auch mit dem zweiten Anzug sehr gut. Gepflegter Hallenfußball, wie man ihn gewohnt ist. Aber wir konnten uns immer wieder die Bälle erkämpfen und entsprechend auch eigene Chancen erspielen. Robert war es vorbehalten, unseren einzigen Turniertreffer zu erzielen. Eintracht/GW Dessau - Stahlbau II 1:0
Im nächsten Spiel ging es kurz danach direkt gegen die Erste von Stahlbau. Hier konnte man sehen, auf welche Cracks dieses Team zurückgreifen kann. Zwei Teams muss man erstmal stellen. Das Spiel lief unter ähnlichen Vorzeichen. Hinten drin stehen und das Tor verteidigen. Notfalls nur zu dritt, da unsere Offensiven weniger Wechselmöglichkeiten hatten und entsprechend eher mal stehen blieben. Wir kassierten trotz bravouröser Defensivleistung und bundesligareifen Paraden von Justin leider ein Tor und konnten trotz verbesserter Offensivleistung mit guten Steckpässen leider kein eigenes Tor erzielen. Klingt verrückt, aber ein Tor und damit ein Unentschieden oder sogar mehr war hier drin.
Eintracht/GW Dessau - Stahlbau I 0:1
Danach hatten wir insgesamt 4 Spiele a´ 12 Minuten Pause. Ich habe extra nochmal nachgelesen. Das führte zu den unweigerlichen Konsequenzen. Man guckt sich den Spielplan an und rechnet sich aus, auf welchem Platz man landen könnte. Das klappt schon in der Bundesliga nicht. Man wird kalt und alles rostet ein. Man isst was oder trinkt ein Bier. Das vierte Spiel war das entscheidende, wenn man noch Chancen auf das Treppchen haben wollte. Mit dieser langen Pause kamen wir aber gar nicht klar. Wir spielten einfach schlecht und hatten so gut wie keine Torchance. Wir machten unfassbar viele Fehler im Aufbau und wichen von unserer bewehrten Taktik ab. Eine spielstarke Truppe hätte uns hier abgeschossen. So fielen nur 2 Tore gegen uns, auch weil Justin wieder zirka 100 Chancen vereitelte. Eintracht/GW Dessau - FSG Steutz/Leps 0:2
Im letzten Spiel um die goldene Ananas war dann bei allen Kraft und Luft raus. Stahlbau II hatte kurz vorher auch das fünfte Spiel verloren und somit war für uns der vorletzte Platz sicher. Mit einem Sieg gegen Stahl Aken hätte es sogar noch Platz 4 werden können, aber das war uns nicht vergönnt. Es gab genug Möglichkeiten für eigene Tore. Es waren aufgrund der schwindenden Kräfte auf beiden Seiten riesige Räume vorhanden. Aber wir scheiterten am Unvermögen und der fehlenden Gelassenheit. Aken hatte die auch nicht, aber man konnte wenigstens einmal treffen und somit endete das Spiel Eintracht/GW Dessau - Stahl Aken 0:1
Fazit:
Mit einer zusammengewürftelten Truppe, in der die große Mehrheit sonst in der Defensive spielt, war abzusehen, dass es kein Angriffsfeuerwerk wird. Die fehlende Erfahrung im Hallenfußball und die mangelnde Abstimmung konnten in der Offensive nicht ausgeglichen werden. Der Paß zu Robert klappte meist noch. Robert hatte aber selten eine Anspielstation neben sich. Entsprechend war er Alleinunterhalter. Das ist dann auf Dauer zu anstrengend und zu umständlich für uns und viel zu leicht für unsere Gegner. Die knappen Ergebnisse sind auf 3 Dinge zurückzuführen. Wir spielten mit einem Futsal-Ball, der schnelles Spiel unterband. Wir kämpften außer im ersten Spiel immer aufopferungsvoll. Und wir hatten Justin. Der hielt teilweise unglaubliche Bälle. Dafür wurde er leider nicht mit einem Pokal belohnt, weil der Kochstedter Keeper nur ein Gegentor kassiert hatte. Verdient und irgendwie doch nicht.
Unser Team in Roßlau:
Justin - Andreas E., Danny, Mosch, Ronny B. - Thomas B, Konrad, Robert
Passabel aber nicht groß in Rosenburg
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- Veröffentlicht am Dienstag, 20. Februar 2024 16:32
- Geschrieben von Andreas Eichler
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MS Cup in Kochstedt - erfolgloser Ausflug in die Halle
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- Kategorie: Hallenfussball
- Veröffentlicht am Dienstag, 16. Januar 2024 07:47
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am vergangenen Samstag wollte unsere Altherrentruppe an ihre (schon etwas zurückliegenden) Erfolge aus den Zeiten regelmäßigen Hallenfußballs anknüpfen. Als es noch den regelmäßigen Hallenpokal für Altherren-Teams gab, konnten wir uns jährlich verbessern und eine dieser Runden auch einmal gewinnen. Lange her das Ganze. Am Samstag ging es nun nach Kochstedt in die uns gut bekannte Halle. Arschglatt das Geläuf, wie immer, arschkalt das Wasser zum Duschen. Auch wie immer. Sportlich hatten wir erstmal damit zu tun, 8 Feldspieler aufzutreiben, die ü30 und hallenerprobt sein sollten. Aufgrund der Abwesenheit unserer Profis, die sich einer ähnlich aussichtslosen Aufgabe in Schkeuditz stellten, konnten wir immerhin das älteste Team des Turniers stellen. Wenn man den Altersschnitt nimmt. Lediglich Robin und Danny waren u40, während wir sogar einige ü50-Spieler aufbieten mussten.
Und so hatten wir in der schwersten der beiden Vorrundengruppen von Anfang an nichts zu lachen.
Im ersten Spiel gegen Union Zschernitz gingen wir in Führung. Der Schreiberling dirigierte Thomas B. mittels Fuchtelei vor das Tor, der Gegner hatte noch Schlaf in den Augen und so reagierte man viel zu spät. Der scharfe Pass Richtung Torhüter wurde von Thomas abgelenkt und wir hatten unser einziges(!) Turniertor. Zschernitz besann sich danach leider und nutzte unser mangelndes Verständnis in der Abwehr zu 3 sehr einfachen Toren. Endergebnis 1:3
Im zweiten Spiel gegen den späteren Turniersieger Stahlbau waren die Eulen eigentlich schon verflogen. Zu den uns bekannten Spielern hatte sich Kevin Gerstmann gesellt und dieser war auch mit 2 oder 3 Mann nicht zu stellen. Die andren Stahlbauer profitierten immer wieder von unserer läuferischen Unterlegenheit und von unseren sehr einfachen Ballverlusten im Aufbau. Torchancen mussten wir uns erarbeiten bzw. erkämpfen und auch dann sprangen nur Halbchancen heraus. Das Spiel endete für Stahlbau entspannt mit 0:4.
Im dritten Spiel ging es gegen den zweiten späteren Finalisten, DSV 97. Hier trafen wir wieder auf alte Bekannte. Allen voran Pelle im Tor und Steve Jornitz als Antreiber. Wir waren massiv unterlegen und selbst die hallenerfahrenen Spieler merkten hier, dass der Zahn der Zeit massiv an der Schnelligkeit und Spritzigkeit genagt hatte. Die Tore waren immer herausgespielt. Immer kurz vor dem Vorführen. Ähnlich wie Stahlbau waren aber auch die ZABler noch halbwegs fair und verzichteten auf Ole´ und Co. Wir verloren trotzdem 0:5.
Somit waren wir Letzter in unserer Vorrunde und durften gegen Kickers Raguhn um die goldene Ananas spielen. Nachdem wir relativ früh in Rückstand gerieten, bäumten wir uns nochmal auf. Alle kämpften und wollten zumindest den Ausgleich erzielen. Mehrere Ecken und selbst 105% Chancen durch Ralf blieben aber leider ungenutzt. Patrick testete das Aluminium und auch unser Präsident schoss einige Male aussichtsreich. Alles ohne Zählbares. Und so kam, was immer kommt. Aus dem Nichts fiel das 0:2. Danach war alles vogelwild und brotlos.
Wir beendeten das Turnier auf dem irgendwie nicht erwarteten achten Platz. Bessere Ergebnisse wären in der anderen Gruppe sicher möglich gewesen, wobei ich nicht denke, dass wir deswegen wesentlich besser als Platz 3 in der Vorrunde hätten sein können. Man hat uns angemerkt, dass wir schon lange nicht mehr in einer "großen" Halle gespielt haben. Nur gelegentlich haben wir wirklich Hallenfußball gespielt. Wir waren sehr statisch und sahen uns entsprechend in fast allen Spielen überwiegend in der Defensive.
Mit dabei waren: Sven Z. - Danny, Sven K., Patrick, Andreas E., - Robin, Thomas B. (1), Dirk und Ralf.
Vielen Dank an die (spärlich vorhandenen) Fans und vor allem an Danny, Patrick und Robin, die uns kurzfristig wenigstens noch auf eine taugliche Mannschaftsstärke auffüllten.
FC Stahl Aken - Eintracht/GW Dessau 6:1 (3:1)
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- Veröffentlicht am Dienstag, 31. Oktober 2023 20:42
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Zum letzten Saisonspiel sollte es am Freitag nach Aken gehen. Schon fast Tradition, zumindest sind wir in den letzten Jahren wieder regelmäßig dort. Am vergangenen Freitag war lange nicht klar, ob wir überhaupt spielen. Erst durch einen Trick von Mosch waren wir plötzlich fast 11 Mann und obwohl die angekündigten Spieler (vermutlich aus Reppichau) gar nicht kamen, konnten wir trotzdem vollzählig starten. Und so hieß es zum letzten Mal in 2023:
Freitag Abend,Flutlicht, Fußballzeit.
Nachdem wir die Lösung für eine unzureichend gefüllte Kabine finden konnten, taten sich leider direkt die nächsten "Sorgen" auf. Es hatte den ganzen Tag geregnet und der Platz war wirklich unfassbar tief. Während man hier noch argumentieren könnte, dass die Gegebenheiten ja beide Mannschaften aushalten müssen, kam bei uns noch eine gewisse Leere in der Defensive dazu. Hier meine ich nicht fehlende Motivation, Kraftlosigkeit oder Ähnliches. Wir waren einfach nur zwei etatmäßige Abwehrspieler. Mittelfeldspieler waren hingegen genügend vor Ort. Entsprechend entschieden wir uns für die Dreierkette. Waren aber im Prinzip das ganze Spiel mit dieser Variante überfordert. Aken konnte sich auf eine sehr umtriebiges Mittelfeld stützen, das unsere Fehler im Spielaufbau in schnelle Konter ummünzte. Wir hatten jedoch anfangs irgendwie mehr vom Spiel. Spielten klug und vor allem über rechts. Frank, der anscheinend wieder öfter kommt, konnte sich hier einige Male gut in Szene setzen und ihm war es auch vorbehalten, die Führung einzuleiten. Mustergültig flankte er in Strafraum und entweder guckte der Torhüter direkt ins Flutlicht oder er war erschrocken, auf jeden Fall sprang er unter dem Ball durch. Dirk stand richtig und schoss ins leere Tor. Danach war leider in unserer Offensive irgendwie der Wurm drin. Aken stand nicht sonderlich gut oder glänzte durch herausragende Abwehraktionen. Man wartete einfach ab und nahm jeden Fehlpaß dankend an. Zwei Mann im zentralen Mittelfeld genügten dann, dass unsere Dreierkette immer wieder vor die Entscheidung gestellt war, den Paßgeber oder den Empfänger frei stehen zu lassen. Mit zunehmender Spieldauer wurde das Loch vor der Abwehr immer größer. Entsprechend fingen wir uns in Hälfte eins noch 3 Buden ein. Wir hatten zwar immer noch unsere Chancen, aber wir kamen nicht mehr richtig gefährlich in den Strafraum.
Zur Pause stellten wir um und ließen Max im Mittelfeld spielen. Offensiv wurde es leider nicht besser. Der Gegner wartete ruhig ab und konzentrierte sich auf Konter. Wir hatten weiterhin Probleme mit dem schnellen Umschaltspiel der Akener. Wenn wir es schafften, den Gegner zu stellen, dann waren wir uns irgendwie nicht einig im Pressing bzw. wir waren nicht konsequent genug. Entsprechend kam Aken aus solchen Situationen meist locker wieder raus. Und Überzahl konnten wir wirklich nur im Mittelfeld herstellen. Offensiv und in der Abwehr spielten wir meist 1 gegen 1 und da waren wir leider oft unterlegen. Ensprechend ging nach vorne wenig und hinten war es mit zunehmender zweiter Hälfte immer dramatischer. Der Dunkelheit in unserem Strafraum und der dadurch vorhandenen Unsicherheit auch bei den Akenern haben wir es sicher zu verdanken, dass wir in einer ziemlich einseitigen zweiten Hälfte nur noch drei weitere Tore kassierten.
Da wir vom letzten Saisonspiel reden, fällt der Bericht etwas kürzer aus. Da wir erst mit Beginn der Sommerzeit wieder spielen, sind Verbesserungsvorschläge erstmal müßig. Sehr gute Spiele haben sich mit Pleiten wie am Freitag abgewechselt. Konstanz ist das Zauberwort und auch wenn Fußball theoretisch ne ganz einfache Sache ist, benötigen wir für eine bessere Jahresbilanz vor allem eins: Spielverständnis untereinander, dass sich aus einer Truppe mit möglichst wenig personellen Änderungen zur Vorwoche speist.
Aufstellung:
Justin - Sven Z., Sven P., Andreas E.- Thomas B., Jan, Jelschi, Thomas E., Frank- Dirk, Kevin
Bank: Max, Sven M.











