TuS Kochstedt - Eintracht/GW Dessau 6:0 (3:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2013
- Veröffentlicht am Mittwoch, 12. August 2026 10:16
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Zum dritten Mal in diesem Jahr kreuzten wir die Klingen mit dem aktuell wohl gefährlichsten Altherren-Team weit und breit, und zwar dem TuS aus dem Dessauer Vorort Kochstedt. Aufgrund der Erfahrungen aus den ersten beiden Partien hatten wir weiter am Personalkarussell gedreht. Erjon, Martin, Thomas Elste und Sven Pannicke waren mit dabei. Und Sven hatte mit Stephan Andres einen Kollegen mitgebracht, der sonst bei Mildensee aktiv war und sich direkt gut einfügte.
Freitagabend, Fußballzeit. Fast ebenbürtig gegen Kochstedt.
Andere Spieler, andere Aufstellung. Wie jede Woche war die Wahl der passenden Aufstellung herausfordernd. Sven P. hatte eine ungewöhnliche Idee, die uns Entlastung verschaffen sollte. Anhand des positiven Trends beim Endergebnis würde ich diese Idee auch eher positiv bewerten, auch wenn insgesamt ein deutlicher Leistungsunterschied zu erkennen war.
Wir spielten mit einer Viererkette, die von drei davor verteilten zentralen Mittelfeldspielern unterstützt wurde. Die Außen (Dirk und Ronny) sollten Entlastung ins Spiel bringen und uns mehr Optionen beim Schnellen Überbrücken liefern. Das funktionierte gut, uns gelangen einige gute Aktionen nach vorn. Der Unterschied zu Kochstedt war aber eindeutig. Während wir nur gelegentlich und aber immer „bemüht“ agierten, wirkte es beim Gegner leicht und entspannt. Man ließ sich Zeit bei der Wahl des Zielspielers und die zwei Reihen vor Martin hatten gut zu tun. Wir konnten uns entscheiden, ob wir jeder „dicht“ am Mann stehen. Dann sind logischerweise die Räume riesig und mit Kalibern wie Herrn Bebber als Gegner ist das schwer. Oder man versucht es mit „verschieben“. Hier zeigte es sich schnell, dass der Gegner dann logischerweise auf der ballfernen Seite auch mal freisteht. Und mit entsprechendem Passtempo ergibt sich dann hier die Sollbruchstelle. Qualität macht sich dann einfach bemerkbar, wenn man diese „Probleme“ der verteidigenden Mannschaft ausnutzen kann. Wir kassierten entsprechend drei Gegentore, die allesamt herausgespielt wurden und bei denen unsere erfahrenen Abwehrspieler trotz Gegenwehr am Ende chancenlos waren. Mit den ersten Wechseln brach unser Defensivkonzept ein wenig zusammen. Trotzdem konnten wir uns in die Halbzeit retten.
Hälfte zwei begann mit einer Umstellung. Wir spielten fortan mit zwei Sechsern vor der Abwehr und einem „normalen“ Mittelfeld. Erjon hat es nach dem Spiel gut zusammengefasst. Wir hielten unsere Positionen nicht. Insofern verteidigte jeder in Hälfte zwei seine eigenen Quadratmeter und wir spielten defensiv etwas offener. Trotzdem konnten wir die Gegenwehr aufrechterhalten und kassierten auch wieder nur drei Gegentore. Unsere eigenen Bemühungen wurden nicht belohnt. Wir hätten ein Tor verdient, müssen aber einfach galliger sein und am Ende auch einfach professioneller. Ein „Torschuss“ kurz hinter der Mittellinie, wenn der Torwart 30 Meter vor dem Tor ist und man ihn auch einfach ausspielen könnte, ist natürlich nicht sinnvoll. Der Schiedsrichter verwehrte uns zusätzlich noch den einzigen Freistoß, der in Tornähe gewesen wäre. Kochstedt überstimmte immer mal den eigenen „Unparteiischen“, so dass es am Ende fairer war als noch beim zweiten Spiel.
Das Spiel endete 6:0 für Kochstedt.
Fazit:
Bei 26 Gegentoren in 3 Spielen mag man es kaum glauben, aber man könnte gegen Kochstedt mithalten, wenn nicht gar gewinnen. Hierzu benötigen wir nur 10 Feldspieler, die alle nach einem gemeinsamen Plan spielen und die konditionell in der Lage sind, trotz Dauerdruck immer wieder den Gegner zu stören, cool zu bleiben und auf den eigenen Ballgewinn hinzuarbeiten. Das dritte Aufeinandertreffen war spielerisch aber wirklich das beste. Unsere Gegentore entstehen am Ende alle, weil wir individuell einen Fehler machen. Wir haben aber die ganze Zeit ansehnlichen Fußball gespielt (Zitat Sven P.).
Die nächsten Spiele werden natürlich nicht einfacher, aber es wird langsam Zeit für was Zählbares.
Aufstellung: Martin – Gaston, Sven P., Erjon, Andreas E.– Thomas E., Stephan S., Stephan A. – Dirk, Kristo, Ronny
Bank: Sven M., Sven K., Erion, Frank S.


































