Empor Waldersee - Eintracht/GW-Dessau 5:1 (3:1)
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- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Montag, 08. Juni 2026 09:58
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am vergangenen Freitag ging es zum Auswärtsspiel in Waldersee. Kurzfristige Zusagen (Jan) und kurzfristige Absagen (Jelschi) hoben sich auf. Letztere aufgrund eines Autoschlüssels, der im zugesperrten Auto lag. Wahnsinn. Zum Spiel.
Freitagabend, Fußballzeit. Fiele Gegentore in Waldersee.
Wir haben in diesem Jahr schon insgesamt 35 Spieler eingesetzt. 10 Davon haben 4 oder mehr Spiele bestritten. Das sind bei bisherigen 6 Spielen, die wir ausgetragen haben, rein rechnerisch Minimum 3-4 Spieler, die jede Woche neu integriert werden. Das macht es insgesamt schwer, eine Abstimmung zu finden. Von einem Spielsystem, auf das sich alle verlassen können, möchte ich noch gar nicht reden. Am Freitag war entsprechend zu sehen, warum wir durchschnittlich 4 Gegentore bekommen und wenige eigene Tore erzielen. Wir spielen teilweise mit 2-3 Systemen gleichzeitig
Am Freitag standen wir einem routinierten Gegner gegenüber. Einige der Gegner hatten „schon mal höher“ gespielt. Entsprechend legte man uns immer wieder schnelle Bälle in die Schnittstellen der Abwehr. Gaston und Andreas E. hatten mehr damit zu tun, den Gegnern hinterherzulaufen, als ordnend einzugreifen. Insgesamt boten wir riesige Räume an. Was zu regelmäßigen Kontern des Gegners führte. Diese wurden auch eiskalt genutzt, der Gegner konnte in Hälfte eins 3mal ohne viel Mühe einnetzen. Wir hatten in Hälfte eins ebenfalls 2 Großchancen, von denen Ronny eine nutzen konnte. Die allgemeine Unzufriedenheit machte sich dann in Meckereien bemerkbar, mit dem Ergebnis, dass einige sich auswechselten und zumindest einer nicht mehr zurückkam.
Hälfte zwei begann mit einer Umstellung. Ronny spielte als einziger Stürmer und Kristo rückte nach hinten. Insgesamt brachte das eine Verbesserung für unser Spiel, wir waren zentral irgendwie besser gestaffelt. Und Ronny konnte vorne einige Male für Entlastung sorgen. Kristo hatte unter dieser von ihm selbst gewünschten Maßnahme zu leiden. Zentral musste er deutlich mehr laufen als im Sturm. Vermutlich ist er in der Nacht auf Samstag aufgewacht, weil irgendwer „Kristo, die 9!!“ gerufen hatte. Wir standen wesentlich stabiler, auch wenn unsere rechte Verteidigungsseite weiterhin nicht richtig sicher war. Wir kassierten noch zwei Gegentore. Eins als Elfmeter, wie er vermutlich nur bei einem Altherren-Spiel gepfiffen wird. Eins, weil zwei Abwehrspieler und ein Torwart sich gegenseitig behindern und der Gegner daraus Nutzen zieht. Unsere eigenen Gelegenheiten konnten nicht genutzt werden, 1-2 Tore waren durchaus drin.
Das Spiel endete viel zu hoch 5:1 für Waldersee.
Fazit:
Wir müssen aufhören, unsere eigenen Wunschvorstellungen auf den jeweiligen Nebenmann zu projizieren. Da nehme ich mich selbst nicht raus. Die eigene Leistung zählt. Das Beklagen, Meckern, Auswerten von Fehlern des jeweiligen Anderen können sich nicht mal die Fittesten von uns leisten. Es fehlt die ordnende Hand, die (möglichst von Außen) Einfluss nimmt und aufzeigt, was gemacht werden soll. Und nicht nach dem Fehler diesen noch einmal auswertet und beklagt. Wir haben meistenteils aufgrund unseres eigenen Fitnessniveaus eigentlich keine Zeit und Luft dafür, stehenzubleiben und zu reden und zudem zieht negatives Gequatsche Energie und vor allem Lust und Laune bei allen. Im Zusammenhang mit den immer wieder wechselnden Aufstellungen müssen wir es irgendwie hinbekommen, dass die „Erfahrenen“ positiv auf die Hobby-Fussballer einwirken, die wir meistenteils nun mal sind.
Vielen Dank an Jan und Bernd für Ihr Engagement, auch wenn Bernd letztendlich nicht spielte. Und vielen Dank an die zahlreichen Zaungäste.
Aufstellung: Jan B. – Erion, Andreas E., Gaston, Sven K. – Yami, Jan L. – Ronny, Spange, Kevin - Kristo
Bank: Sven M., Ralf











