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Eintracht/GW Dessau - Kickers Raguhn 5:2 (2:1)

Details

Ein Monat ist vergangen, seit wir das letzte Mal gespielt haben. Eine Absage, bei der wir wegen der möglichen Doppelbelastung nicht ersatzweise gegen Stahlbau spielen wollten. Nur um dann eine Woche später das reguläre Spiel gegen Stahlbau wegen Spielermangel ebenfalls absagen zu müssen. Und dann hatten wir am Freitag nach Männertag das überhaupt erste Mal seit der Erfindung des Eintracht-Dessau-Spielplanes keine Partie auf dem Zettel.

Freitagabend, Fußballzeit. (P)fingsten bringt endlich den ersten Sieg 2026.

Da der aktive Ligabetrieb aufgrund der beginnenden Pfingsferien ruhte, standen uns einige Spieler aus unserem Profiteam zur Verfügung. Zudem wollte Erjon mitwirken und wir hatten seit Langem mal wieder das luxurante Problem, dass wir zwei Torhüter vor Ort hatten. Da Colle auf seine fehlende Luft hinwies, entschieden wir uns, Jan als Stürmer zu testen. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen war es absehbar, dass unsere Stürmer nicht die komplette Spielzeit gehen würden.  Wir starteten sehr geordnet und mit einem klaren System. Die Verteidigung kennt sich so aus dem Ligabetrieb, Miertschi ließ sich problemlos integrieren. Im Mittelfeld übernahmen Patrick und Erjon die Regie und obwohl auch Raguhn sehr strukturiert spielte, man merkte schnell, dass wir einen Tick besser waren. So konnten wir in der Mitte der ersten Hälfte den Führungstreffer durch Patrick W. erzielen. Einige weitere Tore waren möglich, wir scheiterten oft am sprichwörtlich letzten Pass oder an unerklärlichen Schwächen bei der Ausführung von Eckbällen. Aufgrund der breit besetzten Bank (Eschi war übrigens auch als Zaungast mit dabei), konnten wir schon jetzt die ersten Wechsel durchführen. Redi war dann plötzlich im Sturm aktiv und gemeinsam mit Jan sorgten sie für ordentlich Wirbel. Mit dem Ergebnis, dass wir auf 2:0 erhöhten. Der Ball sprang zweimal an den Pfosten und von dort an den zur Rettung ausgestreckten Arm des Torhüters. Wir verbuchen Redi als Schützen. Danach wurde weiter munter gewechselt, Erjon musste verletzungsbedingt runter. Es entstand etwas Unruhe, natürlich muss man sich erst aneinander gewöhnen. Im Vorwärtsgang wird der Ball unnötig verloren und schon stand es 2.1. Hier entstand kurzfristig mal so etwas wie Unruhe. Aber man muss einfach weitermachen. Wir waren schon überlegen.

In der Halbzeit wurde kurz angesprochen, wie wir weitermachen wollten. Wir wechselten auf die Anfangsformation zurück und begaben uns wieder in die Offensive. Schnell erzielten wir unser drittes Tor (Patrick W.) . Danach drückte Raguhn mehr. Man wollte nicht sang- und klanglos verlieren. Bianka, die Allzweckwaffe auf Seiten der Gegner zeigte eine für die Saharatemperaturen herausragende konditionelle Leistung. Der Schiedsrichter hatte Erjons Erklärung, wie man sich als Heimschiedsrichter, aufmerksam vernommen und verwehrte dem Gegner einen Elfmeter. Was nicht ganz diskussionslos ablief. Im Gegenzug schaltete sich (anders als bei der letzten EM) der VAR ein und entschied auf strafwürdiges Handspiel und somit Elfmeter für uns. Das 4:1, wieder durch Patrick W. Weitere Chancen folgten, auf beiden Seiten. Insgesamt war mehr los und mit dem möglichen Elfmeter für Raguhn wäre es womöglich eng geworden. Wurde es aber nicht mehr. Beide Mannschaften trafen je noch einmal. Der krönende Abschluss war der mustergültige Flügellauf mit anschließender Flanke durch Gaston. Sicher verwertet durch Patrick W.

Kurz danach endete das Spiel mit 5:2 für uns.

Fazit:

Als wir als Eintracht vor Jahren zu Grün/Weiss wechselten, hatten wir uns ausgemalt, dass die Alt-Herren-Mannschaft regelmäßig quantitativ und qualitativ von den älteren Aktiven des neuen Trägervereins profitiert und mittelfristig eine Auffrischung des Kaders erfolgt. Am Freitag hat man gesehen, wie gut wir regelmäßig sein könnten. Vielen Dank an alle Beteiligten für das gelungene Spiel. Das darf gern öfter so sein. 

Aufstellung: Colle – Gaston, Staki, Tobias F., Tobias M. – Redi, Patrick W., Erjon, Andreas E. – Dirk, Kristo

Bank: Jan, Sven M., Sven K., Sebastian W., Marco D.

   
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