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TuS Kochstedt - Eintracht Dessau 2-6 (1-4)

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Waaaas 2-6....???? Na klar. Wenn du was nimmst, nimm weniger davon. Nee, ist so.... Eintracht Dessau deklassierte auch in der Höhe verdient die Vorstädter vom Zoberberg mit 6-2.

Eine fast unverändertes Team zur Vorwoche spielte sich von Beginn hier in den bergigen Höhen Dessaus in einen Rausch. Nach 2 Minuten zappelte das runde Leder das erste Mal im Gehäuse der Gastgeber. Dirk aus 16 Metern. Das zweite Tore keine 3 Minuten später nach tollem Zuspiel von Thomas ebenfalls Dirk, der seine neuen Latschen testen musste, Nike als persönlicher Ausrüster drängte ihn zu einer Entscheidung. Nicht das man denkt, Kochstedt wäre mit einer Hungertruppe angetreten. Nein, etliche noch Aktive auch diesseits der 30 verstärkten das Team aus dem Voralpenland. in der Spielanlage natürlich aufgrund der zusammengerechnet genau 7.364 Spiele auf Kreis und Landesebene reifer, lief aber bei den Hausherren recht wenig, auch weil Willi und Meise sich nun gefunden zu haben scheinen(Süß...). Der 1-2 Anschlusstreffer war dann ein Abstauber von Paule Vogt. Man merkte den Kochstedtern schon an, das sie mit solch einem Spiel nicht gerechnet hatten und blökten nun im Stile von Hochlandschafen Gegner und vor allem den Schiri an. Nachwuchsschiri Albert Lehmann wurde dann schon desöfetern mitgeteilt wie er für seine Kochstedter zu pfeiffen hat...im Übrigen...er tat das aber nur einmal....später...Wer jetzt dachte, jetzt wirds wieder kniffelig, hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der Wirt-Dirk Rubitzsch-legte noch 2 Rechnungen auf den Tisch des Kochstedter Keepers und schickte Eintracht mit seinen fulminanten 4 Toren fast im Alleingang auf die Siegerstrasse.

Angesichts der Halbzeitführung fürchtete nun das Team von der Schaftrift wütende Attacken auf das Tor von Stephan. Pustekuchen.Nix zählbares. Ein Eigentor von Sven nach einer scharfen Hereingabe offenbarte ein wenig nachher den Schlendrian der bei den Gästen einzog. Aufgrund diverser Wechselspiele waren 10 Minuten im Spiel so ein bisschen der Hänger, Unordnung war eingekehrt im Hause Zabel Kottke. Ein Pfostenschuss von Erik Malende, Sohn des Sven, war dann noch die beste Gelegenheit für Kochstedt. Eintracht konterte fast mustergültig und kam durch Thoams Elste und unseren Spanier Ibor noch zu 2 weiteren Treffern. Weitere Gelegenheiten durch Rene und Berzi konnte der Torhüter klären. Nach einem Gerangel unweit der Mittellinie explodierten die Gemüter der Kochstedter dann endgültig. Dirk, wieder mal Dirk der durch seine extrem gefährliche und aggressive Art Fussball zu spielen ja schon auf den Fahndungslisten der FIFA steht, soll gefoult haben. Tja gut, dachte man sich. Dies schien aber nur ein Vorwand zu sein. Kochstedt bettelte Schiri Lehmann an, das Spiel abzupfeiffen,was dieser dann auch tat und so war Eintracht überpünktlich beim Hefe vernichten. Was dann nachher an Gift und Galle von Kochstedt kam war beschämend und peinlich. Aber dann auch nicht anders zu erwarten, wenn Gegenspieler auf und neben dem Platz dumm gemacht und beleidigt werden. Das ist Kochstedt. Gute Nacht. Das Ergebnis spricht Bände. Ausser den unaufgeräumten 10 Minuten in Hälfte 2 gibs nichts zu meckern. Auch organisatorische Sachen, für die ja nun aufgrund des frühen Abpfiffs Zeit war, wurden geklärt. Hier vorab Dank an Meise und Willi.

Dirks Wunderschuhe bestaunten: S.Zellner-S.Krawzcyk, T.Meissner, A.Wille, C.Steinmann (Happy Birthday)-A.Berzau, T.Elste, A.Eichler, I.P.Diego- R.Härtling, D.Rubitzsch- S.Zellner, S.Köhler, S.Malende

Danke an die Kiebitze Klaus und Bernd...

Tore.: 0-1,0-2 D.Rubitzsch, 1-2 Vogt, 1-3;1-4 D.Rubitzsch, 2-4 Eigentor, 2-5 t.Elste, 2-6 I.P.Diego

 

TSV 1894 Mosigkau - Eintracht Dessau 2-2 (1-0)

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Bei bestem Fussiwetter trafen die Jungs von Achim Zabel und Klaus Kottke auf die Dessauer Vorortkicker aus Mosigkau. Personell konnte wieder leicht Entspannung gegeben werden. Unser spanischer Austausspieler Ibor durfte wieder dabei sein...dafür fehlte Dirk, der für Ihn im Gegenzug die spanischen Altherrenkicker in Barcelona verstärkte. Auch Eschi und Steini fehlten urlaubsbedingt.Herfi schonte sich und seinen Fuss. Die Favoritenbürde lag klar auf den Schultern der Kicker aus Mosigkau, einige Aktive verstärkten die Truppe und auch unser Freund Maggi Merker kickte nicht bei Stahlbau, sondern gab sein Stelldichein gegen unsere Truppe.

Wer aber dachte das Eintracht chancenlos war, der wurde eines besseren belehrt. Sehr aktiv und in weiten Teilen der 1.Hälfte spielte nur das Team von der Oberbreite. Das agile Mittelfeld um Doctor Elste, Ibor und Eichi konnte hier und da klasse Fussball zeigen, Tobi und Rene im Sturm beschäftigten die Mosigkauer permanent. Aber hier fehlte es anfangs noch an der nötigen Konsequenz vor dem Tor von Micha Jänicke. Hinten brannte im großen und ganzen wenig an, aber hier und da zeigten sich Schwächen im Aufbau, weil Mosigkau sehr aggressiv auf die ballführenden Spieler ging. Um die Hälfte der 1.Halbzeit rum kam Mosigkau zum Tor wie die Jungfrau zum Kinde. Maggie Merker zog mit seiner läuferischen unbequemen Art 3 Leute auf sich und bediente den völlig alleingelassen Mittelstürmer, der dann mit Glück und Geschick unseren Keeper Stephan "austanzen" konnte. Eintracht spielte dann bis zur Pause weiter forsch nach vorne, aber die Schüsse aufs Tor waren dann doch keine Gefahr für die Gastgeber.

Nach der Pause kam Eintracht noch besser ins Spiel. Die guten Kurzpässe von Thomas und Ibor wurden meist jetzt noch präziser und Tobi hatte nun auch mal Freiräume um sich durchzusetzten. In einer dieser Aktionen setzte sich Tobi gut auf den rechten Flügel durch und bediente Rene mustergültig. Die nicht unwaretet gute Flanke erschütterte und begeisterte nicht nur die Kiebitze draussen sondern auch den Mosigkauer Verteidiger, der völlig überrascht in Ehrfurcht ausrutschte, so das Rene aber keine wirklichen Probleme hatte. Zwei Minuten später dreht die Eintracht das Spiel. Ibor zog unnachamlich an und bediente den blanken(nicht nackten) Thomas Elste, der dann sicher die Kugel ins Netz befördete. Mosigkau war bedient, die teils eloquenten und in Iherer Fussballerehre beleidigten Kicker wollten das Spiel nun auf Ihre Art und Weise mit Schiridisskussionen und anderer Spielerbeleidigungen drehen. Aber Willi und Thomas als unsere Stimmungskanonen auf dem Platz hielten sich diszipliniert an die Vorgaben vor dem Spiel. Auch sonst hatten beide Innenverteidiger einen sehr guten Tag. Leider bauten die Offensivspieler in weiteren Verlauf ein wenig ab, Chancen durch Berzi, Thomas und Rene wurden nicht konsequent oder überhastet abgeschlossen. Trotzdem war Eintracht weiter überlegen. Leider hat dann aber eine Unachtsamkeit zum Ausgleich geführt. Eine umstrittende Ecke, 10 Minuzten vor Schluß, kam in den Fünfer geflogen, wo Jens Hillenberg per Flugkopfball unterhalb der Grasnarbe den Ball ins Tor köpfte. Ja, das war unnnötig. Viel passierte dann nicht mehr, Hotte Römer, für den es aufgrund beiderseitiger Schirieinsätze emotional kein leichtes Spiel war, pfiff dann überpünktlich ab.

Eintracht zeigte sich als Underdog wie schon in Nedlitz von der besseren Seite. Ibor kann trotz diverser Sprachprobleme reibungslos eingefügt werden und auch das Spiel an sich, mit vielen Kurzpass Staffetten aber auch der läuferischen Einstellung wie z.B. von Steffen auf rechts oder auch mal mit dem langen Pass ließen kaum Ansätze zur Kritik.  Auch die Spielverlagerung klappte heute besser als noch eine Woche zuvor. Vor dem Spiel hätte sich jeder noch mit dem 2-2 angefreundet, ergo ist es zwar ein im Gefühl ein Negativerlebnis aber vom Aufwand und dem Herzen der Eintracht ein sehr gutes Ergebnis.

Am Mosigkauer Bahnhof spielten: S.Zellner- S.Krawzcyk, A.Wille, T.Meißner, S.Köhler- A.Berzau, T.Elste, I.P.Diego, A.Eichler- T.Franzl, R.Härtling - B.Güldner, S.Malende

1-0 Traktor Mosigkau, 1-1 R.Härtling,1-2 T.Elste, 2-2 Traktor Mosigkau

Eintracht Dessau - Grün Weiß Dessau 3-1 (1-1)

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Nichts als nur das Ergebnis sprach heute Abend für die Eintracht. Bei bestem Fussballwetter erkämpfte sich das Team einen 3-1 Arbeitssieg. Personell arg gebeutelt musste viel rotiert werden. Steffen K. als Chefrotierer Nummer 1 dieser Sparte durfte heute neben Dirk im zentralen Mittelfeld ran. Stephan Zellner hütete wieder den Kasten, Bernd versuchte sich als rechter Läufer.

Um es kurz zu machen. Tor für GW nach einem Mißverständnis in der Abwehr zum 0-1. Anschliessend 2 Großchancen von Tobi Franzl. 1-1 durch Dirk nach einem Mißverständnis der Grün Weißen Abwehr mit Ihrem Keeper. Im ganzen Spiel tiefstehende Sonne- Halbzeit. Nach der Pause ein guter Abschluß durch Steffen. Ecke Steffen- Tor durch Dirk. Tor von Tobi bei knappem Abseits zum 3-1. Danach Stückwerk und furchtbarer Fussball von beiden Teams. Freistoßchance durch Uschi für Grün Weiß, kein Problem für Stephan im Kasten der Gastgeber. Abpfiff. Juhu....Heißluftballon am Himmel. Unser Bier geht zu neige.

Eintracht mit: S.Zellner- D.Meier, A.Wille, T.Meißner, S.Köhler -B.Güldner, S.Krawzcyk, D.Rubitzsch, Air Nobody- M.Herfurth, T.Franzl- T.Eschweiler, S. Malende

Tore: 0-1 Grün Weiß; 1-1 D.Rubitzsch, 2-1 D.Rubitzsch,3-1 T.Franzl

SG Vorfläming Nedlitz - Eintracht Dessau 4:4 (3:3)

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Am heutige Freitagabend fanden sich wieder ein paar Unentwegte zusammen, um die Eintracht auswärts zu vertreten. Wie vor fast jedem Spiel dieser Saison gab es einige Diskussionen über die teilnehmende Spielerzahl. Und so mußte Nils am Trainingsdienstag einige Motivationstiraden über sich ergehen lassen, er solle doch bitte wenigstens solange mitspielen, bis Sven Malende eintrifft.

Es mußten alle Register gezogen werden, damit die Eintracht eine komplette Elf auf den Rasen im fernen Nedlitz bekam. Der Gegner hatte diese Probleme nicht, er konnte den Alterdurchschnitt mit Beginn der Hälfte zwei nochmals erheblich reduzieren.

Doch nun zum Spiel:

Eintracht spielte in den "Bestia Negra" - Trikots. Die Abwehr wurde von Steffen und Thomas M. geleitet, auf den Außen standen Sven Köhler und Christian Steinmann. Im Mittelfeld führte Ibor Perez Diego Regie, unterstützt von Andreas E. und wahlweise Eschi, Klaus und Achim.  Ganz vorn tummelten sich wie gewohnt Dirk und Maik. Hier möchte ich kurz im Namen der Mannschaft meinen Respekt zollen, wie unsere "älteren Herren" uns in solchen nicht leichten Spielen ohne zu zucken unterstützen. Vielen Dank. Eschi machte seine Sache ebenfalls sehr gut. Offensichtlich war er sich der Wichtigkeit seiner Aufgabe bewußt und leistete sich im ganzen Spiel nur einen Bock Cool

Das Spiel nahm schon nach wenigen Minuten die erwartete Richtung. Stefan Z. im Tor und der letzte Verteidiger waren sich nach einem langen Paß nicht so ganz einig, der Stürmer profitierte und lupfte ins lange Eck. Damit hatten alle gerechnet. Was sich danach jedoch abspielte, war schon richtig klasse. Die Eintracht Jungs übernahmen mehr und mehr das Spiel. In einer Situation, in der Eschi total frei den Ball hat, wie gewohnt stundenlang wartet und alle schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sich auf einen Konter einstellen, lupft dieser geil den Ball mit Außenspann über alle hinweg. Maik sprintet über außen und donnert den Ball an den Querbalken. Torwart geschlagen, weil hinten Dirk steht und einschiebt. Ibor, der sich in diesem Spiel die Note 1 verdiente, fasste sich danach mehrfach ein Herz und konnte zweimal vom rechten Strafraumeck treffen. Anfangs war er hier zu zaghaft, aber seine Kollegen im Mittelfeld fanden die richtigen Worte. Plötzlich stand es 3:1 für die Eintracht und einige der Gegenspieler waren den Tränen nahe. Spaß beiseite, das hatten wir so nicht erwartet. Leider konnten wir diese gute Phase nicht in den Pausentee retten, der Gegner hatte noch zwei Gelegenheiten, die er eiskalt nutzte. Besonders das 2:3 war Pech, da Thomas und Andreas gemeinsam klären, aber dann eben genau den Stürmer anspielen, der ins ungedeckte Eck schießt.

In der Pause wurde ein wenig gehadert. Bei uns. Beim Gegner wurde das Waffenarsenal überprüft und durch junge hungrige Spieler ergänzt. Damit hatten dann vor allem Dirk, Maik und Ibor erheblich mehr Knochenarbeit zu leisten. Hälfte zwei war insgesamt weniger schön anzuschauen. Auf unserer Seite endete viel kurz vorm 16er. Meist rannte man sich in der vielbeinigen, grätschfreudigen Abwehr fest. Spieler, die auch im Angriff Körperkontakt suchen, wie Ibor und Dirk, hatten da auch bei einem Altherren-Spiel nicht viel zu lachen. Der Gegner versuchte es jetzt immer wieder über seine linke Seite, wo Sven Köhler mit dem deutlich jüngeren Stürmer einiges zu tun hatte. Da die Moral aber stimmte, ließ man sich auch von einem stark Abseits - verdächtigen Gegentor nicht schocken. Es wurde weiter nach vorn gespielt und richtig gebissen. Steffen konnte einige Schnitzer aufgrund seiner Schnelligkeit immer wieder ausbügeln. Auch Sven Malende fügte sich gut ein und obwohl bei einigen deutlich geschnauft wurde, rissen sich alle zusammen. Nach einigen unglücklichen Versuchen gab es dann noch einmal Freistoß aus ca. 25 Metern von halblinks. Die gut 5000 Zuschauer brüllten alle: "Auf den Elfer, auf den Elfer..." Spfr. Eichler tat wie ihm  geheißen und gurkte diesen ruhenden Ball im Endeffekt sehr gekonnt Richtung Strafraummitte. Die Kraft fehlte, der Ball hatte Drall und kam zum Glück über die erste Abwehrreihe. Thomas Meißner stand dahinter und zog die Haarspitzen zurück. Der Torwart war bei dieser Granate machtlos. Sie sprang aus 5 Metern Höhe noch einmal auf und fiel senkrecht ins linke untere Eck. Der Jubel kannte keine Grenzen. Kurz danach war Schluß und beide Teams trennten sich 4:4.

Eintracht war im Prinzip zufrieden, Nedlitz nicht so, aber das ist auch gut so. Spielerische Härte und deutliche Verjüngung in Hälfte Zwei wurden nicht genutzt. Wir können mit diesem Ergebnis zufrieden sein.

Anekdote zum Spiel:

Dirk erfreute sich in Hälfte zwei der Sonderbewachung durch einen jungen, lauffreudigen aber unerfahrenen Spieler. Dirk wollte sich der Bewachung entziehen und ging auf rechts aussen (Tendenz Seitenlinie). Auf seine "Frage": "Sag mal, hier ist doch garnüscht los....", antwortete der gegnerische Spieler: " Mein Trainer hat gesagt, ich soll Dir überall hin folgen."

Die Eintracht spielte in folgender Aufstellung:

Stefan Zellner - Sven Köhler, Steffen Krawczyk, Thomas Meißner, Christian Steinmann - Achim Zabel, Michael Eschbergerr, Andreas Eichler, Ibor Perez Diego - Maik Herfurth, Dirk Rubitzsch - Sven Malende und Klaus Kottke


Der Dank des Autors gilt Thomas Meißner, der seine Berührung vor dem 4. Tor vehement abstritt und es sozusagen spendete.

Der Dank der Mannschaft gilt unserem Goalie Stefan, der sehr kurfristig eingesprungen ist und seinen alkoholischen Einstand gab.

 

Eintracht Dessau - SV Mildensee 1915 0-3 (0-1)

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Gestern Abend sollte der allgemeine Schwung aus dem Blau Weiß Spiel gegen Mildensee fortgesetzt werden, der Kader war wieder leider dünn gesät: Steini gab nach langer Verletzungspause sein Comeback, auch Eschi kam zu seinem Saisondebüt, während traurig Berzi auf der Tribüne hockte. Im Laufe der Woche gaben die Wartungs-und Pflegeutensilien des DRHV für unser Geläuf im heimischen Zabel Kottke Sportpark den Geist auf, so das man aufgrund der schlechten Rasenqualität kurzfristig nach Mildensee ausweichen durfte. Vorab vielen Dank für diesen Zug. Allerdings hätte man sich das sparen können, war auch der Hauptplatz der Gastgeber in einem desolaten Zustand. Aber zumindest muss unser Verein auch mal was für uns investieren.

Mildensee war die große Unbekannte, lediglich Achim und Klaus kannte man hier noch, so das man nicht wußte wo und wie man sich auf des Gegeners Schwächen und Stärken einstellen sollte. So nahm selbstredend Eintracht mit gutem Aufbau bis zur Mittellinie(!) das Heft in die Hand, nach der Mittelinie hörte dann der Reigen sofort auf, denn festgefahren in einigen spielerischen Dingen passierte bis zum Strafraum recht wenig. In einem der wenigen Gegenzüge der läuferisch sehr "taktisch" eingestellten Gastgeber fiel dann auch posthum der Führungstreffer für Mildensee. Ein langer Ball, eine zu hoch auf einer Linie agierende Abwehrreihe und schon war der Stürmer weg und konnte mit einem fulminanten Schuss die Führung erzielen, Willi war dabei der, der versuchte das Ding noch irgendwie von der Linie zu holen, aber das viele Geäst auf dem Platz nach den stürmischen Tagen der letzten Zeit wurde ihm zu Verhängnis. Über Stock und Stein fallend konnte er dann nichts mehr machen. Weiter forsch agierend die Eintracht, die aber wenn dann nur über die Aussen ins Spiel kam, beide Aussen läuferisch okay, aber die letztendlich mit zu harmlosen Eingaben der Abwehr nicht das Fürchten beibringen konnte. Lediglich mit einigen Distanzschüssen versuchte Eintracht, den nicht immer sicher wirkenden Heimkeeper zu überwinden. Dies bedeutete, das auch das Mittelfeld zentral nicht unbedingt miteinander harmonierte,sich oft vorne verzettelte. So enstanden auch gerade in der Rückwärtsbewegung große Löcher. Hier entschärfte Bernd 2 mal glänzend weiterere Einschläge in den Kasten. Es war bis dahin sicherlich kein schlechtes Spiel aber auch keins woran man sich in Hundert Jahren noch Geschichten erzählt. Der enorme Aufwand revidierte sich im Ertrag.

Dies sollte sich dann in Halbzeit 2 wenig ändern. Einzig allein Dirk hatte, nach 2 klugen Staffetten und dem klugen Zuspiel von Thomas Elste kurz nach der Pause mit dem Pfosten Pech, dann reagierte der Torhüter mit einer Hand glänzend. Tja und mehr fällt einem dann nicht mehr so ein. Vieles aus Verzweiflung enstandene wurde fahrlässig liegengelassen.Köpfe hingenn relativ schnell, Anspiele an den Mann wurden von den bissigeren Gastgebern unterbunden. Draussen war man sich dann auch klar (Willi), das man bis zum nächsten Mildenseer Heimatfest spielen könnte und wir bis zu diesem Highlight im August (?) keine Bude mehr treffen. Wurde im Aufbau ganz gut gespielt, war spätestens mit Panikpässen und falschen Entscheidungen am Strafraum der Gastgeber Schluss, die mit wenig Aufwand dann noch zu 2 weiteren Treffern kamen. Das 2-0 fiel nach einem Freistoss nach einem zweifelhaftem Foul. Uneinigkeit bei der Abwehr auf der Linie und Cleverness des Schützen liessen Bernd im Tor nicht so gut aussehen, aber da waren auch alle Kritiker wieder da. Das entscheidene 3-0 war ein zurecht gegebener Elfmeter, der aber für die Aussenstehenden unnötig schien, vielleicht war auch etwas Frust im Spiel. Bernd ahnte die Ecke , konnte aber nichts machen. Und so zerkrümelt der Keks numal, also die Hoffnungen, sich früh in der Saison Stabilität aufzubauen und ne gewisse Konstanz an den Tag zu legen und die Fehler aus vorhergehenden Spielen zu minimieren, die man immer anspricht und trotzdem wieder gemacht werden. Freizeitmannschaft halt, klar.

Vieles scheitert zudem noch an gewissen Eitelkeiten auf dem Platz, nicht jeder besser stehende Spieler wird auch automatisch angespielt, nein, es wird versucht denjenigen anzuspielen, zu dem man mehr Vertrauen hat, das jener auch am Ende das richtige tut. Dann entwickelt sich dann aber schnell ein ausrechenbares System, welche die gegenerische Mannschaft, aufgrund ihrer meist längeren Erfahrung aus diversen höheren Klassen leicht erkennt und reagiert, während wir es nicht schaffen, mit Kommunikation aber auch Positionstreue, den einen oder anderen spielentscheidenen Akteur bzw. Regisseur des Gegners auszumachen und kalt zu stellen, also Drecksarbeit zu machen. Wie oft wurde gestern Abend in den Nachgesprächen der eine Mildenseer Akteur mit der Nummer ? gehuldigt......?

Aufstellung: B.Güldner- S.Köhler, T.Meißner, A.Wille, C.Steinmann- A.Eichler, R.Härtling, T.Elste, S.Krawzcyk- M.Herfurth, D.Rubitzsch- S.Malende, T.Eschweiler

   
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