Gelungener Mannschaftsabend mit wehmütigem Abschied
- Details
- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Freitag, 25. September 2015 11:46
- Geschrieben von Andreas Berzau
- Zugriffe: 2284
Eigentlich sollte es vor der Sause das Spiel gegen unseren Rivalen vom Lorkpark, dem SV Stahlbau 1950, geben, aber leider schon wie geahnt, konnten die Stahlbauer aus den verschiedensten nachvollziehbaren Gründen keine spielfähige Truppe schicken. Auch ein Ausweichgegner konnte aufgrund der zu knappen Zeit nicht gefunden werden. Somit bliebs beim Trainingskick. Das Ergebnis war zweitrangig, Spiel und Spaß sollten im Vordergrund stehen.
In der Zwischenzeit kümmerten sich u.a. Axel, Willi und David um die 3.Halbzeit. Danke. Danke. Danke. Bei Steaks und Wurst wurde analysiert, gemeckert gelacht und mit Fussballphrasen umsichwerfend der eine oder ander Kasten Bier vernichtet.Auch Knäcke konnte in der Nachspielzeit mit dem einnen oder anderen Feuerwerk glänzen. Im Laufe der Nacht versuchten sich dann die Kicker als Kegler und auch die Glocke für den ein oder anderen Abräumer wurde geläutet.
Das aber solch ein Abend auch durchaus bewegt enden kann, erklärt sich damit, das sich unser Ibor recht kurzfristig aus Dessau in Richtung Heimat verabschiedet, um dort wieder beruflich Fuß zu fassen. Somit bedanken wir uns auf das herzlichste bei unserem spanischen Torrero für eine absolut geile Zeit und wünschen ihm natürlich viel Erfolg und Glück bei seiner Rückkehr in die Heimat. Wir werden dich vermissen...!!!
Nicht zu vergessen, das unser Achim ja 75. Geburtstag feierte. Nochmals herzlichste Glückwünsche und viel Gesundheit.
Am Grill: A.Wilke, D.Meier, A.Wille
Support: B. Güldner, A. Zabel, D.Rubitzsch, T.Franzl
Trainingsspiel: N.Hoyer, M.Herfurth, R.Härtling, S.Zellner, A.Eichler, T.Elste, T.Meißner, R.Knauer, C.Steinmann, M.Herfurth,M.Eschweiler, A.Berzau, I.P. Diego, S.Köhler, S.Malende, K.Kottke
Germania Roßlau 08 - Eintracht Dessau 2:0 (1:0)
- Details
- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Samstag, 19. September 2015 11:57
- Geschrieben von Andreas Eichler
- Zugriffe: 2423
Am gestrigen Freitagabend fanden sich die Eintracht-Kicker um die Urgesteine Klaus und Achim in Roßlau ein, um dem Gegner die Möglichkeit zur Revanche zu geben. Beim Hinspiel hatte es trotz exklusiven Kaders auf Seiten der Germania nur ein 0:0 gegeben. Leider stand die Begegnung schon zu Beginn unter einem schlechten Stern. In Abwesenheit zweier Kapitäne (Berzi und Dirk), wobei Letzterer sowas wie ein Torgarant ist, mußte die Mannschaft in der Offensive umgestellt werden. Die Position im Tor übernahm Stefan. Um der tiefstehenden Sonne Parioli bieten zu können, lieh er sich kurzerhand eine Schirmmütze bei Klaus, die dieser anscheinend aus Restbeständen der Roten Armee erworben hatte. Zumindest war sie olivgrün, abr ohne roten Stern.
Halbzeit 1:
Die erste Hälfte begann mit einem schlechten Omen. Aushilfskapitän Andreas E. verlor die Platzwahl und so mußten wir in der ersten Hälfte gegen die Sonne spielen. Es zeigte sich recht schnell, dass der Gegner vor allem im Mittelfeld nicht mit der Stadtwache angetreten war. Immer wieder wurden die beiden Zentralen der Germania gut in Szene gesetzt und so hatte unsere Hintermannschaft einiges zu tun. Mittlerweile werden wir in solchen Situationen aber selten unruhig, im Gegenteil, gemeinsam wird geklärt und der Gegenangriff eingeleitet. So hatten wir auch in den ersten Minuten sehr gute Ansätze. Aber schon hier zeigte sich das Problem, was wir in diesem Spiel hatten. Keine Abschlüsse. Der Gegner machte das zumindest einmal besser. Ein geschnibbelter Pass landete am Elfmeterpunkt, die olivgrüne Mütze half nicht gegen die Sonne, der gegnerische Stürmer bedankte sich. 1:0 für Roßlau. Danach spielten beide Seiten abwechselnd nach vorn. Roßlau hatte mehr vom Spiel, aber wir hielten gut dagegen. Einzig unsere Stürmer waren etwas auf verlorenem Posten, da wir es selten schafften, die erste Mittelfeldreihe schnell zu überwinden.
Dann war Pause.
Hier ließen alle erstmal ein wenig die Köpfe hängen und wurden von Andreas und Thomas E. motiviert. Bei einem Stande von 0:1 ist noch alles drin und mit etwas mehr Passgenauigkeit im Aufbau rechneten wir uns durchaus noch Chancen aus.
Hälfte 2:
Der Pausentee hatte seine Wirkung getan, alle hatten irgendwie 5 Prozent mehr auf der Schippe. Wir spielten zielstrebiger und vor allem mit mehr Ehrgeiz nach vorn, wodurch wir Roßlau sehr oft zu Fehlpässen oder zum Rückpass zwangen. Insgesamt war auch mehr Bewegung drin. Ibor war öfter in der Spitze, Rene´holte sich die Bälle und auch Mike zeigte, dass sein Spezialgetränk anscheinend was bringt 
Nach gut 10 Minuten hatten wir dann die ultimative Gelegenheit zum Ausgleich. Andreas E. wird auf rechts angespielt und leitet den Ball flach zu Rene´ weiter. Dieser steht am Strafraumeck und holt sich bundesligareif einen Elfmeter. In Kurzform: 1 Schritt vorwärts, rein in den 16er, Knie des Gegners dankend annehmen, Elfmeter. Leider suchte sich Rene´ dann genau die Ecke aus, in die auch der Keeper sprang. Kein Tor und auch im Nachsetzen nichts Zählbares. In den darauffolgenden 5 Minuten war erstmal Ebbe. Bei der Eintracht. Was dazu führte, dass die Roßlauer eine ihrer guten Kontergelegenheiten in das zweite Tor ummünzen konnten. Komischerweise kam es da nicht zum sprichwörtlichen Genickbruch für die Eintracht, sondern wir spielten weiter dynamisch, aber erfolglos nach vorn. Echte Chancen gab es nicht mehr. Ein Tor wäre für diese Hälfte zumindest verdient gewesen.
Fazit:
Gegen diesen Gegner kann man verlieren. Ohne wirklich gefährliche Torszenen bringt man einen solchen Gegner leider nicht zum Schwimmen. Tendenzen der Unzufriedenheit waren auch bei der Germania zu erkennen. Hier hätte uns ein eigenes Tor eindeutig geholfen. Trotzdem bin ich persönlich mit diesem Spiel zufrieden. Wir haben, auch wenn es manchmal brotlos war, die klare Linie nicht verlassen. Und: Mein Eindruck war, dass (wenn überhaupt) nur sehr leise gemeckert wurde.
P.S. Für die ständige Wechselei vor allem in Hälfte zwei müssen wir uns was einfallen lassen. Wenn die Hälfte der Mannschaft nicht weiß, wer eigentlich gerade wo spielt, hilft das nicht unbedingt beim Aufholen eines Rückstandes.
Aufstellung:
Stefan - David, Andreas W., Thomas M., Christian - Ibor Perez Diego, Andreas E., Thomas E., Steffen - Mike, Rene´
Bank: Sven K., Eschi, Sven M.
Empor Waldersee - Eintracht Dessau 0-4 (0-1)
- Details
- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Freitag, 11. September 2015 12:23
- Geschrieben von Andreas Berzau
- Zugriffe: 2699
Vor dem Spiel hatten beide Teams mit runzligen Stirnen versucht auf der jeweiligen Seite ein spielfähiges Team zusammen zu bekommen. Vorab, es gelang nur uns. Vorab gabs peinliches Rätselraten auf der Gastgeberseite, denn zwei Sportskameraden der Waldeser fürchteten um die Übermacht der Eintracht was das Alter unserer Sportsfreunde anging und galoppierten auf Ihren Drahteseln auf und davon.Peinlich. Letztendlich einigte man sich auf ein Kleinfeldspiel um am Ende doch auf dem Großen Feld unter Zunahme von Eintrachttrainer Achim doch wenigstens 10 Mann stellen zu können. Um noch mal klar zustellen, das Alter sollte bei einem Freundschaftskick keine Rolle spielen, denn auch auf Gastgeberseite spielten im Tor und auch im Feld jeweils zwei Kandidaten für die Bundesjugendspiele. Einer davon, ein Portugiese, hatte sogar die 2 auf dem Rücken als Anfangszahl seines Alters angegeben. Nein Spass beiseite, der Rest der Emporkicker wollte spielen und wir bedanken uns nochmals, das sie dann auch antraten.
Verstärkt also mit unserem Starcoach und mit Schiri Klaus gings dann rasant los. Das Spiel wurde schnell einseitig, im wahrsten Sinne des Wortes. Es lief nur in eine Richtung und dann auch nur über die rechte Seite...Hallo Steffen...!! Diese Angriffe waren aber im Prinzip über Rene sehr gut eingeleitet, nur im Abschluss und in der letzten Konsequenz verlief es irgendwie zu lässig.Trainingspielcharakter, ohne Spannung ohne Biss. Es war zu einfach. Ibor hatte hier nen großen Anteil. Läuferisch komplett überlegen und auch im Aufbau sicher über Alex und Willi ließ das erste Tor dann auch, na klar, durch Dirk nicht lange auf sich warten. Eingabe von der rechten Seite, Tor durch Dirk. Aber wenn man natürlich sehr hoch in des Gegners Hälfte stand offenbarten sich in der Rückwärtsbewegung wieder einige Löcher. Teils sehr gut herausgespielte Konter konnten knapp nicht verwertet werden von den Gastgebern. Pattex Berzi musste zweimal klären. Auch Disskusionen über herauslaufen oder nicht brachten ein wenig Unruhe in die Hintermannschaft. Aber da kein Tor für Waldersee fiel hatte Berzi in diesen Momenten, gerade wenn noch ein eigener Abwehrspieler am Mann ist, natürlich alles richtig gemacht.
Punkt. Punkt. Punkt. Sein Gegenüber hatte es merklich schwerer, denn das konsequente Forechecking und das frühe Pressen hinderten Waldersee an einen ordentlichen Spielaufbau. Teils unkonventionell agierend hatte der Torhüter der Walderseer nicht nur einmal das Glück auf seiner Seite. Leider verletzte sich dann Dirk mit einer Zerrung. Nach 30 Minuten und unter tosenden Applaus der wahrscheinlich 500 (oder doch nur 20) Hochzeitsgäste im Sportheim Luisium gings dann mit einer für Waldersse schmeichelhaften Führung zum Pausenwasser.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild, nur mit dem Unterschied das der klebende Berzi sich um andere Dinge kümmern konnte, Mücken, Bundesligazwischenergebnisse und vor allem Mücken. Er bekam nur in den letzten Minuten mal einen Ball in die Füsse. Alex feilte sehr lautstark weiter am Tempo und seine Vorderleute taten wie gehießen. Jetzt auch in der Breite, denn die linke Seite...Hallo Steffen, wurde jetzt auch nicht vergessen. Herfe konnte mit einem Schuss in die kurze Ecke auf 2-0 erhöhen, Alex per Grasnarbenflugkopfball auf 3-0 und letztendlich Tobi mit dem 4.Streich sorgten dann für den natürlich hochverdienten Sieg. Dieser hätte noch ausgebaut werden können, etliche Chancen wurden liegengelassen, gerade auch weil dann der Antreiber der Emporios mit Motorschaden ausfiel. Leid tun konnte einem Achim, der gänzlich von seinen Mitspielern geschnitten wurde. Tendenziell extrem unklug.
Ein einseitiges und nicht zu überbewertendes Spiel pfiff dann Schiri Klaus Kottke mit einem furchteinflößend gellenden Pfiff ab. Einige Vögel im Luisium wurden danach nie mehr gesichtet. Also ein dickes Dankeschön an den Rest der Waldeser, die sich ahnend ihrem Schicksal trotzdem dem sportlichen Duell stellten. Nächste Woche gehts gegen Roßlau. Hmm, Dirk verletzt oder zumindest angeschlagen, Berzi arbeitsbedingt nicht dabei. Mal gucken wer Verantwortung übernimmt und gegen Rosselhausen in die Kiste geht oder wer sich bemüht einige abwesende Herren zu überreden oder wie auch immer. Es müssen nicht immer die gleichen sein, die sich kümmern.
In der "Limbach Arena" liefen auf: A."Pattex" Berzau, C.Steinmann, A.Wille, A.Schöne- T.Franzl, I.P.Diego, R.Härtling, S.Krawzcyk- M.Herfurth, D.Rubitzsch-S.Malende
Tore: 0-1 D.Rubitzsch, 0-2 M.Herfurth, 0-3 A.Schöne, 0-4 T.Franzl
FSV Löberitz - Eintracht Dessau 2-4 (0-4)
- Details
- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Freitag, 04. September 2015 11:48
- Geschrieben von Andreas Berzau
- Zugriffe: 2414
Wiedereinmal, und das gerät langsam zur Farce, steht die Woche vor einem Spiel unserer Jungs immer im Zeichen der Fragerei, Absagen und Halbwegbarkeiten. Wer kommt, wer kann und wer will oder wer kann dann doch nicht und bringt noch jemand einen mit. Diese Fragespielchen nerven langsam, denn eigentlich müsstem jeden klar sein was er will und kann rechtzeitig bekunden ob man noch will und überhaupt. Wie gesagt, Absagen beherrschten wieder einmal die Woche und so hiess es erst 10 Mann, 11 Mann oder sogar nur 9, am Ende trafen sich in Löberitz dank dem angeschlagenen Eschi und Nils doch 13 Leute ein. Das bei den Gastgebern das Thema auch ein Problem ist, sah man dann an der Tatsache das 2 junge Burschen im Team des Gastgebers auflaufen mussten, um überhaupt voll zu werden.
Zum Spiel.
Nicht einmal ganze 60 Sekunden waren gespielt, als die Kugel schon im Kasten der Gastgeber lag. Dirk machte kurzen Prozess und wollte seinen von vor einer Woche ausgemergelten Torhunger neue Nahrung verleihen. Der Assist lag auf des Köhlers Kappe. Das zweite Tor fiel keine weiteren 30 Sekunden später, direkt nach Wiederanpfiff, klar, wer sonst, Dirk. Dieser nutzte die Stellungsschwierigkeiten des letzten Mannes der Löberitzer und dessn Torhüter erneut eiskalt aus. Löberitz schüttelte sich kurz und kamen dann ordentlich in die Partie zurück. Ohne Gegenwehr konnte einer dieser jungen Burschen dann durch die Abwehr spazieren, scheiterte aber dann am herausstürzenden Oliver Kahn äääähhhhhh....Andreas Berzau, der wieder den Kasten hütete. In Richtung Löberitzer Gehäuse fanden dann immer wieder Herfe, Rene sowie der heute gut aufgelegte Sven Köhler über die rechte Seite Lücken um gefährlich vors Tor zu kommen. Steffen als linker Läufer konnte nun auch mal nachvollziehen, wenn man stiefmütterlich auch beim Fussball behandelt werden kann. Rene machte dann mit einem Schuss aus 17 Metern ins linke Eck fast schon alles klar. Die vermeintliche Vorentscheidung erzielte dann wieder Dirk nach Traumkombination über Rene den rasant rasend rennenden Maik als Vorlagengeber. Auch nach dem vierten Treffer gaben sich die wackeren Löberitzer nicht auf. . Nachlässigkeiten gerade im zentralen Mittelfeld, ne gewisse Unordnung und fehlende Rückwärtsbewegung zumindest bis zur Mittellinie sorgten dafür, daß es für Willi und Meise mit den schnellen Stürmern immer bunter wurde. Ein Lattenschuss und eine knapper Ball neben den Kasten waren dann hier noch die dicksten Dinger für Löberitz bis zum Pausentee.
Wie immer eigentlich mahnende Worte von Achim und Berzi zur Pause, die aber niemand so recht hören wollte bzw konnte. Ja, man sonnte sich aufgrund der akkoraten ersten Hälfte im Glanze des Erfolgs und des jetzt schon sicheren Sieges.
Und wieder mal bestätigte sich das, was prognostiziert wurde. Eintracht taumelte jetzt ein wenig, kontrollierte zwar immer noch das Spiel, tat sich aber jetzt mit den tiefstehenden Löberitzern schwer, die ihr Heil jetzt mit langen Hafern im Kick&Rush versuchten. Dicke Dinger gabs für Eintracht eigentlich nicht, Schussversuche von Steffen, abgeblockte Schüsse von Rene, ein Kopfball von Tobi nach einer Ecke, ebenfalls einige abgeschlossene Versuche von Herfe aber auch vom läuferisch agilen Tobi. Hört sich gut an, zwingend wars aber nicht. Dagegen nun Löberitz. Das Mittelfeld schnell durch lange Bälle überbrückt und läuferisch überlegen hatten Willi und Co nun Schwerstarbeit zu verrichten. Das 1-4 fiel dann recht zeitnah nach Wiederanpfiff, das 2-4 keine 5 Minuten später. Vieles erinnerte an das Gastspiel von vor 2 Jahren (2-2 nach 2-0 Pausenführung). Glück für die Eintracht das in dieser Phase, als ein Kopfball aus 3 Metern glücklich für den im 5er umher irrenden Berzi an der Latte landete. Vorausgegangen bei allen 3 Aktionen aber biedere Fehler im Aufbau, Lässigkeiten und der fehlende Wille, den verloren gegangenen Ball zurück zu erobern und damit die Last auf des Mitspielers Schultern zu legen. Das hatten dann meist Willi, Meise, David und letztendlich Berzi zu ertragen. Auch hier wurden Schussversuche abgeblockt oder kanppe Dinger noch zur Ecke geklärt.Berzi hielt dann kurz vor Abpfiff noch einen Ball aus Nahdistanz, so dass am Ende beim wirklich glücklichen 2-4 Endstand blieb.
Alles in allem wurde schon alles analysiert bei einem Bierchen noch weit nach Abpfiff. Löberitz trumpfte wieder beim Catering groß auf. Okay, ein Vereinsmitglied wurde 60 und lud die Mannen um Achim und Klaus auf einen Snack ein. Das köstliche Angebot wurde natürlich gern genutzt und die Eintracht bedankt sich recht herzlich nochmals und wünscht dem Kameraden alles Gute zum 60., viel Gesundheit, Geld und Glück.
Das Glück hatte am Ende die Eintracht. Woran es am Ende gelegen hat?, Naja viele der Facetten oder Gründe wurden oben erwähnt, Selbstkritik war aber auch nicht zwingend zu hören. Dann aber eher Worte über Spieler, die bereit sind sich für etwas zu opfern- ob angeschlagen oder noch nie auf der Position spielend. Denkt mal drüber nach.
Eintracht: A.Berzau- N.Hoyer, A.Wille, T.Meißner, D.Meier- S.Krawczyk, A.Eichler, R.Härtling, S.Köhler- D.Rubitzsch, M.Herfurth-M.Eschweiler, T.Franzl
Tore: 0-1;0-2 D.Rubitzsch, 0-3 R.Härtling, 0-4 D.Rubitzsch, 1-4;2-4 FSV Löberitz
Eintracht Dessau - Vorwärts Dessau 6:3 (2:3)
- Details
- Kategorie: Neuigkeiten
- Veröffentlicht am Samstag, 29. August 2015 07:17
- Geschrieben von Andreas Eichler
- Zugriffe: 2540
Am gestrigen Freitagabend trafen die personell arg gebeutelten Eintrachtkicker auf die Aktiven der ASG Vorwärts Dessau. Nach unserem fragwürdigen Spiel in Kochstedt, als der Gegner uns riet, wir sollten uns doch in der Kreisliga anmelden, tat Berzi wie geheißen. Während eines Nachmittagsspaziergangs in der Nähe seiner Wohnung überredete er die Kicker der ASG kurzerhand zu einem Testspiel kurz vor Saisonbeginn. Kochstedt hatte dafür spielfrei.
Die ASG spielte mit einer Kombination aus Spielern der 1. und 2. Männer- mannschaft, darunter auch der Trainer Peter Westendorf. Zum Treffpunkt waren auf Seiten des Gegners ca. 20 Spieler anwesend und es machte sich bereits die Angst vor einer Absage breit. Die Eintracht war nur zu Sechst. Aber bis zum Spielbeginn trudelten immerhin noch 4 weitere Spieler ein. Ergänzt durch Sven Miltz, Maik Planitzer und einen weiteren Spieler der ASG und einen zu spät kommenden Ibor Perez Diego waren wir dann auch personell gewachsen. Immerhin war von 2x45 Minuten Vollgas die Rede.
Deswegen mußten wir vor allem auf der Torhüterposition das Beste aufbieten, was auf dem Markt zu haben war: Le Berz!!!!
Völlig unvorbereitet mit knapp 10 Schüssen zum Warmmachen und trotzdem die Ruhe in Person. So kann Bernd sich ganz in Ruhe seiner Genesung widmen. 
Hälfte 1:
Sven Miltz übernahm den rechten Verteidigerposten, ansonsten spielten wir in einer halbwegs vertrauten Aufstellung. Über eine sichere Defensive, die in den ersten Minuten wenig zuließ und da immer mit Berzi rechnen konnte, erspielten wir uns überraschend direkt optische Vorteile. Vor allem über den aufgedrehten Tobias gelangen uns über rechts immer wieder gute Aktionen. Die gegnerische Abwehr war anscheinend nicht richtig eingespielt und mußte sich erstmal finden. Leider konnten wir in dieser Phase selbst beste Gelegenheiten nicht in einen Torerfolg ummünzen. Der zu spät gekommene Ibor wurde von A.Eichler eingewechselt und übernahm direkt die linke Seite. Der Zeitpunkt war nicht gut gewählt, da die kurze Verwirrung, wer wo spielt, vom Gegner mit einem 50Meter-Paß auf Peter Westendorf genutzt wurde. Altbekannte Problematik. Wir rennen nach vorn. Hinter uns steht der Gegner, der unseren Ballverlust sofort nutzt und unsere dezimierte Abwehr mit einem langen Paß bezwingt. Kennen wir aus Spielen gegen Grün Weiss und Raguhn, Mildensee und Steutz - Leps. Egal, wir verbuchen dieses Tor aufgrund der Genialität des Passes und der Clevernis von Peter Westendorf unter "Da kann man nicht viel machen". Berzi hatte vorher einige Male gut reagiert, hier war er machtlos. Postwendend drängten wir auf den Ausgleich. Ibor dribbelte 15 Leute aus (keinen Eigenen, manchen Gegner traf es mehrmals), bevor er kraftlos auf einem vom Gegner hingestellten Bein zum Liegen kam. Elfmeter!!! Rene´ verwandelte sicher. Wieder im Gegenzug das 2:1 für Vorwärts. Wieder im Prinzip aus dem Nichts. Jetzt waren wir sauer und setzten den Gegner unter Druck. Ein Anscheißer - Paß landete beim Torhüter, der war in Panik und suchte einen freien Mann - Thomas Elste bekam den Ball und schoß trocken ein. Hier hätte eine denkwürdige Halbzeit zu Ende sein können. Aber es ergab sich noch eine Riesenchance für die ASG. Ein langer Ball, der mehreren Spielern durchrutscht und dann auf "die Katze vom Zoberberg" zurollt. Leider etwas zu langsam, wodurch Peter Westendorf noch dazwischenspritzte und ins kurze Eck einschob. Halbzeit.
Hälfte 2:
Gegenüber der Startaufstellung nahmen wir nur eine Änderung vor. Meise räumte seinen Platz im Zentrum und bat A.Eichler, sich fortan um Peter Westendorf zu kümmern. Keine leichte Aufgabe, weswegen kurz gegrübelt wurde. Aber: "Man spielt da, wo einen der Trainer hinstellt." Diese Aufgabe wurde gut gelöst, vor allem, weil Peter Westendorf in der zweiten Halbzeit nicht mehr im Sturm spielte. Stattdessen war kräftig rotiert worden. Der Gegner hatte immer noch sehr gutes Potential, war aber durch die vorhandenen Akteure auf die immer gleichen Spielzüge beschränkt. Diese waren zwar teilweise sehr gut und vor allem schnell gespielt, aber eben auch leicht ausrechenbar. So konnte sich die gesamte Abwehr in der zweiten Hälfte Bestnoten verdienen, mit vereinten Kräften und einem sehr sicheren Torhüter wurde alles entschärft. So kam, was kommen mußte, der Gegner baute vor allem in punkto Einsatzwillen ab. Viele Zuspiele wurden von uns abgefangen und endeten in schnellen und gut vorgetragen Kontern. Unser erstes Tor in Hälfte 2 erzielte Ibor, als er einen Bogenlampen - Kopfball perfekt über den Torhüter timte. Vorausgegangen war ein Freistoß, als Tobias "im Strafraum" wie ein Taschentuch zu Boden fiel. So die Aussage der ASG - Augenzeugen. Nach diesem Dosenöffner war bei der ASG im Prinzip alles vorbei. Minute um Minute wurde man unsicherer und versuchte mit schnellen Pässen in die Spitze für Entlastung zu sorgen. Wir drehten den Spieß aus Hälfte 1 um und erledigten den Gegner mit seinen eigenen Mitteln. Mehrere Paßfolgen durch einen nicht immer planvolle gegnerische Abwehr führten dann zu weiteren Toren von Rene, Thomas Elste und Maik Planitzer. Nimmt man die großen Torchancen aus der 1.Hälfte dazu, kann man hier auf jeden Fall von einem Dutzend Großchancen und einem positiven Chancenverhältnis sprechen.
Endergebnis 6:3
Fazit:
Wir passen uns eindeutig dem Gegner an und sind in punkto Moral ganz weit vorn. Ausnahmen gibt es immer. Aber das war gestern ein richtig geiles Spiel auf einem Niveau, wo ich den Ausspruch der Kochstedter langsam verstehen kann.
Eine verspätete Meldung erreichte mich 2 Stunden nach Spielende. In einer eiligst einberufenen Sondersitzung hat das FIFA-Exekutiv-Komitee erstmals in der Geschichte des Fußballs einen 40-jährigen Nichtaktiven zum Torhüter des Jahres gewählt. Glückwunsch Berzi.
Aufstellung:
A.Berzau - S.Miltz, A.Wille, T.Meißner, C.Steinmann - T.Franzl, R.Härtling, T.Elste, A.Eichler - D.Rubitzsch, M.Herfurth
Bank: I.Perez Diego, M.Planitzer und ein weiterer ASG Spieler











