Eintracht Dessau - Stahlbau Dessau 0-1 (0-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 01. Juli 2016 13:53
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Stahlbau war an diesem Freitag im heimischen Zabel Kottke Sportpark zu Gast. Vorab: Stahlbau, Dauerrivale, immer unangenehm, nicht immer nur auf der sportlichen Seite. Freunde, das wird von Jahr zu Jahr immer anders. Sehr wohltuend scheinen sich beide mit Ihren Rollen zufrieden zu geben. So war es auch gestern. Aus diesem nicht immer fairen Duell wird nun langsam ein wirklicher Freundschaftskick. Sehr sehr löblich.
Zum Spiel: Stahlbau hatte Torhütersorgen, schickte den fliegenden Holländer Hans in die Kiste. Eintracht hatte diesbezüglich keinerlei Probleme ein schlagfertiges Team zusammenzustellen. Trotz das Achim auf Eichi, Willi, Alex, Steffen, Daniel und Thomas Werner verzichten musste, waren nach langer Zeit wieder Berzi, Herfe und Tobi und somit 13 Kicker vor Ort um den Törtner Stahl weich zu klopfen. Eine Mammutaufgabe, denn das hochklassige Mittelfeld um Vida, Hildebrandt und Merker lies wenig Hoffnung zu.
So lief dann auch das Spiel, Eintracht wurde früh in die eigene Hälfte gedrückt und sah bei einigen Angriffen sowie Abwehrversuchen äusserst unglücklich auf dem harten, trockenen Boden aus. Die Gäste hatten keinerlei Probleme, weil eben auch ballsicherer und beweglicher. So hielt eigentlich nur Bernd im Tor mit einigen guten Aktionen das Spiel offen. Eintracht konnte nach vorne wenig Akzente setzen. Ein Schuss über die Kiste von Berzi, dazu 2 gefährliche Ecken. Das wars dann schon grob für Eintracht. Definitiv zu harmlos. Aus einer Einzelaktion heraus fiel dann nach 20-22 Minuten der Führungstreffer für die Gäste. Steini wollte noch klären, aber kam zu spät beim Rettungsversuch. Auch hier gabs keinerlei Diskussionen um Tor oder nicht. Sehr fair Herr Steinmann. Aber diese Graupe passt echt zu der Suppe, die eigentlich ungeniessbar war. Im weiteren Teil der ersten Hälfte ergaben sich schon fast die KIcker von der Eintracht ihrem Schicksal und sehnten den Pausenpfiff herbei. Stahlbau hatte noch vieles liegen gelassen.
Nach dem Wechsel hatte, horch horch, Eintracht ne dicke Kartoffel in der Brühe. Nach dem besten Spielzug des Abends der Eintracht konnten leider Uwe und Dirk , die nicht ganz so präzise Eingabe von Berzi verwerten. War das jetzt der Sturm auf die Bastille ? Eher nicht, denn Stahlbau zog weiterhin die Fäden und erzeilte weiterhin spielerisches Übergewicht. Aber auch denen ging die Kraft bei nun schwülen Temperaturen aus. So wurde es ein grausames Gegurcke zwischen den Strafräumen. Standards wie Ecken oder Freistöße sollten dem Spiel mehr Würze verleihen. Das taten sie aber im weiteren Spielverlauf nicht. Eintracht hatte weiterhin Mühe Chancen zu kreieren und sich mal dauernd in des Gegners Hälfte zu platzieren. Meise und Bernd retteten dann noch großartig im Verbund die letzte große Monsterchance für das Kroneteam. Stahlbau vergaß, den Deckel auf den Topf zu machen und konnte dann von Glück reden, als kurz vor Schluss Uwe ein wenig zu hektisch reagierte und den Ball knapp am langen Pfosten des verwaisten Tores vorbei setzte.. Hier war der Gästetorhüter zuvor ein wenig schusselig gewesen.
Am Ende war es ein verdienter Sieg für Stahlbau. Allerdings hätte sich auch Eintracht eben für den aufopferungsvollen Kampf mit einem glücklichen Remis beschenken können. Dazu hätte es wahrscheinlich auch mehr Mut im Spiel nach vorn gebraucht. Gerade bei Standards muss mehr körperliche Präsenz erzeugt werden. Mit 3 Angreifern gegen 8 Abwehrspieler macht man es dem Gegner recht einfach, den Ball sicher zu klären. Absolut löblich, der Kampf von allen und natürlich die überragende Torhüterleistung unseres Bernd, der zwar manchmal sehr unorthodox, aber eben dann auch sicher klären konnte.
Das Team bedankt sich für die Anwesenheit der Kiebitze Eschi, Willi, Knäcke, Eichi und Klaus.
Eintracht mit: B.Güldner- C.Steinmann, T.Meißner, T.Franzl, D.Meier- S.Köhler, T.Elste, M.Planitzer, A.Berzau-D.Rubitzsch, M.Herfurth / S.Malende, U.Hammerschmidt
Eintracht Dessau - SV Mildensee 0:4 (0:3)
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- Kategorie: Spielberichte 2016
- Veröffentlicht am Samstag, 18. Juni 2016 11:38
- Geschrieben von Andreas Eichler
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4 schön herausgespielte Gegentore und eine möglicherweise schwere Verletzung sind das Ergebnis des gestrigen Fußballspieles.
Aufgrund eines unwürdigen Platzzustandes hatte die Eintracht kurzfristig um einen Tausch des Heimrechtes gebeten. Wir erinnern uns, das gab es im letzten Jahr schon einmal und auch damals wurden wir von einem sehr heimstarken Gegner besiegt.
Das Spiel hatte kaum begonnen, da lag der Ball auch schon das erste Mal im Netz. Ein gut über den Flügel vorgetragener Angriff, der erste Verteidiger wird überlaufen, der zweite kommt zu spät. Ein mustergültiger Pass quer durch den Fünfer und schon steht es 1:0. Gefühlt das schnellste Gegentor in der Geschichte der Eintracht. Leider war das kein Weckruf, sondern die uns von Turbo/Abus aus der Halle bekannten Spieler ließen ihrem Angriffseifer freien Lauf und vollendeten noch zwei weitere Angriffe auf ähnliche Art und Weise. Bis zum 3:0 hatten wir auf dem kleinen Platz wahrscheinlich nicht einen guten Paß gespielt und auf jeden Fall nicht einen einzigen Zweikampf gewonnen. Nach dem 3:0 tauscht der Gegner das erste Mal beim Personal, ein Luxus, den wir in diesem Maße natürlich nicht haben.
Die Eintracht bäumte sich nun auf und wir konnten einige Bälle abjagen und einige Zweikämpfe erfolgreich führen. Es ergaben sich dadurch einige vielversprechende Offensivaktionen, auch weil Thomas Werner und Maik Planitzer viel für Bewegung sorgten. Unser Gegner kam auch das ein oder andere Mal mit gesunder Zweikampfhärte in Kontakt, leider schaffen wir sowas immer erst nachdem es schon 0:3 steht. Bei einem von beiden geführten Bodycheck trat dann Andreas E. sehr ungünstig auf und berichtete nach dem Spiel von einem lauten Knall. Das Knie wurde erst am nächsten Tage dick, Verletzungssorgen können wir nicht auch noch brauchen.
Kurz danach war Halbzeit.
Mit Beginn der zweiten Spielhälfte zog sich der Himmel immer mehr zu. Eschi holte für alle Fälle schonmal den Regenschirm, Sven Malende war rechtzeitig zur zweiten Hälfte da und so konnten wir wenigstens einmal wechseln. In der zweiten Hälfte war das Spiel insgesamt offener. Das schreibe ich nur vom Hörensagen, da ich nach 10Minuten Fußweg in die Kabine dort nichts mehr vom Spiel gesehen habe. Augenzeugen berichten, dass wir für die zweite Hälfte ein Tor verdient gehabt hätten, leider war das auch wieder nur unseren Kreisoberligagegnern vorbehalten.
Fazit:
Aufgrund der läuferischen Unterlegenheit vor allem anfangs der ersten Hälfte geht das Ergebnis leider voll in Ordnung. Wenn Steffen auf 5 Metern 6 verliert, sollte das jedem klar sein. Mit etwas mehr Einsatz und Konzentration am Anfang hätte man alles aber enger gestalten können. Schön ist, dass mit Bernd wieder ein Torhüter dabei ist, der diese Position hoffentlich lange bekleiden kann. Konstanz ist wichtig.
Aufstellung:
Eintracht: B.Güldner- S.Köhler, A.Eichler, T.Meißner, C.Steinmann-S.Krawzcyk, T.Werner, T.Elste, A.Schöne- U.Hammerschmidt, M.Planitzer / S.Malende, N.Hoyer
Eintracht Dessau - TSV 1894 Mosigkau 4-2 (3-0)
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- Veröffentlicht am Freitag, 27. Mai 2016 12:07
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Abstiegskampf ! Damit hörte letzte Woche der Bericht zum DSV Spiel auf. Und damit schienen die Kicker von der Schaftrift das Signal verstanden zu haben. Gegen die Mosigkauer waren es immer Duelle auf Augenhöhe, mit immer den kleinen Favoritenstatus auf Seiten der Randdessauer. Nun gut, Achim konnte heute zahlenmässig wieder zufrieden sein. Lediglich die Torwartfrage blieb fast bis zum Anpfiff unbeantwortet. Jauch angerufen, keine Lösung. Hartmann angerufen, der weiß ja nun bekanntlich auch nichts. Das Klatschpappenpublikum konnte man aufgrund ihere Klatschpappentätigkeit auch nicht fragen. Blieb letzendlich dier 50:50 Joker. Alex oder Herfe. Letztere weigerte sich partout, bestand auf Rotation im Gehäuse. Antwort A-wie Alex war dann die richtige. Auch er schmollend, aber mit der richtigen Einstellung zog sich dann nochmals um. Hier hätte man auch den Konsens wählen können, eine Halbzeit du, die andere ich. Nix da. Das wird ne neverending Story dieses Jahr.In den nächsten Jahren. Vielleicht sollte man mal Viktor Frankenstein einen Auftrag geben, der konnte ja bekanntlich Menschen zusammenbasteln, da ist ein Torhüter nach unseren Kriterien auch noch drinne.
Okay Okay, zum Spiel: Eintracht agierte erstmal abwartend, wollte sehen wie Mosigkau auch mit ihrem veränderten Kader agierte. Nach 5 min gegenseitigem Respektsbekenntnissen und Lobhudeleihen übernahm Eintracht mit dem Thomas Duo im Mittelfeld die Initiative und hatte durch Dirk mit Fernschuss einen guten Abschluss. Hinten stand man gut, die veränderte Formation zurück zu den Wurzeln der Eintracht schien erstmal Sicherheit auszustrahlen. Nach und nach verlagerte sich das Spiel in die Mosigkauer Heide und folgerichtig konnte Uwe seinen ersten Saisontreffer erzielen. Vorausgegangen ein äusserst gutes Diagonalpässchen von Thomas Werner. Und Uwe.....Gehirn aus-Ball rein. Da gab Sicherheit im Team und Zufriedenheit auf der Bank. Dirk konnte dann noch 2x nachlegen. Einmal spekulierte er auf die Unsicherheit des Keepers, lag richtig und musste nur noch einschieben. Und dann zum 3-0 nach gutem Zuspiel von Uwe. Bis zur Pause hatte dann noch Sven Malende ne tolle Schusschance, den der junge Keeper gerade noch so aus dem Dreiangel fischen konnte. Mit diesem ungefährdeten Spielstand gings dann in die Pause.
Achim und Alex warnten, jetzt weiter das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Mosigkau tauschte den Torhüter und verjüngte damit das eigene Team auf dem Feld. Eintracht wollte erstmal Ruhe reinbringen, verhedderte sich dann aber in selbstzerstörerischen Diskussionen über dies und jenes. Übers Wetter, über Baumarktangebote oder über Grätschen. Sinnlos wie ein Kropf. Dieses kommunikative Durcheinander nutzte die stoisch ruhig spielende Mosigkauer Truppe um die beiden Anschlußtreffer zu erzielen. Eine zu sicher wirkende Truppe hatte nun sich selbst ein wenig aus dem Spiel genommen. Das 1-3 durch Sebastian Zellner nache einem langen vorgedroschenen Ball und ein zweifelsohne klarer und lustiger Handelfmeter (Meise hat seinen kleines Flügelchen mal eben locker auf den Ball gelegt) liessen das Spiel mal kräftig durcheinander wirbeln. Nach diesen etwa 10 Minuten war das Gewitter aber wieder vorüber. Eintracht konnte sich nochmal schütteln und kam durch Dirk in den Schlussminuten nochmals in den Konfettiregen in Form des 4-2. Auch hier spekulierte er auf den Fehler des Torhüters, der im 1:1 etwas zu zaghaft war.
Letzendlich ging der Sieg gegen die eratzgeschwächten Vorstädter auch in Ordnung. Wichtig fürs Team und wichtig für den einnen oder anderen, um wieder Selbstvertrauen zu tanken. Das werden wir brauchen, denn in Süd wartet die Lok.
Eintracht: A.Schöne- S.Köhler, A.Eichler, T.Meißner, C.Steinmann-S.Krawzcyk, T.Werner, T.Elste, N.Hoyer- U.Hammerschmidt, D.Rubitzsch / S.Malende
Tore: 1-0 U.Hammerschmidt, 2-0;3-0 D.Rubitzsch, 3-1 Zellner, 3-2 Mosigkau, 4-2 D.Rubitzsch
Schön zu erwähnen, das auch die verletzten sich mal blicken lassen, so waren Willi, Berzi ebenso vor Ort wie natürlich Klaus, Eschi und Bernd. Dies wäre weiterhin wünschenswert.
DSV 97 - Eintracht 5:2 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2016
- Veröffentlicht am Samstag, 21. Mai 2016 08:31
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Der Spielbericht beginnt mit einem erstaunten Blick des Autors. Selbst beim angestrengten Nachdenken kommt dieser nämlich nur auf 4 Gegentore, daher wundert er sich über das bereits vermerkte Spielergebnis.
Ergo wird die Erwähnung der Gegentore vorsichtshalber nur sehr stenografisch stattfinden.
Wir waren gestern überraschend sehr vollzählig bei einem unserer turnusmäßigen Gegner, dem Dessauer SV 97 angetreten. Wie jede Woche stellten uns Abwesenheiten vor einiges Kopfzerbrechen, Meise und Achim zum Beispiel mussten sich von unserer Pleitenserie einfach mal erholen. Jede freie Ressource wurde in die sozialen Netzwerke investiert, was zur Folge hatte, dass wir sogar mit zwei Auswechselspielern antreten konnten. Den Luxus, Nils gar nicht zu bringen, hätten wir uns aber nicht unbedingt leisten müssen. Dafür nahm Tobias Mitte der ersten Halbzeit kurz entschlossen den Kabinenschlüssel, um dem vielbeschäftigten Mittelfeld zu helfen.
Halbzeit Eins
Der Gegner zog bereits nach wenigen Minuten sein bekanntes, sicheres Passspiel auf. In der letzten Abwehrreihe konnten wir die gegnerischen Versuche anfangs gut entschärfen, aber es zeigte sich recht schnell, worauf es das ganze Spiel hinauslaufen sollte. Da unsere defensiven Mittelfeldspieler fast ausschließlich mit der Verhinderung und teilweise mit der Eröffnung gegnerischer Torchancen beschäftigt waren, tat sich rund um den Mittelkreis ein Scheunentor auf. Ein Scheunentor, in dem die Raumstation MIR hätte landen können. Gott hab sie selig.
Es kam, was kommen musste, ein Mittelfeldregisseur suchte sich einen seiner Kumpels aus, es wird noch einmal abgespielt und plötzlich hat der ungefährlichste AS Dessau Spieler (nach dem Autor) aller Zeiten den Ball. Szibi konnte sein Glück kaum fassen, als er in die kurze Ecke verwandeln konnte. Auch Berzi im Tor hatte eher mit einer Graupe gerechnet und nicht mehr klären können. In einem der nächsten Angriffe haben wir eigentlich geklärt, jedoch wird der öffnende Pass direkt an den Bug der MIR gespielt, dort steht ein Gegner und der darauffolgende Treffer nach einem sehr gut vorgetragenen Angriff war folgerichtig. Unsere Angriffe in Hälfte eins habe ich nicht vergessen. Wir hatten Chancen, aber wir haben sie nicht genutzt.
Halbzeit zwei
Was sich Ende der ersten Halbzeit angekündigt hatte, setzte sich fort. Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, kamen wir jetzt wesentlich besser mit den Angriffsbemühungen zurecht. Warum schreibe ich das? Weil wir gefühlt jede zweite Minute einen Angriff über uns ergehen lassen mussten. Diese waren immer sehr gut vorgetragen. Der Ballführende konnte immer zwischen zwei oder mehr Empfängern wählen und das möchte ich an dieser Stelle einfach mal sagen: Das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können.
Die Tore 3 und 4 sind schnell erzählt. Ein freier Kopfball im 5-Meter-Raum und ein Konter in Überzahl machten diese Tore möglich. An das in der Ergebnisanzeige stehende fünfte Tor kann ich mich nicht erinnern. Sei´s drum.
Unsere zwei Tore fielen, als wir endlich zeigten, dass wir nicht nur zugucken wollten. „Plane“ setzte sich auf der rechten Seite durch und mit einer kurzen Dreierkombination landet der Ball bei Dirk. Dieser schiebt den Ball gestochen scharf in die linke untere Ecke. Das zweite Tor war Steffen vorbehalten, der den einzigen wirklich alten Gegenspieler unter Druck setzte und nach einem Lauf um den ganzen Platz auch noch dem Torhüter den Ball wegnahm und ins leere Tor lief.
Wer das 5. Gegentor gesehen hat, kann ja mal nen Kommentar hinterlassen, wie das gefallen ist.
Fazit:
Wieder eine neue defensive Formation, auch wenn Alex, Christian, David, Steffen und ich schon sehr oft zusammengespielt haben. Nils sprach nach dem Spiel von einem freien Raum mit 50Meter Durchmesser vor der Abwehr. Ich hätte gesagt 20, aber zentral war heute nicht viel los. Wir sind eben alle noch verwöhnt von Ibor und Rene und müssen uns da was einfallen lassen. Vielleicht hat auch das ein oder andere mahnende Wort von der Bank gefehlt.
Alle die da waren, haben ihr Bestes gegeben. Wir sollten uns in den nächsten Spielen wieder mehr auf die Grundlagen konzentrieren. Kämpfen und für den Nachbarn eintreten. Abstiegskampf!!!
Eintracht mit: A.Berzau- S.Krawzcyk, A.Schöne, D.Meier, C.Steinmann, A.Eichler, - M.Planitzer, M.Herfurth, S.Köhler – U.Hammerschmidt, D. Rubitzsch / C.Wirth, S.Malende, T.Franzl
SC Vorfläming Nedlitz - Eintracht Dessau 7:0 (2:0)
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- Kategorie: Spielberichte 2016
- Veröffentlicht am Samstag, 14. Mai 2016 08:37
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Am gestrigen Freitagabend traten 12 Unentwegte und ihre Ultras die weiteste und leider auch sinnloseste Reise der diesjährigen Eintracht Saison an. Nimmt man nur das gestrige Spiel ohne Spielstärke, Alter und ähnliche Parameter ins Verhältnis zu setzen, dann könnte man an dieser Stelle nicht von einer Saison, sondern von einer Abschiedstournee sprechen.
Aber das wäre eben nur die ganz pessimistische Einschätzung eines Spielergebnisses, welches vielleicht zu hoch, aber keinesfalls unverdient war.
Nachdem wir im letzten Jahr mit bravourösem Kampf unter Einbeziehung unserer Fußballweisheit (Achim, Klaus und Eschi) und nicht zuletzt durch die kurzfristige Verpflichtung eines spanischen U23-Nationalspielers ein vielumjubeltes 4:4 erzielen konnten, sahen wir uns diesmal einer durch wenige ältere Spieler ergänzten, lauffreudigen Landesklassemannschaft gegenüber. Auch wenn diese auch das eine oder andere Bäuchlein vor sich her trugen oder mit Brille spielten, dürften sie in einem 2-stündigen Training sicher mehr "lernen", als wir in einem ganzen Monat,Quartal, Jahr, wasauchimmer. Was noch schlimmer ist, sie bringen das Erlernte eben auch aufn Platz.
Die erste Hälfte begann mit einem kurzen Abtasten unserer Schnittstellen. Wir schafften es zirka 10 Minuten lang, den Gegner von unserem Strafraum fern zu halten. Doch schnell merkte dieser, dass wir sehr einfach im Vorwärtsgang die Bälle verlieren und dann im Umkehrspiel eben nicht mithalten können. Ob das daran liegt, dass wir zu sehr ein eigenes Spiel machen wollen, anstatt gegen einen offensichtlich besseren Gegner erstmal abzuwarten, kann ich nicht beurteilen. Nach einigen guten Ballstaffetten im Mittelfeld kam es zur unvermeidbaren Situation, wenn man so weit gestaffelt steht. Ein Abwehrspieler kann sich aussuchen, ob er den freien Passgeber oder den freien Stürmer attackiert. Wenn beide Gegner einigermaßen Ahnung haben, sieht der Abwehrspieler alt aus. Mal abgesehen davon, dass er auch noch alt ist. Der danach folgende Zweikampf wurde verloren und so konnte der gegnerische Stürmer(Rückennummer 11) Tobias mit in´s Tor schießen. Danach entwickelte sich ein munteres Spiel, leider nur in unserer Hälfte. Die Überzahl der Angreifer wurde immer wieder ausgenutzt und so war es in dieser Phase Tobias und dem Sich-Gegenseitig-Helfen zu verdanken, dass das Spiel noch offen blieb. Nur noch einmal konnte die Nummer 11 des Gegners zwei Abwehrspieler vernaschen und fand leider am langen Pfosten den freien Mitspieler. Im Verhältnis zum restlichen Spiel war ein 0:2 vollkommen okay. Einziges Manko: Null eigene Angriffe (abgerundet) in Hälfte eins.
Die zweite Halbzeit begann in der gleichen Formation, es ist jetzt nicht mehr sinnvoll über mögliche Veränderungen zu spekulieren. Hätte hätte Fahrradkette bringt auch Keinen weiter. Der Gegner machte gleich wieder Dampf, alle hatten anscheinend zum Pausentee auch Elektrolyte und irgendeinen Zaubertrank erhalten. Vielleicht hatte ihr Trainer und Schiedsrichter auch einfach nur geschimpft, wie man gegen eine so "unterlegene" Mannschaft nur 2 Tore schießen kann. Auf jeden Fall war jetzt noch mehr Biss zu spüren, ein Ball im Aus wurde zum Beispiel einfach weitergespielt. Trotzdem wird eigentlich geklärt, nur der Rückpass zu Tobias ist nicht mal halb so lang, wie er hätte sein müssen. Danach gab´s kurz Unterricht im Dribbeln um Slalomstangen und es stand 0:3. An dieser Stelle war für mich das Spiel entschieden. Wir spielten trotzdem in Hälfte zwei viel besser nach vorn, leider hatten wir kaum zwingende Torchancen. Der Gegner konnte unser Mittelfeld immer wieder schnell überbrücken und kam so gefühlte 20 Mal gefährlich in den Strafraum. Die Tore 4 und 5 waren die Folge. Letzteres mit einem Jahrtausendtor geschlenzt in den Winkel. Zwischendurch gab es immer wieder teils völlig bekloppte Diskussionen um Schiedsrichterentscheidungen.
Kommentar der Redaktion:
Ich spreche hier nur für mich: Ich kann nicht verstehen, wie man sich immer wieder bei einem Freitagabend-Spaß jedes Jahr wieder über Entscheidungen minutenlang aufregen kann. Wir lenken uns jedesmal vollkommen selber ab und gewinnen nicht mal an Moral oder Einsatzwillen. Wir spielen um die goldene Ananas. Ein bißchen Pfeffer muss drin sein, aber wenn 5 Spieler nur noch diskutieren, anstatt ihren Leuten hinterherzurennen, dann können wir beim nächsten Mal das Spiel abbrechen oder das Ergebnis in einer großen Keilerei ausboxen. Besonders sinnlos sind solche Diskussionen für mich bei einem Stand von 0:5 und weniger als 5 eigenen Torchancen.
Zurück zum Spiel, dort passierte nämlich auch noch was. Der Gegner kam noch mehrere Male zu guten Chancen und bei einer dieser Chancen bekam er einen Elfmeter zugesprochen. Anhand des lautstarken Körperkontakts pfeift jeder Heimschiedsrichter dieses Ding. Außer unserer vielleicht. Tobias musste kurz danach das Tor verletzungsbedingt verlassen. Andy machte seine Sache als Ersatzkeeper sehr gut und kassierte nur noch eine Graupe. Man sollte über die Torwartfrage nochmal nachdenken ;-)
Fazit:
Über eine Niederlage gegen diesen Gegner brauchen wir nicht großartig nachdenken. Selbst unsere Schaltstationen hatten wenig zu melden und so war im ganzen Spiel kein roter Faden zu sehen. Unser Ehrentor wurde uns leider verwehrt. Sven Köhler, der gegen Ende der Partie einen sehr lauffreudigen Mittelstürmer gab, netzte ein und der Nedlitzer Schiedsrichter pfiff Abseits. Hätten wir zu Hause von unserem Schiri auch erwartet.
Schöne Pfingsten allen Fußballern und Unterstützern der Dessauer Eintracht.
Eintracht mit: T.Franzl- S.Krawzcyk, T.Meißner, S.Köhler- A.Eichler, A.Hänsch, T.Elste, S.Miltz, D.Rubitzsch - M.Herfurth, D. Wilke/ A.Berzau













