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TSV Mosigkau - Eintracht Dessau 3-1 (1-1)

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Das Auftaktspiel zur neuen Saison ist immer so ne schwierige Sache. Viele Langzeitverletzte wurden aus den Krankenhäusern und Arztpraxen dieser Stadt rausgeschmissen. Karrieren wurden beendet. Einige erwachten aus ihrem Winterschlaf und starteten gerade mal nach einer Trainingseinheit von 0 auf 100. Alles kein Problem, wenn die Statistik der Eintracht belegen würde, das man gerade an Gründonnerstagen zur Hochform aufläuft.Aber- Gründonnerstag ist sowas wie Freitag der 13. bei der Eintracht. Nix klappt und dann kommt auch noch Pech dazu.

Dies belegt das Eröffnungsspiel der wahrscheinlichen Abschiedstournee 2017 der Eintracht am gestrigen Gründonnerstag gegen die Freunde aus Mosigkau. Während diese in deutlicher Überzahl und pünktlich erschienen, ging es bei uns weiter,  wo es letztes Jahr aufhörte. Personalmangel. Dienstag noch 14-15. Donnerstag kurz vor Anpfiff 10 (!). Warum ? Keine Abmeldungen in der WA Gruppe liessen keinerlei Bedenken zu. Pustekuchen. Oder krasser gesagt. FINSTER !!!! Echt. Dank Sven "Maggi" Merker, der immer gerne gegen uns spielt, wurde das kurzfristige "Problem" gelöst. Sven Malende kam dann im Laufe des Spiels- wie immer...direkt sofort nach Arbeit.

Zum Tatgeschehen: Mosigkau drückte von Beginn an und hatte aufgrund der spielerischen Stärke des "ältesten Akteurs" Fabian Müller im Mittelfeld sofort das Zepter in der Hand. Die Gäste hatten Mühe ins Spiel zu finden. gerade die Ordnung im Mittelfeld fehlte. Viele Bälle wurden schnell nach vorne gedroschen in der Hoffnung, das Emil Zatopek Rubitzsch diese erlaufen könnte. Das klappte nicht. Auch wurde teils schon am gegnerischen Strafraum attakiert. Warum auch immer, bietet man gerade dem gegnerischen Mittelfeld dann Räume ohne Ende. Naja egal. Die Gastgeber suchten auch immer über die Flügel kommend über Flanken den Abschluß. Aus irgendeiner Flanke wurde dann das unglückliche 0-1 aus Gästesicht. Natürlich nicht zu sehen, die knappe Abseitsposition. Daraus kleines Durcheinander und Meise tunnelte unseren Bernd und das Leder trudelte über die Linie.Ärgerlich. Danach das gleiche Bild, Mosigkau hatte noch 1-2 dicke Eier auf dem Schlappen, aber Bernd parierte diese großartig. Erst Mitte der 1. Hälfte konnte Eintracht ein wenig für Entlastung sorgen und sogar gleich den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen.Wie aus dem Nichts. Endlich wurde mal gespielt, über 2-3 Stationen auf der linken Seite kam Opa Berzau an den Ball, der darauf Plane bediente und dieser den Ball an Torhüter Jänicke eiskalt ins lange Eck vorbeischob. Nun ging die Eintracht auch forscher zu Werke, gerade Maggi und Thomas verdienten sich Fleißnoten bei den Zweikämpfen im Mittelfeld. Auch gute Abschlüsse waren nun zu verzeichnen. Der beste von Dirk klatschte ans Aluminium.Wieder ärgerlich. Pause.

In Halbzeit 2 lief es von Beginn an so, wie die letzten Minuten vor der Pause. Nun ein offenes Spiel, weil auch Mosigkau Räume zuließ. Diese konnten häufig nun Thomas, Plane oder auch Berzi für gute Aktionen im Mittelfeld nutzen, lediglich die Abschlüsse in Form von Schüssen liessen einige Wünsche offen. Berzis Abschluss z.B.,dessen Ball  in Reppichau auf deren Sportplatz für kurzzeitige Verwirrung sorgte. So hoch und weit übers Tor, das selbst schon die Scouts der NFL via Youtube Notiz davon nehmen dürften. Zwischenzeitlich dachte man aber, das die Klapperstörche über Mosigkau flogen. Nein, es waren die Knochen einiger Spieler auf beiden Seiten. Es wurde ein wenig härter. Mosigkau dominierte trotzdem weiter und erhöhte die Flankenstatistik auf 421:6. Genützt hatte dies ihnen nichts, weil Meise und Sven Militz immer sehr gut klären konnten. Aber auch Bernd, der endlich mal auch den Mumm hatte aus dem Tor heraus zu fausten und energisch im eigenen Strafraum zu Werke ging. Offen war es weiterhin, denn Eintracht blieb durch Konter heraus immer gefährlich. Über einer dieser Konter über Thomas und Maggi , kam dann Eintracht zur größten Möglichkeit zur Führung. Aber Herfe vergab den Abpraller dann doch recht souverän. Noch 2 Stunden nach Spielschluß waren Ordner und Suchstaffeln dabei, das Spielgerät mittels Fackeln und Taschenlampen zu orten. Wie dann das Spiel gelaufen wäre, wenn Maik seinem großen Idol Arturo Vidal nicht nachgeahmt hätte? Wir wissen es nicht, jedenfalls schien es nun so das keiner der Eintracht mehr an einen Sieg glaubte, Mosigkau aus der Lethargie erwachte und die Gäste nun in die eigene Hälfte drängte und Bernd nun sein ganzes Können zeigen musste. Topleistung, Bernd. Aus diesen unzähligen Möglichkeiten heraus folgte nun ein Eckenmarathon. Wurden davor diese Dinger recht deutlich geklärt, landete einer dann auf den Kopf eines Mosigkauers, der nicht mal springen musste und zielgenau das Ding in den Winkel köpfte. Das war der sogenannte Genickschuss. Ein weiterer Konter landete dann zum 3-1 im Tor. Eintracht war einfach platt.

Das der Sieg durchaus für Mosigkau aufgrund der Mehrzahl an Chancen verdient war, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings war mit etwas Glück auch bei uns eben mehr drin. Und da schließt sich der Kreis eben mit dem fehlendem Personal. Wir waren in den Schlussminuten vor der Führung der Gastgeber mental und körperlich fertig. Trotzdessen war es ein großer Kampf unseres Teams, in denen meiner Meinung nach Bernd, Meise und natürlich Fleißbienchen Maggi Merker herausstachen. Ich hoffe, das sich die Abwesenden mal Gedanken machen, ob man nicht vorher mal die Möglichkeit hat, 1-2 Tage vorher zu wissen, ob man am Spieltag das Team unterstützen kann. Es ist so einfach.

Danke an: B.Güldner- D.Meier, S.Miltz, T.Meissner, S.Köhler-A.Berzau, T.Werner, M.Planitzer, S.Merker-D.Rubitzsch, M.Herfurth-S.Malende

Auch prima das sich beendete Karrieren, wie Steffen, Uwe Wanie, Willi (?) und Axel blicken liessen. Dazu gesellten sich Eschi, Eichi und nachher Alex. Wäre schön, wenn ihr weiterhin treu bleibt. Sieht gut aus und stärkt das Mannschaftsimmunsystem...hust !

 

Eine gute(oder eher zwei) und eine schlechte Nachricht

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So ähnlich lautete nach einer kurzen sportlichen Bilanz durch Coach Achim der Wortlaut zu den News und Facts zur kommenden Saison. Fast alle waren erschienen zu einem kurzen Gedankenaustausch mit viel flüssigem und bei einigen anderen noch mehr festerem, was der guten Küche und dem sehr gut gelaunten Wirt Andreas in der Oberbreite geschuldet gewesen ist.

Die erste gute Nachricht war, das unser Staatsanwalt nun nicht mehr das Wort hat-sondern seine Gattin. Alle Gute und nur die besten Glückwünsche für das glückliche Ehepaar.

Die nächste gute Nachricht, das wir überraschend gut finanziell aufgestellt sind, gabs hier wohl keinerlei Probleme mit Beitragsgeldern sowie Beiträgen zur flüssigen Absicherung der 3. Halbzeit. Danke hierfür an den Dauerbrenner Thomas Meissner, wir wissen es kostet sehr viel Kraft und Hingabe.Das gleiche gilt natürlich für Achim. Auch zu dieser positiven Nachricht gehört zweifelsfrei unser Nils, der es trotz allem wieder geschafft hat, einen  Spielplan nach unserem Geschmack zu gestalten. Leider gibs durch den Rückzug einiger Teams wie z.b. Blau Weiß immer wieder Lücken. Die zu schließen ist aufgrund der Verpflichtungen der anderen Teams, die natürlich auch ihre Hausaufgaben gemacht haben, eher schwierig. Machen wir das beste daraus und schließen die Saison besser ab, als die letzte.

Die letzte?  Ja, genau. Es ist soweit. Die Herren aus dem Handballhimmel, wo sie sich nun doch wieder befinden, beenden das Kapitel Sportzentrum Große Schaftrift endgültig. Das ist die schlechte überbrachte Nachricht von Achim an diesem Abend. Zur JHV am 24.4. sind alle Fussballer geladen worden. Da soll es offiziell verkündet werden und keinen handballinteressierten Dessauer wird es ein Haar krümmen. Schade, denn unter den zahlreichen "Fans" sonnen sich gerade auch viele Fußballer. Andersrum habe ich das noch nie gesehen.Mein persönlicher Eindruck. Gut, harren wir der Dinge die da kommen. Ab dem 25.04. geht die MS Eintracht auf große Abschiedsfahrt. Aber wohin, das weiß keiner. Noch nicht.

Auf eine schöne Saison....Prost.

Saisonvorschau 2017

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Zu unserer Saisoneröffnung und Vorschau auf die neue Saison 2017 wollen wir uns möglichst alle am 31.03.2017 ab 18.00 Uhr in unserem Wohnzimmer in der Oberbreite einfinden. Hier hofft die Teamführung um Starcoach Achim Zabel auf rege Teilnahme. Diese liess in dieser Hallensaison absolut zu wünschen übrig und sorgte bestimmt bei den einem oder anderen für stetes Kopfschütteln. Doch lassen wir diesesm Kapitel zurück und werfen einen Blick nach vorne. Super Admin Dirk wird zeitnah den Spielplan auf der HP veröffentlichen. Weiterhin wird die eine oder andere Personalfrage konkretisiert bzw. disskutiert werden müssen. Hier ist man auf die Mitarbeit aller angeweisen, sprich könnt ihr ruhig mal die Werbetrommel rühren. Also Termin vormerken und auch bitte erscheinen.

Sportliche Grüße

Paschlewwer SV - Eintracht Dessau 1-4 (1-1)

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Der grauen Tristesse des Herbstes entfliehen kann man gerne mit einem Flug nach Ägypten oder Antalya oder man probiert was Neues in seinem Fussballleben. Die Fahrt ins Ungewisse, zu Halloween. Die Fahrt nach Großpaschleben. Oft gehört, aber nie dagewesen. Dieses Urteil über den schicken Ort am Rande der Bachstadt Köthen hat man schon oft vernommen. Für den Großteil der Eintrachtkicker war das nun wirklich das erste Mal an der Ziehte.

11 und ein halber Kicker(Berzi als allerletzter Notnagel) durften sich erfreuen, unter Flutlicht auf seifig nassen Geläuf mit einem Dessert aus Laubblättern, diese Premiere gestalten zu können. Die Lichtverhältnisse waren passabel, lediglich bei der Auswahl der Trikotfarbe sollte man sich doch den Gegebenheiten anpassen und mutiger agieren-sprich orange wählen.

Um 18.32 Uhr war Anpfiff und um 18.34 Uhr lag die Pille schon zum ersten Mal im Kasten der Paschlewwer. Dirk startete als linker Läufer mit seiner eleganten Dynamik und sorgte für die frühe Führung. Davor hatte schon Herfe ne dicke Kastanie auf dem Rasen liegen gelassen und knapp verzogen. Keine 2 Minuten nach der sicheren Führung sorgte eine Unachtsamkeit im Mittelfeld und der daraus folgenden Unordnung in der Rückwärtsbewegung für den Ausgleichstreffer der Hausherren. Dieser war wohl mehr als nur aus einer knappen abseitsverdächtigen Position gefallen. Eintracht war spiel,- und tonangebend und immer wieder auf der rechten Seite durch Uwe und Sven gefährlich.Auf der Bank wo sich Alex und Eichi mit Fifa 17 Altherrenspielzügen gegenseitig zu übertreffen versuchten regierte Freude pur, bei teils gelungenen Spielzügen auch über Plane, der es nicht leicht hattte, neben dem Doktor zu spielen. Viele Distanzschüsse konnten die Statistiker zählen, die knapp am Gehäuse der Ziethekicker vorbeigingen. Paschleben reagierte nur und machte eigentlich mit ner 7er Abwehrkette in der Mitte ziemlich alles dicht. Mit zunehmender Spieldauer verflachten die Angriffe der Eintracht, Paschleben spielte nur auf Konter und Eintracht hatte in manchen Situationen Glück. Hier wurde dann meistens mit Bernd der Sündenbock gesucht und gefunden, der sich unsicher im herauslaufen fühlte. Freunde. Das ist bekannt und demnach so nicht mehr aktzepatbel, ihn immer wieder vors Loch zu schieben. Dann klärt die Dinger anders. Seitenlinie, Torauslinie- was auch immer.

Nach beruhigenden Worten der Trainerbank von Berzi, Achim und Eichi und Klartext bzw. Aufklärung bei den Schuldzuweisungen wurde nach der Pause wieder Fussball gespielt. Eintracht wie gehabt , aber nunmehr von der zuschauerfreundlichen linken Seite agierend, zogen Gäste wieder spürbar an. Gelegentliche Kommentare von Willi auch schon in Hälfte eins, beruhigten viele Aktionen und führten zu mehr Ballbesitz und Sicherheit. Mit Ausnahme von Plane, der fast schon nach 15 Minuten den Platz völlig entnervt den Platz verlassen und einen Psychater aufsuchen wollte. Nachdem er sah, das der halbe Kicker gar keine Klamotten an hatte, trabte er zurück, spielte Thomas Elste frei und dieser ließ wie Alberto Tomba 1994 in Lillehammer die Gastgeber wie Slalomstangen stehen und netzte sicher zur 2-1 Führung ein. Sehenswert. Ein Klaps von den Allerwertesten vom Doktor für unseren Prinzen gabs als Zugabe bzw. Entschuldigung dazu. Keine 2 Minuten später kloppte Dirk wie ein englischer Fussballer in den 80igern einfach mal planlos von der Seite in die Mitte, Unsicherheit beim Rausschlagen dieses Meteoriten. Thomas Elste kam, sah und versenkte den Ball aus gut 35 Metern ins verwaiste Tor mit einem bogenlampenartigen Schuss. Großartig.

Davon erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Eintracht blieb herrschend und aggressiv im Mittelfeld, sehr zum Leidwesen der angeknockten Paschlewwer. Die Aktion des Abends war dann doch eher das Tor von Herfe. Dynamisch zog Plane mal in den Strafraum, wo er an der Eiche im Strafraum schmerzvoll hängenblieb und elfmeterrreif im Boden versank. Der Pfiff blieb aus. Dafür kümmerten sich gleich rührend 3 Sanitäter der Heimmannschaft um den verletzten Protagonisten, der Rettungsheli kreiste auch schon über der Ziethe, aber der eigentliche Arzt erkannte die Situation schnell,bewertete die wie in der Notaufnahme Alten als nicht lebensgefährlich und bediente den nun völlig freien Herfe, der das Ding dann eiskalt ins kurze Eck donnerte. Tja, Schiri pfiff nix, kein Elfmeter, er unterband nicht das Spiel, also musste Eintracht so reagieren. Trotzdem sehr löblich, wie die Hausherren sich um unseren Verletzten kümmerten. Einige Chancen blieben dann noch liegen, Herfe der seinen linken Fuss auch nur hat, damit er nicht umfällt oder der nun aufgerückte Jens Richter scheiterten. Auch die Ziethekicker hatten noch einen Abschluß, den Bernd sehr gut parierte, der Nachschuss landete am Alu.

Einen auch in der Höhe verdienten Sieg feierten die Dessauer bei Ihrem Debüt bei den freundlichen Gastgebern aus Großpaschleben. An sich gabs nicht viel zu meckern, Abstimmungsprobleme bei ständig wechselnden Aufstellungen wirds immer geben. Trotzdem heisst die Devise Geschlossenheit. Dazu zählt ganz besondere das Wissen, wie ich mit den Stärken und Schwächen meiner Mitspieler umzugehen habe. Apropos Geschlossenheit. Nach fast einem halben Jahr Wartezeit können wir uns nun über unsere Aufwärmjacken freuen. da sieht sehr sehr gut aus. Vorrausgesetzt, sie werden zum Spiel auch mitgebracht.

Aufstellung: B.Güldner- A.Wille, T.Meissner, C.Steinmann, J.Richter- S.Köhler, Prinz M.Planitzer, T.Elste, D.Rubitzsch- M.Herfurth, U.Hammerschmidt


Tore: 0-1 Rubitzsch; 1-1 Großpaschleben, 1-2; 1-3 T.Elste, 1-4 M.Herfurth

Eintracht Dessau - Blau Weiß Klieken 2-4 (2-2)

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Heiß.....Heiß.....gaaanz heiß präsentierte sich Ende August Deutschland und damit auch Dessau. Der Eintracht Platz war zu einem Schmelztiegel geworden, ich hörte was von mindestens 41. Grad in der Sonne. Um 18.00 Uhr. Einige hoffnungsvolle Hoffer hofften auf ein Antrag auf Spielverlegung in diversen Pools der nahen Umgebeung. Willi hätte sich bereiterklärt. Grins. Abgelehnt. Klieken kam mit einigen jüngeren Akteuren, was bei diesen Temperauturen den Altersdurchschnitt im Vergleich beider Teams um ein Vielfaches senkte., Eintracht war trotz einiger Absagen oder Nichterscheinens trotzdem vollzählig. Dirk und Herfe waren trotzdem sehr heiss und demnach die ersten, die den Kessel noch mehr anheizen wollten. Wie einige andere auch verpassten sie damit die eigentliche Marschroute, die Achim angekündigt hatte. Das ist halt der Nachteil von 2 Umkleidekabinen, oder von Ungeduld. Meine Meinung.

Schiri Laute legte die 60 Minuten Spielzeit in 4 Vierteln von je 15 Minuten, um den Akteuren die benötigte Trinkpause zu gönnen. Absolut angebracht bei den heissen Temperaturen. Im ersten Viertel dominierte der Fehlerteufel bei den Gastgebern. Ballbesitz sollte die Devise sein, wenig lange Bälle. Pah, Pustekuchen, weil ja nur 4 Leute bei der Besprechung anwesend waren, machten die anderen was sie wollten. Somit schnelle Ballverluste, Probleme im Umkehrspiel. Da Klieken Ihren Toptorjäger mitbrachte, wurde dieser oft mit einem einzigen Pass gesucht. Und gefunden. Zack, stand es nach 11 Minuten 0-2. Zweimal lief der Kliekener Lewandowski auf Bernd zu, 2x drin. Nach vorn nix, schnelle Abspiele, schnelle Ballverluste. Da kam die Unterbrechung super gelegen. Aufgebrachter Berzi, nörgenlnder Thomas, wütender Herfi, Alles war angerichtet, um bei der Hitze jemanden aus dem Team auf dem Spiess zu grillen. Das Wasser was Meise mitbrachte wirkte Wunder....denn im 2.Viertel spielte....nochmal- spielte und nochmal spielte Eintracht Fussball. Die Wechsel brachten ein wenig mehr Ruhe ins Spiel. Alex, der sich desöfteren aus dem Mittelfeld nach hinten zog, rückte wieder vor und unterstütze Thomas wieder mehr und hatte mit genauen langen diagonal Bällen immer wieder auf links einen Abnehmer. Aus der jetzt einsetzenden Sicherheit bekamen die Hausherren das Spiel wieder in den Griff und konnten einigermale gefährlich vors Tor kommen. Eine daraus resultierende Ecke konnte Alex kraftvoll mit seiner Dynamik einköpfen. Die Punktrichter gaben aber aufgrund der Sprunghöhe und bei der Ausführung zusätzliche Punkte. Weitere Punkte in der B-Note beim Tunneln des Torhüters sorgten für den lang ersehnten Olympiasieg......Halt...völlig falsche Richtung...die Hitze. Waaasssser.....Ok, Alex machte damit den Anschlusstreffer perfekt. Die Ecke kam von Dirk. Klieken zog wieder öfters vors Tor, hatte aber auch hier langsam die Hitze im Kopf und im Fuß, denn auch zeigte Mr. Fehlerteufel sein ganzes Können. Eintracht kam dann kurz vor der Halbzeit zum bis dato überraschenden Ausgleich. Tief in der eigenen Hälfte stehend, konnte man sich mit kurzen (!!!!!) schnellen Zuspielen aus einer misslichen Lage sehr gut befreien, der Ball kam zu Uwe, der bediente abseitsverdächtig Dirk, der wiederum eiskalt verwandelte...Die Pfütze von seinem Eisblock auf seinen Schultern nutzte der gegenerische Torhüter zu Wasserspielchen anschliessend. Und fast hätte Eintracht noch das Spiel total gekippt, als wieder mit 2-3 klugen Pässchen heraus, Berzi bedient wurde, der vielleicht einen Schritt im Abseits war um Uwe mustergültig in der Mitte zu bedienen.Hätte Berzi seinen neuen Wunderteter doch ne Nummer kleiner gekauft. Die wütenden Proteste der Kliekener wurden dann von Laute gehört. Der beste Spielzug bis dahin. Halbzeit.

Das 3. Viertel gehörte dann wieder Klieken, nachdem deren Trainer doch recht harsch mit den Seinen haderte. Aber wieder musste erst ein eigener Fauxpas herhalten, damit Klieken das Blatt wieder drehen konnte. Nach einer hektischen Abwehraktion, kam der eigentlich sichere Ball zu dem kleinen wühligen Partner von Lewandowski, nennen wir ihn, Diego Armando. Dieser bediente Robert, der lief wieder ungeniert auf Bernd zu, Tunnel, 2-3. Das wars. Davon musste man ausgehen, denn die Kräfte schwanden jetzt deutlich.Willi verabschiedete sich dann mit Rückenproblemen, Alex war kurz angeknockt von einem üblen Zusammenstoß. Wie das 2-4 zu Stande kam, ist mir nicht mehr ganz so bewusst, nur das Rooooobert wieder alleine vor Bernd stand und ihn dann am Handschuh vorbei lupfte. Davor und danach hatten Klieken aufgrund der jüngeren Spieler keinelei Probleme mit der Hitze. Überfallartig wurden nun die Konter über die Aussen gesetzt und Bernd konnte dann im Verbund mit Ehefrau Fortuna mehrmals glücklich klären. Im letzten Viertel dann konnte Eintracht wieder mehr Akzente setzen, eine kleine Einzelaktion von Berzi und nun wieder besseres Passpiel sorgten wieder für mehr Gefahr vorm Kliekener Tor. Als dann Thomas im Strafraum von den Beinen geholt wurde, konnte man nun von Ergebniskosmetik und von einem versöhnlicherem Abschluss sprechen. Tja, leider die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Thomas´Schuss war platziert aber ein wenig zu kraftlos, so das der Kliekener Torhüter diesen Elfmeter parierte. Scheisse. Keine 2 Minuten später verabschiedete sich der Autor mit Schwindelanfällen, so das er nicht mehr als zu viel vom Spiel mitbekam. Den Abpfiff in dieser Hitzeschlacht aber, den hatte er noch auf dem Schirm. Klieken siegte am Ende verdient, konnte sich am Ende auf die Klasse von R.Lewandowski verlassen, dann der Anteil von jüngeren Leuten. Eintracht verschlief die beiden Viertel 1 und 3 und haderte mit sich und der Rolle als Weihnachtsmann. Geschenke, Geschenke, Geschenke....Trotzdem abschliessend sollte den Akteuren, die sich hier stellten und nicht fernblieben ein dickes Lob ausgestellt werden. Gekämpft haben alle bis aufs Messer und der Spiess für die Totgeweihten wurde dann auch gegen ein kühle Flasche Cerveza eingetauscht. Somit beruhigten sich schnell wieder alle Gemüter und wenn sie nicht gestorben sind, bei dieser Wahnsinnshitze, dann treten sie hoffentlich nächste Woche im Luisium an.

Tore: Alex Schöne, Dirk Rubitzsch

Eintracht schwitzte mit: B. Güldner- C.Steinmann, A.Wille, T.Meissner, S.Köhler- U.Hammerschmidt, T.Elste, A.Schöne, A.Berzau- M.Herfurth, D.Rubitzsch/ Nils Hoyer, S.Malende

 

 

 

   
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