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Saisonvorschau 2017

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Zu unserer Saisoneröffnung und Vorschau auf die neue Saison 2017 wollen wir uns möglichst alle am 31.03.2017 ab 18.00 Uhr in unserem Wohnzimmer in der Oberbreite einfinden. Hier hofft die Teamführung um Starcoach Achim Zabel auf rege Teilnahme. Diese liess in dieser Hallensaison absolut zu wünschen übrig und sorgte bestimmt bei den einem oder anderen für stetes Kopfschütteln. Doch lassen wir diesesm Kapitel zurück und werfen einen Blick nach vorne. Super Admin Dirk wird zeitnah den Spielplan auf der HP veröffentlichen. Weiterhin wird die eine oder andere Personalfrage konkretisiert bzw. disskutiert werden müssen. Hier ist man auf die Mitarbeit aller angeweisen, sprich könnt ihr ruhig mal die Werbetrommel rühren. Also Termin vormerken und auch bitte erscheinen.

Sportliche Grüße

Paschlewwer SV - Eintracht Dessau 1-4 (1-1)

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Der grauen Tristesse des Herbstes entfliehen kann man gerne mit einem Flug nach Ägypten oder Antalya oder man probiert was Neues in seinem Fussballleben. Die Fahrt ins Ungewisse, zu Halloween. Die Fahrt nach Großpaschleben. Oft gehört, aber nie dagewesen. Dieses Urteil über den schicken Ort am Rande der Bachstadt Köthen hat man schon oft vernommen. Für den Großteil der Eintrachtkicker war das nun wirklich das erste Mal an der Ziehte.

11 und ein halber Kicker(Berzi als allerletzter Notnagel) durften sich erfreuen, unter Flutlicht auf seifig nassen Geläuf mit einem Dessert aus Laubblättern, diese Premiere gestalten zu können. Die Lichtverhältnisse waren passabel, lediglich bei der Auswahl der Trikotfarbe sollte man sich doch den Gegebenheiten anpassen und mutiger agieren-sprich orange wählen.

Um 18.32 Uhr war Anpfiff und um 18.34 Uhr lag die Pille schon zum ersten Mal im Kasten der Paschlewwer. Dirk startete als linker Läufer mit seiner eleganten Dynamik und sorgte für die frühe Führung. Davor hatte schon Herfe ne dicke Kastanie auf dem Rasen liegen gelassen und knapp verzogen. Keine 2 Minuten nach der sicheren Führung sorgte eine Unachtsamkeit im Mittelfeld und der daraus folgenden Unordnung in der Rückwärtsbewegung für den Ausgleichstreffer der Hausherren. Dieser war wohl mehr als nur aus einer knappen abseitsverdächtigen Position gefallen. Eintracht war spiel,- und tonangebend und immer wieder auf der rechten Seite durch Uwe und Sven gefährlich.Auf der Bank wo sich Alex und Eichi mit Fifa 17 Altherrenspielzügen gegenseitig zu übertreffen versuchten regierte Freude pur, bei teils gelungenen Spielzügen auch über Plane, der es nicht leicht hattte, neben dem Doktor zu spielen. Viele Distanzschüsse konnten die Statistiker zählen, die knapp am Gehäuse der Ziethekicker vorbeigingen. Paschleben reagierte nur und machte eigentlich mit ner 7er Abwehrkette in der Mitte ziemlich alles dicht. Mit zunehmender Spieldauer verflachten die Angriffe der Eintracht, Paschleben spielte nur auf Konter und Eintracht hatte in manchen Situationen Glück. Hier wurde dann meistens mit Bernd der Sündenbock gesucht und gefunden, der sich unsicher im herauslaufen fühlte. Freunde. Das ist bekannt und demnach so nicht mehr aktzepatbel, ihn immer wieder vors Loch zu schieben. Dann klärt die Dinger anders. Seitenlinie, Torauslinie- was auch immer.

Nach beruhigenden Worten der Trainerbank von Berzi, Achim und Eichi und Klartext bzw. Aufklärung bei den Schuldzuweisungen wurde nach der Pause wieder Fussball gespielt. Eintracht wie gehabt , aber nunmehr von der zuschauerfreundlichen linken Seite agierend, zogen Gäste wieder spürbar an. Gelegentliche Kommentare von Willi auch schon in Hälfte eins, beruhigten viele Aktionen und führten zu mehr Ballbesitz und Sicherheit. Mit Ausnahme von Plane, der fast schon nach 15 Minuten den Platz völlig entnervt den Platz verlassen und einen Psychater aufsuchen wollte. Nachdem er sah, das der halbe Kicker gar keine Klamotten an hatte, trabte er zurück, spielte Thomas Elste frei und dieser ließ wie Alberto Tomba 1994 in Lillehammer die Gastgeber wie Slalomstangen stehen und netzte sicher zur 2-1 Führung ein. Sehenswert. Ein Klaps von den Allerwertesten vom Doktor für unseren Prinzen gabs als Zugabe bzw. Entschuldigung dazu. Keine 2 Minuten später kloppte Dirk wie ein englischer Fussballer in den 80igern einfach mal planlos von der Seite in die Mitte, Unsicherheit beim Rausschlagen dieses Meteoriten. Thomas Elste kam, sah und versenkte den Ball aus gut 35 Metern ins verwaiste Tor mit einem bogenlampenartigen Schuss. Großartig.

Davon erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Eintracht blieb herrschend und aggressiv im Mittelfeld, sehr zum Leidwesen der angeknockten Paschlewwer. Die Aktion des Abends war dann doch eher das Tor von Herfe. Dynamisch zog Plane mal in den Strafraum, wo er an der Eiche im Strafraum schmerzvoll hängenblieb und elfmeterrreif im Boden versank. Der Pfiff blieb aus. Dafür kümmerten sich gleich rührend 3 Sanitäter der Heimmannschaft um den verletzten Protagonisten, der Rettungsheli kreiste auch schon über der Ziethe, aber der eigentliche Arzt erkannte die Situation schnell,bewertete die wie in der Notaufnahme Alten als nicht lebensgefährlich und bediente den nun völlig freien Herfe, der das Ding dann eiskalt ins kurze Eck donnerte. Tja, Schiri pfiff nix, kein Elfmeter, er unterband nicht das Spiel, also musste Eintracht so reagieren. Trotzdem sehr löblich, wie die Hausherren sich um unseren Verletzten kümmerten. Einige Chancen blieben dann noch liegen, Herfe der seinen linken Fuss auch nur hat, damit er nicht umfällt oder der nun aufgerückte Jens Richter scheiterten. Auch die Ziethekicker hatten noch einen Abschluß, den Bernd sehr gut parierte, der Nachschuss landete am Alu.

Einen auch in der Höhe verdienten Sieg feierten die Dessauer bei Ihrem Debüt bei den freundlichen Gastgebern aus Großpaschleben. An sich gabs nicht viel zu meckern, Abstimmungsprobleme bei ständig wechselnden Aufstellungen wirds immer geben. Trotzdem heisst die Devise Geschlossenheit. Dazu zählt ganz besondere das Wissen, wie ich mit den Stärken und Schwächen meiner Mitspieler umzugehen habe. Apropos Geschlossenheit. Nach fast einem halben Jahr Wartezeit können wir uns nun über unsere Aufwärmjacken freuen. da sieht sehr sehr gut aus. Vorrausgesetzt, sie werden zum Spiel auch mitgebracht.

Aufstellung: B.Güldner- A.Wille, T.Meissner, C.Steinmann, J.Richter- S.Köhler, Prinz M.Planitzer, T.Elste, D.Rubitzsch- M.Herfurth, U.Hammerschmidt


Tore: 0-1 Rubitzsch; 1-1 Großpaschleben, 1-2; 1-3 T.Elste, 1-4 M.Herfurth

Eintracht Dessau - Blau Weiß Klieken 2-4 (2-2)

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Heiß.....Heiß.....gaaanz heiß präsentierte sich Ende August Deutschland und damit auch Dessau. Der Eintracht Platz war zu einem Schmelztiegel geworden, ich hörte was von mindestens 41. Grad in der Sonne. Um 18.00 Uhr. Einige hoffnungsvolle Hoffer hofften auf ein Antrag auf Spielverlegung in diversen Pools der nahen Umgebeung. Willi hätte sich bereiterklärt. Grins. Abgelehnt. Klieken kam mit einigen jüngeren Akteuren, was bei diesen Temperauturen den Altersdurchschnitt im Vergleich beider Teams um ein Vielfaches senkte., Eintracht war trotz einiger Absagen oder Nichterscheinens trotzdem vollzählig. Dirk und Herfe waren trotzdem sehr heiss und demnach die ersten, die den Kessel noch mehr anheizen wollten. Wie einige andere auch verpassten sie damit die eigentliche Marschroute, die Achim angekündigt hatte. Das ist halt der Nachteil von 2 Umkleidekabinen, oder von Ungeduld. Meine Meinung.

Schiri Laute legte die 60 Minuten Spielzeit in 4 Vierteln von je 15 Minuten, um den Akteuren die benötigte Trinkpause zu gönnen. Absolut angebracht bei den heissen Temperaturen. Im ersten Viertel dominierte der Fehlerteufel bei den Gastgebern. Ballbesitz sollte die Devise sein, wenig lange Bälle. Pah, Pustekuchen, weil ja nur 4 Leute bei der Besprechung anwesend waren, machten die anderen was sie wollten. Somit schnelle Ballverluste, Probleme im Umkehrspiel. Da Klieken Ihren Toptorjäger mitbrachte, wurde dieser oft mit einem einzigen Pass gesucht. Und gefunden. Zack, stand es nach 11 Minuten 0-2. Zweimal lief der Kliekener Lewandowski auf Bernd zu, 2x drin. Nach vorn nix, schnelle Abspiele, schnelle Ballverluste. Da kam die Unterbrechung super gelegen. Aufgebrachter Berzi, nörgenlnder Thomas, wütender Herfi, Alles war angerichtet, um bei der Hitze jemanden aus dem Team auf dem Spiess zu grillen. Das Wasser was Meise mitbrachte wirkte Wunder....denn im 2.Viertel spielte....nochmal- spielte und nochmal spielte Eintracht Fussball. Die Wechsel brachten ein wenig mehr Ruhe ins Spiel. Alex, der sich desöfteren aus dem Mittelfeld nach hinten zog, rückte wieder vor und unterstütze Thomas wieder mehr und hatte mit genauen langen diagonal Bällen immer wieder auf links einen Abnehmer. Aus der jetzt einsetzenden Sicherheit bekamen die Hausherren das Spiel wieder in den Griff und konnten einigermale gefährlich vors Tor kommen. Eine daraus resultierende Ecke konnte Alex kraftvoll mit seiner Dynamik einköpfen. Die Punktrichter gaben aber aufgrund der Sprunghöhe und bei der Ausführung zusätzliche Punkte. Weitere Punkte in der B-Note beim Tunneln des Torhüters sorgten für den lang ersehnten Olympiasieg......Halt...völlig falsche Richtung...die Hitze. Waaasssser.....Ok, Alex machte damit den Anschlusstreffer perfekt. Die Ecke kam von Dirk. Klieken zog wieder öfters vors Tor, hatte aber auch hier langsam die Hitze im Kopf und im Fuß, denn auch zeigte Mr. Fehlerteufel sein ganzes Können. Eintracht kam dann kurz vor der Halbzeit zum bis dato überraschenden Ausgleich. Tief in der eigenen Hälfte stehend, konnte man sich mit kurzen (!!!!!) schnellen Zuspielen aus einer misslichen Lage sehr gut befreien, der Ball kam zu Uwe, der bediente abseitsverdächtig Dirk, der wiederum eiskalt verwandelte...Die Pfütze von seinem Eisblock auf seinen Schultern nutzte der gegenerische Torhüter zu Wasserspielchen anschliessend. Und fast hätte Eintracht noch das Spiel total gekippt, als wieder mit 2-3 klugen Pässchen heraus, Berzi bedient wurde, der vielleicht einen Schritt im Abseits war um Uwe mustergültig in der Mitte zu bedienen.Hätte Berzi seinen neuen Wunderteter doch ne Nummer kleiner gekauft. Die wütenden Proteste der Kliekener wurden dann von Laute gehört. Der beste Spielzug bis dahin. Halbzeit.

Das 3. Viertel gehörte dann wieder Klieken, nachdem deren Trainer doch recht harsch mit den Seinen haderte. Aber wieder musste erst ein eigener Fauxpas herhalten, damit Klieken das Blatt wieder drehen konnte. Nach einer hektischen Abwehraktion, kam der eigentlich sichere Ball zu dem kleinen wühligen Partner von Lewandowski, nennen wir ihn, Diego Armando. Dieser bediente Robert, der lief wieder ungeniert auf Bernd zu, Tunnel, 2-3. Das wars. Davon musste man ausgehen, denn die Kräfte schwanden jetzt deutlich.Willi verabschiedete sich dann mit Rückenproblemen, Alex war kurz angeknockt von einem üblen Zusammenstoß. Wie das 2-4 zu Stande kam, ist mir nicht mehr ganz so bewusst, nur das Rooooobert wieder alleine vor Bernd stand und ihn dann am Handschuh vorbei lupfte. Davor und danach hatten Klieken aufgrund der jüngeren Spieler keinelei Probleme mit der Hitze. Überfallartig wurden nun die Konter über die Aussen gesetzt und Bernd konnte dann im Verbund mit Ehefrau Fortuna mehrmals glücklich klären. Im letzten Viertel dann konnte Eintracht wieder mehr Akzente setzen, eine kleine Einzelaktion von Berzi und nun wieder besseres Passpiel sorgten wieder für mehr Gefahr vorm Kliekener Tor. Als dann Thomas im Strafraum von den Beinen geholt wurde, konnte man nun von Ergebniskosmetik und von einem versöhnlicherem Abschluss sprechen. Tja, leider die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Thomas´Schuss war platziert aber ein wenig zu kraftlos, so das der Kliekener Torhüter diesen Elfmeter parierte. Scheisse. Keine 2 Minuten später verabschiedete sich der Autor mit Schwindelanfällen, so das er nicht mehr als zu viel vom Spiel mitbekam. Den Abpfiff in dieser Hitzeschlacht aber, den hatte er noch auf dem Schirm. Klieken siegte am Ende verdient, konnte sich am Ende auf die Klasse von R.Lewandowski verlassen, dann der Anteil von jüngeren Leuten. Eintracht verschlief die beiden Viertel 1 und 3 und haderte mit sich und der Rolle als Weihnachtsmann. Geschenke, Geschenke, Geschenke....Trotzdem abschliessend sollte den Akteuren, die sich hier stellten und nicht fernblieben ein dickes Lob ausgestellt werden. Gekämpft haben alle bis aufs Messer und der Spiess für die Totgeweihten wurde dann auch gegen ein kühle Flasche Cerveza eingetauscht. Somit beruhigten sich schnell wieder alle Gemüter und wenn sie nicht gestorben sind, bei dieser Wahnsinnshitze, dann treten sie hoffentlich nächste Woche im Luisium an.

Tore: Alex Schöne, Dirk Rubitzsch

Eintracht schwitzte mit: B. Güldner- C.Steinmann, A.Wille, T.Meissner, S.Köhler- U.Hammerschmidt, T.Elste, A.Schöne, A.Berzau- M.Herfurth, D.Rubitzsch/ Nils Hoyer, S.Malende

 

 

 

FSG Steutz / Leps - Eintracht Dessau 1-3 (0-2)

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Die Nachlese vom vom letzten Freitag kommt etwas spät, aber nun ist sie ja da. Sorry Jungs. Mit 14 Leuten gings über die Elbe nach Steutz, wo man in den letzten Jahren trotz teils guter Leistungen selten etwas holen konnte. Nun gut, auf Alex musste verzichtet werden, den Braten zum Schulanfang macht Mann eben selbst.Dies dachte sich auch Geburtstagskind Eschi-alles Gute. Erfreulicherweise dafür Abwehrrecke Willi wieder dabei und auch verbal vorab sehr gut in Form. Auch Doc Elste nach Studienreise im Mutterland des Fussballs wieder dabei.So waren schnell alle Positionen gefunden.

Schon bei Anpfiiff bei herrlichstem Fritz Walter Wetter war die Eintracht trotz des Beiseins jüngerer Akteure der Gastgeber der tonangebene Part. Der Ball lief gut und das gegnerische Tor wurde schon früh belagert. Steutz wollte und konnte nur mit langen Bällen heraus agieren, die aber die Abwehrreihe um Willi und Meise sehr gut entschärfen konnte. Bernd hatte nicht allzu viel zu tun. Nach vorne wurden mehr und mehr sehr gute Angriffe über das Mittelfeld eingeleitet. Hier dann die frühe Führung durch den Doktor zum 0-1 per kapitalem Gewaltschuss. Hier kam die Vorarbeit über den Flügel von links. Weiterhin gingen viele Bälle in die Breite, wo natürlich auch ein anders mal Pech im letzten Moment bei der einen oder anderen Aktion hinzu kam. Glück dafür hatte Eintracht, das einer der besseren Flnaken von aussen über/von Sven Milz den Weg ins Tor fand. Der Gegner half kräftig mit, aber das Ding hatte zu 99,9% der Sven auf seinem Schuh. Kurz vor der Pause hatte nach feiner Einzelleistung und einem satten Abschluss von Thomas Elste, der Berzi per Nachschuß auf dem Schlappen. Leider flutschte der schon sicher von ihm gelaubte Treffer unter seinen Franz Beckenbauern durch. Tja, die bekloppten Bayern, nicht mal ordentliche Schuhe bekommt von denen. Na gut, Steutz/Leps und Berzi...da gabs früher schonmal die ein oder andere Anekdote. Einige Versuche von Uwe und Thomas Elste, dazu ein paar Ecken. Das wars in Hälfte Eins.

Zur Pause beruhigende Worte vom Trainerduo Zabel/ Kottke. Das war bis dahin ne ordentliche Partie.

Zur 2.Hälfte kam dann Sven Malende ins Spiel, einige Wechsel, die aber positionsgerecht nicht so gut durchdacht waren. Trotzdem nahm Eintracht gleich wieder das Heft in die Hand und verzeichnte das frühe 0-3 kurz nach der Pause. Hier wurde klug hintenraus gespielt, Thomas Elste spurtet wieder los und konnte die Lücke erkennen, die, sehr löblich, Plane und Herfe für Ihn gerissen hatten. Und das meine ich-Drecksarbeit leisten, Laufwege ziehen, damit ein anderer die Chance bekommt. Thomas Elste konnte seinen vierten Saisontreffer cool erzielen. Klar das jetzt Steutz wütender nach vorn agierte, Eintracht übrließ Ihnen nun aber mehr und mehr das Mittelfeld. Eintracht ballerte nun überhastet die Bälle nach vorne, die nun immer wieder zurückkamen. Ein Bruch war zu erkennen. Hier war nun komplett die Ruhe weg. Nach einer kniffligen Foulszene durch Sven Malende,erzielte Steutz per Freistoß auf dem diesem rutschigen Geläuf den 1-3 Anschluß. Aufsetzer, ganz schwer. Einige sagten, es wäre sogar Elfmeter gewesen.Pah wen interessierts. Sollen wir uns entschuldigen, das es keinen Elfer gab...? Freunde, nö. Der Gast schüttelte sich und hatte nun zahlreiche Konterchancen. Leider wurden diese teils nicht konsequent oder zu überhastet abgeschlossen, so das hier keine Ergebnisverbesserung zu stande kam. Eins,zwei knifflige Situationen noch vor unserem Tor und dann konnte der erste Auswärtssieg seit einigen Jahren bei den freundlichen Gastgebern gefeiert werden.

Sauber Männer. Kompliment. Eine starke spielerische in der ersten und eine starke kämpferische Leistung in der 2. Hälfte sorgten für dieses Ergebnis, was nur durch mannschaftliche Geschlossenheit zu Stande kommt. Da wir ein Team sein wollen, müssen eben nicht so glückliche Aktionen von dem einen oder anderen kompensiert werden. Teamsport eben.

Eintracht mit: B.Güldner- A.Wille- C.Steinmann, T.Meißner, S.Krawzcyk- M.Planitzer, S.Miltz, T.Elste, A.Berzau- M.Herfurth, D.Rubitzsch / S.Köhler, U.Hammerschmidt, S.Malende

Tore: 0-1 Elste, 0-2 Miltz;1-2 Steutz/Leps, 1-3 Elste

PS: Update zu Eichi.....OP gut überstanden....Reha kann zeitnah beginnen. Mission Comeback im nächsten Jahr kann beginnen.

Eintracht Dessau - Lok Dessau 1:4 (1:2)

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Während die Lok sofort mit Laute`s Anpfiff unter Dampf stand, suchte man bei der Eintracht noch nach der Schaufel um die Kohlen in die Brennkammer zu befördern. Nils mit einem schönen Rückpass auf Bernd, doch der war gerade auf dem Weg in die andere Richtung und konnte trotz Vollbremsung nicht mehr an den Ball gelangen. Der Lok Spieler nahm das Geschenk an und stellte mit dem schnellsten Tor der Saison die Führung für die Gäste her. Trotz dieses frühen Nackenschlags kam die Eintracht nun auch langsam auf Betriebstemperatur und Tobi konnte mit einer schönen Einzelaktion über rechts den Ausgleich erzielen. Eintracht suchte nun selbst die Initiative an sich zu reißen, außer einer guten Kopfballchance von Dirk nach Herfe`s präziser Flanke und einem Schuß über das Tor, kam aber leider nicht viel heraus. Lok agierte in dieser Phase abgeklärter und kam nach einer Nachlässigkeit in der Eintracht Abwehr durch einen Treffer in die kurze Ecke zur 1:2 Pausenführung.

Nach der Pausenerfrischung war erst mal wieder die Lok spielbestimmend. Ein schöner Slalomlauf durch die Eintracht Abwehr, gekrönt auf den völlig freistehenden Lok Spieler brachte dann das 1:3. Kurze Zeit später kam die Lok zum vorentscheidenden 1:4. Ein Lok Spieler hämmerte den Ball aus kurzer Distanz mittig in die Maschen und Bernd hatte alle Mühe unter dem Ball durchzutauchen um nicht mit einer fulminanten Gehirnerschütterung vom Platz getragen zu werden. Bernd mußte in der Vergangenheit schon genug leiden und die Gesundheit geht ja immer vor. Eintracht gab sich aber nicht auf und warf noch ein paar Kohlen ins Feuer. Plane und Steffen erhöhten den Druck und es entstanden im Minutentakt viele gute Möglichkeiten, die jedoch entweder knapp neben, kurz über dem Tor oder aber im Außennetz verpufften. Gefühlt wäre aufgrund der Möglichkeiten mindestens der Ausgleich drin gewesen, aber vor dem Tor war die Eintracht nicht clever genug oder einfach nur glücklos. Laute beendete irgendwann die Partie und die Eintracht Spieler trotteten insgesamt doch etwas deprimiert in die Kabine. 

Fazit: Der urlaubs- und krankheitsbedingte Ausfall einiger Stammspieler konnte nicht kompensiert werden und insgesamt müßen wir uns, nach der überragenden Saison im letzten Jahr, wieder daran gewöhnen unsere Ansprüche in diesem Jahr etwas zurückzuschrauben. Gegen gute Mannschaften muß einfach alles passen um zum Erfolg zu kommen. Positiv hervorzuheben ist aber, dass erfreulicherweise wenig gemeckert wurde und dass sich die Mannschaft trotz Rückstand nie aufgegeben hat. Das macht Mut für das nächste Heimspiel gegen Steutz/Leps. Neues Spiel, neues Glück!

Eintracht Dessau: Bernd Güldner, Nils Hoyer, Sven Köhler, Alexander Schöner. Tobias Franzl, Sven Miltz, Mike Herfurth, Dirk Rubitzsch, Steffen K., Thomas Werner, Andy Hänsch, Sven Malende, Maik Planitzer, Thomas Meißner.

   
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