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SV Mildensee - Eintracht Dessau 6-2 (4-1)

Details

Ein Wiedersehn gabs am hiesigen Freitagabend bei schönstem Fussballwetter auf dem Mildenseer Anger. Das abgebrochene Spiel im Mai dieses Jahres durch verheerende Unwetter sollte hier fortgesetzt bzw. neu angesetzt werden. Ein Fehler?

Naja jedenfalls waren letztendlich wieder 13 Leute an Bord, diesmal zugegeben recht klar...ohne großen Ärger und Beef in der Whatsappgruppe. Es geht doch. Natürlich bedeutete dies Rotation auf einigen Positionen im Gegensatz zur Vorwoche. Schwierig waren die Gesundheitszustände von Willi und Sven Miltz einzuschätzen, dennoch liefen beide von Beginn an auf. Auch hier ist man nachher klüger, das war zumindest für Sven Miltz definitiv zu früh.

Die sehr aktiv und so im Schnitt 10 Jahre jünger wirkenden Gastgeber übten beim Warmmachen bei dem einen oder anderen schon diverse Ängste ein. So verwunderlich war es dann, das diese Wow jungs das Spiel in den ersten 5 Minuten mal gar nicht ernstnahmen und Eintracht walten und schalten konnte. Die Führung durch ein arglistig bösartiges Tor durch Herfe war die logische Konsequenz. Keine 2 Minuten später allerdings war die Dose auch für Mildensee geöffnet und der 1-1 Abbruchstand vom Mai wieder hergestellt. Jetzt waren einige schon für diesen Abbruch vom Mai. Besser wärs gewesen. Die Lücken, die sich vom Mittelfeld..Betonung.. gesamtes Mittelfeld bis hin zur Abwehrreihe auftaten, nutzte Mildensee konsequent. Ein Durcheinander beim Spielaufbau und in der Rückwärtsbewegung bei schnellen immer wiederkehrenden Ballverlusten in einer schlampigen Art und Weise, machten das gute Abschneiden letzte Woche in Roßlau vergessen.Wieder musste nach 20 Minuten schon gewechselt werden, da Sven Miltz wieder verletzt vom Platz musste. Selbe Geschichte. So gings munter immer in Richtung Bernd. Der Aushilfschiri lag natürlich nicht immer richtig bei seinen Entscheidungen, schien es sein erster Auftritt zu sein, hatte aber dann im Laufe des Spiels öfters die richtigen und lautstarken Worte bei seinen Entscheidungen. Das Eintracht trotzdem noch einige gute Möglichkeiten im ersten Abschnitt hatte, möchte ich natürlich nicht unerwähnt lassen. Dennoch schraubten die Angerkicker das Halbzeitergebnis auf ein sagenhaftes 4-1.Weil eben konsequent im Abschluß, ohne Schnörkel und Hacke Spitze eins zwei drei. E wie einfach.

In Halbzeit 2 folgten dann wieder lang nicht mehr gesehene 10 Minuten des Schicksals. Hier war nun Tür und Tor geöffnet. Aber eben bei Bernd, der für im Prinzip immer den Ball aus dem Tor fischen musste, ohne ihn je berührt zu haben. Im Prinzip hatten sich nun auch alle anstecken lassen vom sogenannten Fehlpassvirus. Der Doc hat bestimmt das lateinische Wort dafür parat. Spielten wir zu Beginn sowas von 4er Kette wurde mal eben schnell auf 3er oder letztendlich 2er Kette umgestellt, aber ohne Kommunikation. Wie gesagt, die eklatante Fehlpassquote beim Aufbau erhöhte sich nun bei allen Spielern. So durfte Berzi, der zwischen linkes Mittelfeld und Linksverteidiger  eben ohne Kommunikation hin und her pendelte das zwischenzeitliche 6-1 einleiten. Das dann alle anderen bis auf Meise und Willi halbherzig hinterhertrabten, setzte der Mütze noch die Bommel auf. Absolute Katastrophe und zurecht die lautstarken und wüsten Proteste von Willi an seine Vorderleute. Jenes 6-1 war dann der endgültige Nackenschlag nach dem davorigen Nackenschlag und dem 4-1 Nackenschlag vor der Pause.

Danach liess es Mildensee deutlich ruhiger angehen und machte daraus ne kleine Spaßveranstaltung. Dies verhalf dann der Eintracht zu wahnsinnigen letzten 25 Minuten. Egal was die Jungs nun machten, egal wie gut rausgespielt und sich einige wieder auf Einsatz und Moral besannen, das Ding wollte nicht mehr in den Kasten der Gastgeber. Ein Eckenverhältnis von gefühlt 8 oder 9:3 für Eintracht und die Hilfe von Pfosten und Latte bei den Versuchen von Plane und Tobi sprachen Bände. Oder auch Thomas Elste , der wieder im 1zu1 gegen den Torhüter verlor oder eben auch Yosh, der einen straffes Zuspiel von Thomas Elste spektakulär ca. 20cm vor der Torlinie nicht im Netz unterbrachte. Aber wäre die Resultatsverbesserung bei einem zwischenzeitlichen Desaster auch wirklich der Schlüssel für was Großes oder eher doch nur die Wund-und Heilsalbe auf die klaffenden Wunden der Eintracht? Eher letzteres. Das Herfe nochmal eine Bude machte, machte niemanden wirklich froh, ausser eben ihn selbst.

Mildensee besann sich dann nochmal und hatte ebenfalss noch fahrig Chancen liegen gelassen. So endete das auch in der Höhe verdiente Spiel nach 70 gespielten Minuten. Ohne Abbruch.Leider.

Es gibt natürlich immer was zu hinterfragen, nach solch einem Auftritt. "Never change a winning Team" ist bei uns eben nicht möglich, Einerseits müsste man vorsichtig bei den wiederkehrenden Verletzten sein, anderseits will man natürlich zu Beginn ein Mannschaft auf den Platz stellen, die gefestigt scheint und wo jeder weiß, wie man mit dem anderen spielen kann. Auch das scheint nicht möglich im Moment. Leider sind die Tore fast von uns selbst erzielt worden im Endeffekt, wenn man sich so anstellt wie wir uns anstellen.Immer und immer wieder. Beim Aufbau zu schlampig. In der Rückwärtsbewegung zu weit weg von allem, vom Ball- vom Gegner-von Konzentration-vom Wissen, wie mein Mitspieler tickt.   

Aber das ist eben Eintracht. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Und desöfteren sind wir hervorragende Gäste. Geben ist seeliger denn nehmen. Amen.

Den Regentanz versuchten: B.Güldner- S.Miltz, A.Wille, T.Meissner, T.Franzl- A.Berzau, T.Elste, T.Werner, Yosh- D.Rubitzsch, M.Herfurth / M.Planitzer, S.Malende

Tore: 0-1 Herfe ( Killerheber) 6-2 Herfe (16 m Schuss ins kurze Eck von links eingezogen)

 

Germania 08 Roßlau - Eintracht Dessau 2-2 (2-1)

Details

Gegen die Schifferstädter ging es an diesem Freitag. Diese hatten auch bis dahin etliche Spielausfälle. Fehlendes Personal bei sich oder beim Gegner, Angst des Gegners etc. waren einige Gründe.Wer dennoch hier den Hut des Favoriten aufhatte, brauch nicht erwähnt zu werden. Gerade wenn zum Anpfiff 9 (!!!) Sportkameraden den Weg über die Elbe gefunden hatten. Das Spiel stand am Donnerstag Abend auf der Kippe...den Whatsappmarathon beendete Coach Achim mit dem Versprechen, das wir Seeleute aus Roßlau bekommen. Nun gut, die bekamen wir und eigentlich recht gute Leute, Einer wurde hinten neben Meise gestellt, der andere jüngere an Herfes Händchen.

Roßlau wie gewohnt sehr laustark und ballsicher von Beginn an. Eintracht, erstmal geordnet und sicher, hatte in den ersten 3 Minuten mal gar keinen Ball. So kam Roßlau immer tiefer in die Dessauer Hälfte, was dann bei Ballverlust der Roßlauer dazu führte, das die Gäste durch gutes Umschalten immens gute Chancen zur Führung hatten. Hier hatten Thomas Werner und Thomas Elste, die immer besser zentral harmonieren dicke Chancen. Aber auch der junge Roßlauer wollte seinen Kollegen zeigen, das er was kann. Mit der 4.guten Gelegenheit zappelte das Spielgerät im Roßlauer Netz. Nachdem gute Flanken von Rechts von C.Hische und gute Läufe von Plane nicht ganz ihr Ziel fanden, tankte sich jener Christian Hinsche irgendwie durch den Strafraum und verwandelte ins kurze Eck. Roßlau war gefordert, Unruhe bei den zahlreichen Kiebitzen im Jahn Sportpark. 

Die Gastgeber erhöhten den Druck nochmals und hatten dann durch das intensive Laufspiel gerade durch die Mitte enorme Lücken gefunden. Chancen gabs nun kleinere, die durch Glück( Meise Abwehr von der Linie) und Geschick vereitelt wurden. Nachdem Th. Werner einen dieser Räume nur durch ein Foul schliessen konnte, fiel dann das schmeichelhafte 1-1. Freistoß aus halblinker Position auf den langen Pfosten in Höhe des 5m Raums. Bernd wird scharf attakiert und kann irgendwie trotzdem noch den Ball an den Pfosten lenken. Dieses sah der kleine Mittelstürmer und konnte den Ball nur mit der Picke treffen. Letztendlich beförderte Meise das Ding beim Klärungsversuch ins eigene Fangnetz. War schon kritisch. Eintracht steckte trotzdem nicht auf, in Vergangenheit führte sowas schonmal zu eskalierenden Aktionen auf dem Platz. Heute nicht. Weil auch unser Gastspieler eine sehr emotional ruhige Kugel schob.

Leider wurde diese Kugel dann aber nach einem abgefangenen Abstoß von uns mit einem trockenen Schlenzer ins wieder lange Eck geschlenzt. Kurz vor der Pause...Hängende Köpfe. Mist. Aber Ruhe.

Mit Beginn der 2. Halbzeit kam Eintracht Spieler Sven Malende, der junge Roßlauer wechselte die Seiten. Der ruhige Pol neben Meise blieb. Bestens. Wieder zogen die Gastgeber an, blieben aber nun öfter in der Abwehr stecken, weil die 3 T´s , Meise, Doc und Werner öfters die Anspiele erahnen und stören bzw. umschalten konnten. Viel lief nun über des Anwalts Seite, Berzi-heute als AV im Verbund mit Plane als linker Läufer hatten auf ihrer Schokoladenseite defensiv weniger Schwierigkeiten als erwartet. Auch einige Ecken konnten wieder herausgeholt werden. Hier trug das teils sehr gute Aufbauspiel der Abwehr gute Früchte. Der Ballführende wurde auch gut angelaufen und Anspielstationen wurden somit geschaffen.. Sah gut aus. erst recht als in typischer Herfe Manier der Ausgleich fiel. Zu zäher Rückpass zum Torhüter, dieser nicht forsch genug..Herfe da...Tor. Und Roßlau sah sich wieder an und verstand die Fussbalwelt nicht mehr. 

Wir aber machten es anschließend erneut Roßlau auch leicht, als Bruder Leichtfuß in den Jahn Sportpark einzog. Die bis dahin recht guten gerade erwähnten Anspiele wurden nun gerade durch die Mitte zu Knochenbrechern und Roßlau hatte ihrerseits im Unkehrspiel durch die Fehler in der Vorwärtsbewegung Raum für Schnellangriffe. Das große Aber aber ist, wenn dann der ballverlierende oder Fehlpass spielende Akteur auch wie ein Irrer zurückgeht und den Ball wieder blockt oder abwehrt. Das ist groß. Im Verbund also die Eintracht saustark. Willen, Einsatz, Leidenschaft und Kampf der Eintracht pur. Wir hatten aber eine nochb zu erwähnden Großchance als Thomas Werner vorm Starfraum kreuzt, Thomas Elste den dann freistehenden Herfe sieht und dieser dieses dicken Fisch nicht ins Netz schießen kann. Ach je...was wäre wenn...Aber auch Roßlau hatte noch eins zwei Chancen auf dem Schlappen, die Bernd souverän entschärfen konnte.

Nach intensiven 60 Minuten, in denen sogar das Laufwunder Thomas Elste an seine Grenzen kam, erschallte der erlösende Abpfiff des im großen und ganzen guten Schiedsrichters, der keine Probleme mit der fairen Partie hatte.

Fazit des Abends. Ganz ganz dickes Lob an alle 10 Jungs, die in Roßlau waren. Ich halte mich gerne mit Lobhudeleien zurück...muss aber sagen, das wir echt als Einheit aufgetreten sind, gestern Abend. Der Personalmangel kann auch zusammenschweißen, so hatte zumindest ich das Gefühl. Wenn das 2-2 vor Wochen gegen Grün Weiß noch als eine gefühlte Niederlage galt, war dieses 2-2 gerade nach dem Rückstand vor der Pause, heute ein gefühlter Sieg. Gegen einen spielstarken Gegner mit erfahrenen Leuten. Mein bisheriges Saisonhighlight. Definitiv. Gerade wenn die ehemaligen Oberliga,- Verbandsliga und Landesligakicker unserem Team Lob zollten.

Ein großes Dankeschön an die beiden Aushilfsdessauer M. Wasserberg und M.Kube und natürlich an Klaus, der wieder das Team unterstützte. Leider der einzigste.

DAS TEAM : B.Güldner- A.Berzau, M.Kube (RSL), T.Meissner, S.Köhler- C.Hinsche, T.Werner, T.Elste, M.Planitzer-M.Wasserberg(RSL), M.Herfurth / S.Malende

Tore: 0-1 C.Hinsche (Rechtsschuß aus 7 Metern ins linke kurze Eck), 2-2 M.Herfurth ( wieselartig schlitzohriger Abstauber) 

Grün Weiß Dessau - Eintracht Dessau 2-2 (2-2)

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Zum ewig gestrigen Duell der Nachbarn im Gewerbegebiet Mitte kam es gestern Abend in der Schlagbreite. Sollte ungefähr 2 Kilometer entfernt im altehrwürdigen Paul Greifzu ein weiteres dunkles Kapitel in Dessau´s Fussballhistorie geschrieben werden, versammelten sich im Olympiastadion (ist wirklich ihr Name) Grün Weiß inklusive Zuschauer ca. 27 ehrenhafte Sportler und Zuschauer. Bei Grün Weiß wars so knapp, das sogar der SR fehlte... die Frage wo er war, braucht nicht beantwortet zu werden. Bei uns liefen zwei Saisondebütanten auf. Kein Witz...Thomas "The Doc" Elste und Willi liessen sich diese Saison zum ersten Male auf dem Platz blicken. Vorab Danke. So hatten wir dann genau 11 Leute plus den SuperjokernachrückervonderArbeit Sven Malende an Bord. Das schwere Los des Schiedsrichters musste dann Achim übernehmen. Auch hier danke danke danke...

Unser Spiel verlief leider nur in den ersten 10 Minuten wie von der Nadel gestrickt. Hier hieß es relativ schnell nach den Toren von Thomas Elste und Mike Herfurth 0-2. Danach brach die Nadel und riss der Faden. Aber warum ? Lag es daran, das GW viele von den Aktiven dabei hatte und nun forscher ins Spiel kam. Eher nicht. Wir machten uns es selbst schwerer als nötig und hatten gerade im Spiel nach vorn wieder enorme Schwächen. Dazu zählten bis auf Bernd eigentlich alle Beteiligten. Wir stellten uns nicht auf den Spielmacher der Gastgeber ein und standen gerade in der heißen Zone viel zu weit weg von den gegnerischen Spielern. Wie schon erwähnt konnten wir auch in der ersten Hälfte vorne keine Bälle mehr ordentlich sichern und gegebenfalls nochmal hintenrum das Spiel aufziehen, da die Bälle oft planlos nach vorn gedroschen wurden. So kamen die Gastgeber in den letzten 10 Minuten vor der Pause zum Anschluß bzw. Ausgleichstreffer. Das mit Thomas und Willi wieder natürlich wieder ein wenig Ruhe verbal verloren ging brauch ich augenzwinkernd natürlich nicht zu erwähnen.

Nach der Pause hatte die Eintrachtdefensive nur eins zwei Schrecksituationen zu überstehen. Was dann aber gerade in den Kontern nach vorne ablief, machte allen, die es draussen mit ansehen mussten, Angst. Mehrmalige Überzahlsituationen (oft 2:1) oder Alleingänge aufs Tor wurden fahrlässig, nein, kläglich verdaddelt. Auch hielt der Torhüter der Grün Weißen nun hervorragend und auch ein Abschluss von Thomas Elste wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Aber eben die einfachen Zuspiele in der Vorwärtsbewegung fanden selten den richtigen Spieler. Das das bei Grün Weiß auch so war, war am Ende unser Glück. SR Achim hatte es mit fortlaufender Zeit aber auch immer schwerer, wurde nun die Fairness beider Teams auf eine harte Probe gestellt, sei es ein kniffliges Handspiel vom Köhler Sven oder eine angebliche Abseitsposition bei einer Torchance von uns. Letztendlich, und da kann man mit Fug und Recht sagen, war das 2-2 Remis am Ende dem Spielverlauf und dem Niveau absolut gerechtfertigt.

Das dann Steini und Alex noch als verspätete Zuschauer kamen und ihren Wetteinsatz gegenüber dem heutigen Schreiberling einlösten, möchte ich selbstverständlich ebenso wenig unerwähnt lassen. Danke und im Namen aller, bitte lasst euch wieder öfters blicken.

In voller Ehre anwesend und ohne Brausepulver im Gepäck : B.Güldner- S.Köhler, A.Wille, T.Meissner, T.Franzl-A.Berzau, T.Werner, T.Elste, Yoshua Yalico Thümmler- M.Herfurth, D.Rubitzsch- S.Malende

Tore für die Eintracht: T.Elste (kapitaler Rechtschuss aus 14 Meter), M.Herfurth (zauberhafter Schlenzer vom Strafraumeck)

Fans: David Meier+ Sohn, Alex und Steini+ 2 Elferkästen Uri

 

NOCHMALS DER HINWEIS UND ZUR ERINNERUNG: AM 19.07. OBERBREITE 18.30 UHR: DER ABEND DER ZUKUNFT.....ohne Marty Mc Fly und ohne Delorian-aber mit dem Doc und hoffentlich allen , denen die Zukunft unseres Zusammenseins wichtig ist. Wer aus Gründen fernbleiben muss, der sollte sich vorab äussern...ob er den dann von uns eingegangenen Weg ohne Wenn und Aber mitgeht. Was wir nicht brauchen sind halbherzige Statements. Wir brauchen Vertrauen, klare Standpunkte und Ehrlichkeit. Also rafft euch auf. STEHT AUF, WENN IHR FÜR EINTRACHT SEID !!!!

 

 

Quo Vadis Eintracht

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Der Titel klingt dramatisch und auch wenn es hier nur um die schönste Nebensache der Welt geht, finde ich, dass die derzeitige Situation dramatisch ist. Aber es passen auch andere Worte wie ätzend und nervig.

Der Fußballverein Eintracht Dessau, zu dem ich auch nur zugewandert bin, präsentiert sich aktuell mehr als blutleer. Betrachtet man die Situation nicht durch die rosarote Optimistenbrille, die ich immer trage, dann haben wir mit dem Eingliedern von vielen neuen Spielern zwar den Altersumschwung geschafft, aber uns fehlt eben auch der harte Kern. Nicht anders ist es zu erklären, dass wir jede Woche erneut regelrecht um zwei drei Ersatzspieler betteln. Zählen wir alle Verletzten aber mit dazu, sollten wir locker mehr als 15 Stammkräfte haben.

Doch gegen die düstere Zukunft ist das alles noch Zuckerschlecken.

Wo spielen wir nächstes Jahr?
Wer hat überhaupt noch Bock?
Machen wir überhaupt weiter?

Da wir jetzt seit Wochen mit gefühlt tausend Varianten liebäugeln und ernsthaft noch mit niemandem gesprochen haben, beraumen wir hiermit eine "außerordentliche" und außerplanmäßige Mannschaftssitzung ein.

Wer ist wir?

Der Großteil der am letzten Freitag in Coswig weilenden Spieler und "Funktionäre".

Termine: jeweils Mittwoch, 12.7.2017 und eine Woche später 19.7.2017

Veranstaltungsort: Gaststätte Oberbreite

Bis zum 30.6.2017 sollte jeder Interessierte ein Votum für den einen oder anderen Termin abgegeben haben.

Bis zur eigentlichen Veranstaltung sollte jeder wissen, ob er weiter spielen möchte und welche der folgenden Varianten er bevorzugt.

Ich denke, es ist jedem klar, dass wir keinen Ponyhof für jedermann finden werden. Deswegen ist es wichtig, dass wir mehrheitlich entscheiden. Wer zu den genannten Terminen überhaupt nicht kann, sollte zumindest seine Meinung eindeutig kundtun.

Auf der o.g. Versammlung werden wir sicher nicht entscheiden, dass wir zu Verein xy gehen. Es geht darum, endlich klar darüber zu werden, was die Mehrheit will.


Denkbare Varianten ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

1.) Alle gehen gemeinsam an eine neue Spielstätte. (Die der Verein uns sucht oder die wir selber finden)

Vorteil:     

Alle, inklusive der Trainingsteilnehmer bleiben dabei und wir bestehen als Team.


Nachteil:    

Wir haben weiter die komplette Organisation und benötigen natürlich einen bespielbaren Platz.


Bedingung:    

Wir benötigen dann 15 plus x feste Zusagen (ohne Achim, Klaus, Eschi und Gastspieler)

2.) Wir gehen in großer Zahl zu einem Verein, der keine AH mehr hat und sich über zahlende Mitglieder freut

Vorteil:    

Wir bleiben mehrheitlich zusammen, wir haben dadurch u.U. Spieler des gastgebenden Vereins
Wir können die Organisation einfacher gestalten

Nachteil:    

Neuer Verein, neues Glück. Eintracht schließt sich zum zweiten Mal jemand an, der vielleicht andere Pläne hat        Hat der Verein einen eigenen Trainingsbetrieb und wenig Plätze, wird das unser Dienstagstraining in der bekannten Form kaputt machen. Sprich: Achim Klaus und Co. werden dann über kurz oder lang nicht mehr dabei sein

3.) Wir lösen uns auf und jeder schließt sich einem Verein an, der ihn haben will.

Vorteil:  

Keiner braucht mehr eine Meinung haben
Jeder, der eigentlich nicht mehr will, braucht auch nicht mehr

Nachteil:    

Eintracht Dessau ist Geschichte.       

Blau-Rot Coswig - Eintracht Dessau 3:3 (1:3)

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Am gestrigen Freitagabend ging es zu einem Gegner, den wir eher selten sehen. Obwohl unsere Vereinsführung der Meinung war, vor Kurzem hätten wir dort gespielt. Die Zeiteinheiten scheinen sich geringfügig zu verschieben, wenn man älter wird.

Wie immer wurde in der Woche heiß diskutiert und gerechnet und so waren das Trainergespann dann doch recht überrascht, dass wir quasi personell aus dem Vollen schöpfen konnten.

Der Gegner trieb uns zur Eile an, ähnlich wie in Dobritz (Garitz?) und bei uns zu Hause stand nämlich nicht genügend warmes Wasser zum Duschen bereit. Gleichzeitig lief noch ein Spiel der Traditionself gegen die aktuelle erste des Vereins. Ein Zuckerschlecken, wenn man in der Provinz so was verantstalten kann und insgesamt sind knapp 40 Fußballer des Heimvereins vor Ort.

Wir begannen das Spiel recht druckvoll. Der Gegner hatte sich noch weniger aufgewärmt als wir. Und so konnten wir schon mit der ersten Ecke nach einer knappen Minute in Führung gehen. Dirk drosch den Ball in die Mitte. Irgendwie wird nur halbherzig geklärt und so bekommt Tobias die Möglichkeit, das erste Traumtor des Tages zu schießen. Ich würde mal sagen: Seitfallzieher.

Danach sah man dem Gegner an, dass er nicht unter die Räder kommen wollte. Alle stellten sich gerade hin und spielten mit. Leider erhöhte man nur klammheimlich den Druck und schlich sich quasi an. So richtig brenzlig wurde es erst in Hälfte zwei. Vorher fehlte bei Coswig meist der letzte Wille.

Wir kamen in Hälfte 1 noch zu drei weiteren Toren, wovon leider nur zwei anerkannt wurden. Eine Bombenflanke von Berzi findet Dirk in der Mitte. Dieser stand dort nicht, sondern war natürlich in Bewegung, weswegen der Abseitspfiff schon recht verwunderlich war. Lupenreines Kopfballtor. Manche schießen mit dem Fuß schwächer.

Das zählende zweite Tor erzielte dann wieder Tobias.
Flanke von Sven Miltz, der von hinten links nach vorne rechts gerannt war und den schon am Boden liegenden Tobias genau auf den Kopf traf. Von dort flog der Ball schnurgerade in die rechte Ecke. Wahnsinn. Andere hätten den Ball irgendwie gestoppt und dann wahrscheinlich verdaddelt.

Das dritte Tor schoß Le Berz. Im Konter zentral angespielt guckte er der Torhüter aus und schlenzte den Ball in die lange Ecke. Klingt einfach, aber es waren gut und gerne 25 Meter und da braucht es natürlich Zielgenauigkeit und auch ein bisschen Bums hinter dem Ball.

Der Gegner hatte gegen Ende der ersten Hälfte auch Gelegenheiten. Eine davon parierte Bernd mustergültig, als er erst den Schuss wie Olli Kahn parierte und den sicheren Einschieber des Stürmers katzengleich ebenfalls parierte. Es klingt ein wenig übertrieben, aber die Zuschauer, selbst die gegnerischen staunten Bauklötzer. Für den Confed Cup bist Du leider zu alt Bernd :-)

Pausentee.

Zur Halbzeitansprache gibt´s nicht viel zu sagen. Wir hatten das die letzten Jahre schon öfter. Im Willen, alle mal spielen zu lassen, mischen wir ein wenig durch. Das war in diesem Spiel keine wirklich gute Idee. Die Unordnung blieb bis Ende der Partie.

In Hälfte zwei kam von der Eintracht nicht mehr viel. Wir hatten noch die eine oder andere Chance, aber eigentlich bettelten wir um Gegentore. Der Gegner hatte sich die Entfernung bei Berzi´s Tor gemerkt und schoß ein ebensolches. Bernd sah dabei nicht glücklich aus. Von der Wechselbank aus dachte man, der Ball hätte Bernd über den Scheitel gestrichen. Aber müßig und auch ein wenig sinnlos, das zu diskutieren. Als Torwart bist Du bei Fehlern eben auch ne arme Sau. Es kommt meist was zählbares bei raus.

Nach einer weiteren Wechselorgie hatten wir kurz mal ein Scheunentor mitten auf dem Feld. Der Gegner konnte leider etwas damit anfangen und spielte klug über links. 1-2-zack und der Ball lag zum dritten Mal in unserem Netz.

Dafür dass wir mit einer mal wieder neuen Aufstellung agierten und besonders im zentralen Bereich nie Konstanz rein kommt, war das 3:3 vollkommen okay. Der Gegner war insgesamt irgendwie eingespielt und routinierter.

Mit 3:0 im Rücken muss man allerdings als Sieger vom Platz gehen. Da waren sich nach dem Spiel alle einig.

Sei´s drum. Nächste Woche sind wir wieder ein anderes, wahrscheinlich noch bunteres Team.

Vielen Dank an alle, die sich kurzfristig bereit erklärt haben, zu helfen.

Stefan; Wer bei diesem Hickhack am Freitagnachmittag dann trotzdem kommt, Hut ab!


Aufstellung:

Bernd - Sven K., Meise, Thomas W., Sven Mi. - Plane, Andreas B., Tobias, Christian H. - Dirk, Mike

Bank: Nico, Eschi, Stefan Z., Sven Ma.

   
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