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Eintracht Dessau - SV Stahlbau 1951 3-3 (1-2)

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Gründonnerstag. Spiel 1 der neuen Saison. Stahlbau.Zugegeben gibt es bestimmt einfachere Gegner zum Auftakt für uns, als die ewigen Rivalen vom Lorkpark. Allerdings war es aber dann doch die einfachere Baustelle für diese Woche. Rückblickend gabs in den letzten Tagen rund um unsere Zukunft einige Weichen zu stellen. Diesen fehlts aber allerdings reichlich an Schmiermittel, so das hier wieder oder immer noch bangend in die Zukunft geblickt werden muss. Die Platzfrage für die ersten beiden Spiele wurde zusammen mit Stadt und Gegner geklärt. Nur ein Training wurde uns auf "unserem Gelände" nach all den Jahren seitens des Vizekaspers vom DRHV verwehrt. Was rechtlich alles einwandfrei ist, jedoch die Art und Weise zum Himmel stinkt.

Zum Spiel:

Achim, nach langer krankheitsbedingter Quarantäne wieder zurück an der Linie, scharrte mit Hilfe von Dirk sensationellerweise 15 Spieler + die verzichtenden Eschi, Sven Malende und Berzi um sich. So war die bangende Wochenfrage bis zum Donnerstag, ob von den theoretischen Spielern diese auch körperlich anwesend wären, schnell vom Biertresen gewischt. Danke hier an Lothar und Nils für das gelungene Debüt.

Stahlbau übernahm sofort das Zepter in die Hand, hatte aber personell ebenfalls zumindest Qualitätsfluktation. Eintracht mühte sich erstmal um Selbstfindung und Ruhe und überstand die ersten Minuten schadlos. Sogar so schadlos, das die ersten Großchancen die Eintracht zu verzeichnen hatte. Ein Fasteigentor der Stahlbauer landete am eigenen linken Pfosten, Dirk sowie Plane vergaben ihre dicken Chancen. Stahlbau gelang nicht viel und ging trotzdem in Führung. Bitter. Ein Ostergeschenk. Willi musste nach diesem Foul des heimischen Frederikenmaulwurfs erstmal behandelt werden, konnte aber später wieder einsteigen. Keine 3 Minuten nach der glücklichen Führung legte Metallica Dessau unserem Bernd ein 2. Ei ins Netz. Fernschuss 17 Meter. Das war das Opening für Gebammel und Gebimmel in den eigenen Reihen. Nicht zu übersehen die Unruhe im Spiel der Eintracht. Obermeckerkopf und Chefanalysist bei Sky, Knäcke, hätte alle 11 Spieler auf dem Platz wieder ausgewechselt. Aber mit Glück wurde das Ergebnis bis dato gehalten und sogar vor der Halbzeit verbessert. Mit Lautes Pausenpfiff konnte Thomas Elste nach Freistoß von Christian Hinsche per Kopf den Anschlusstreffer erzielen. Dann war Pause.

Aus dieser kam Eintracht forsch. Unsere peruanische Perle, unser Anden Jürgen Yosh konnte nach guter Vorlage von Plane den Ausgleichstreffer erzielen. in Gerd Müller Manier, kopiert aus dem Jahre 1974. Überrascht aber wieder energisch zog Stahlbau mit ihren guten Offensiven das Spiel wieder an. Hier gabs dann 10 Minuten voller Unordung und Desorientierung auf dem Feld. Sahen die 433 Kiebitze ( Knäcke zählt für 428) dies von draußen sehr deutlich, hatte auf dem Feld niemand das ordnende Händchen, auch mal die Männer neben oder vor sich zu dirigieren. Das muss sich bessern. gerade die zentralen Leute oder dann zumindest einer der letzten sollten den Überblick und auch den Mut haben, das Stellungsspiel zu organisieren. Aus eben der angesprochenen Unordnung und einem Fehlabspiel aus dem Mittelfeld heraus, kam Stahlbau zur erneuten Führung, die dann lange hielt. Wieder mit Glück und Geschick für Bernd in 2,3 Situationen. Eintracht hielt trotzdem verbissen dagegen, wehrte sich, hatte auch Möglichkeiten und kam dann durch eine engagierte Einzelleistung vom Doc und dem daraus folgenden Eigentor der Gäste zum 3-3 Ausgleich und zum letztendlichen gerechten Endstand, denn viel passierte dann auf beiden Seiten nicht mehr.

Für das erste Spiel und für die fehlenden Trainingsvoraussetzungen muss und kann man zufrieden sein, auch wenn Stahlbau heute Abend durchaus schlagbar gewesen wäre (!). Aber wollen wir die Kirche mal schön im Dorf lassen, ein Remis auf dem Spielberichtsbogen gegen Stahlbau liest sich durchaus angenehm und ist völlig okay.

Eintracht: B.Güldner- C.Steinmann, A.Wille, T.Franzl, S.Köhler-M.Planitzer, T.Elste, A.Eichler, C.Hinsche-D.Rubitzsch, N.Schulschenk / S.Miltz, Yosh, L.Janischek, U. Hammerschmidt- Trainer : A.Zabel

Tore: 0-1;0-2 Stahlbau, 1-2 Elste( Hinsche), 2-2 Yosh ( Planitzer),2-3 Stahlbau, 3-3 ET Stahlbau ( Elste)

die Kiebitze: Knäcke, Klaus,Eschi, Herfe, Berzi und Sven Malende (wenn auch nur 2 Minuten)

Hurra.....oder doch noch nicht..? Update...

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Hurra....

Nach elenden Wartens, Bangens und des Bibberns einigten sich die Stadt und die Leitung des Klinikums über das Gelände an der Schaftrift. Nach derzeitigem Stand wird das Krankenhaus neuer Träger des Vereinsgeländes und somit kehrt mit der BSG Medizin Dessau neuer Wind, über das von der Schließung bedrohte Gelände. Das heißt für uns, das auch hier die Zeichen auf Grün gestellt worden sind und wir unter einem Neuen Verein weitermachen dürfen. Dafür vielen Dank. Es gibt viele Pläne seitens der Vereinsführung, diese hier auzuführen obliegt uns nicht. Lediglich klar ist, das wir uns ab Frühjahr bis Anfang Sommer das Gelände mit dem SV Dessau 05 teilen werden, da diese ebenfalls nun ihren Kunstrasen erneuern. Das Gremium um Achim, Dirk und Eichi saß mit den Verantwortlichen beider Vereine, BSG und 05, zusammen und teilte Informationen über Trainings-und Spielzeiten aus. Weiterhin wird sich der SV Dessau 05 bemühen, das Geläuf wieder spielfähig zu machen. Auch hier sind Sachen eingeplant. Auch dafür ein kleines Dankeschön vorab.

Das heißt aber auch, daß wir erstmal schauen müssen, unsere beiden Heimspiele sicher unter Dach und Fach zu bringen. Hier hatte sich Berzi mit der Stadt gekümmert. Auch Nils war mit den Verantwortlichen der beiden Auftaktgegner, Stahlbau und Klieken in Kontakt. Wir konnten uns einigen , das wir am 29.03.18 unser Heimspiel auf dem Frederikenplatz in Dessau Nord um 18.00 Uhr gegen Stahlbau spielen dürfen. Das nächste Spiel gegen Klieken wird auf Wunsch der Kliekener gedreht und somit am 06.04. 2018 in Klieken stattfinden. Vorrausgesetzt Väterchen Frost fliegt endlich in den Urlaub. 

Bei der Versammlung letzten Freitag wurden weiterhin die finanziellen Beiträge für den weiteren sportlichen Werdegang unserer Truppe erörtert. Auch hier haben Dirk, Eichi und Achim aufgezeigt, welche Möglichkeiten sich für uns im neuen Verein ergeben, um auch weiterhin für Eintracht Fussball zu spielen und noch aktiver am Vereinsleben teilzunehmen.

In diesem Sinne, freuen wir uns auf einen weiteren Neustart mit einer wohl doch gesicherten Zukunft in einem bekannten Umfeld und hoffentlich viel und gesundem Personal. Lasst uns positiv alle Spiele, die uns unser Nils eingebrockt hat, angehen und auch positiv gestalten.

Forza Medizin, es lebe die Eintracht.

Kurzes Update....03.04.18 : Leider ist auch hier wieder oder noch nicht wirklich ne wirkliche Einigung mit den Vertretern der Stadt und des Vereins in Sicht, so das die vorweggewonnen Hurra Schreie und das enthuastische Schlusswort wohl noch warten müssen..... 

 

 

 

2017...Rückblick auf ein normales(?) Jahr

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Das Spieljahr 2017 stand von Anfang an unter dem Motto..."was ist wenn" und "will noch jemand" ? Denn aus blaugrauen Wölkchen wurden gleich zu Beginn der Saison mit der JHV unseres Trägervereins DRHV 06 schwarze düstere fette Gewitterzellen. Das diese noch einige Kapitel des Jahres füllen sollten, später. Aber eben diese zu Beginn der Saison, waren für uns einer der Unruheherde des Jahres 2017. Die Nachricht eben, das sich der DRHV ein neues Gelände suchen wollte, stellte eine weitere Zukunft auf dem hiesigen Gelände zumindest in Frage. 

Sportlich sollte es wieder ein normales Jahr werden. Ausreisser in beide Richtungen gabs hier und da, normale Spielausgänge aber auch. Diese Bilanz ist das Ergebnis der immer stärker werdenden Personalrotation und Fluktation.. Im positiven, wie im negativen Sinne. Haben wir mit den Zugängen von Yoshua, Christian Hinsche und Plane recht zuverlässige Leute, wiegen dagegen die gefühlten (!!!) Abgänge von Alex, Rene oder auch Steini schwer. Warum nur gefühlt? Zumindest bei Steini und Alex waren private Sachen eben auch wichtig und somit konnten eben beide selten helfen. Bei Rene hatte Berzi jede Menge Kraft und Energie eingesetzt, um ihn wieder zum Kommen zu überreden. 3 oder 4 Spiele lang hielt sein Versprechen, dies auch zu tun.Schade. Lange Ausfallzeiten von Eichi, Thomas Elste, Willi, Sven Miltz, David oder eben auch Berzi und Meise zum Ende hatten ebenfalls starken Einfluss. Achim war wirklich manchmal nicht zu beneiden. Das dafür dann Eschi wieder zu mehr oder weniger gewollten Einsätzen kam ist hier vielleicht positiv herauszuziehen. Weitere Versuche noch Personal zu akquwirieren wurden unternommen, allerdings war auch hier Mr. Zuverlässig eher unzuverlässig. Lediglich Steffen konnte man für einige Auftritte noch begeistern (?) Somit waren eigentlich die Dienstage beim Training meist mit mehr Peronal anwesend. Und dies hatte zur Folge eben, das wir freitags desöfteren in Unterzahl antraten oder und Personal leasen mussten.

Im April starteten wir mit 2 Niederlagen gegen gute Gegner in die Saison. Mosigkau und auch Klieken zeigten uns hier schon die Schwächen auf. Nur beim 6-1 gegen Grün Weiß, die ebenfalls mit Personal 2017 zu kämpfen hatten, konnten wir einen glatten Fehlstart vermeiden. Im Wonnemonat Mai waren wir dann unschlagbar. Siege gegen die U15Waldersee´s ( 7-2), überraschend in Walternienburg (3-2) und gegen die AH aus Waldersee (7-0) waren zu feiern. In Steutz (3-3) und in Mildensee (1-1) gabs zumindest ein Remis. In Mildensee wurde das Spiel aufgrund eines heftiges Gewitters abgebrochen, nicht zum letzten Mal in dieser Spielzeit.Der Juni brachte uns dann mit Möhlau, Stahlbau und Lok die ersten Absagen. Zuhause dann setzte es gegen unsere Freunde aus Thalheim ne bittere 1-4 Niederlage und wir verspielten nicht zum letzten Male einen 2 Tore Vorsprung in diesem Jahr. Nach Steutz/Leps nun in Coswig beim 3-3.

Auch gegen Grün Weiß im Juli sorgte eine 2 Tore Führung nicht für ein besseres Ergebnis (2-2). Gegen Walternienburg setzte es ein bitteres 0-1 zu Hause. Mit 6-1 fegte man aber dann die im wesentlichen 10 Jahre älteren Herrschaften aus Trinum vom Platz. Ein legendäres 2-2 dann gegen die starken Roßlauer am Prager Wochenende. Aber hier schon mit Hilfe von Roßlauer Personal. Der feucht schwüle August brachte dann einen erneuten Spielabbruch wegen der Wetterkapriolen. Gegen Klieken zu Hause wurde beim Stand von 0-2 für die Gäste durch SR Laute abgebrochen. An diesem Tage hatte dann aber der Alex seinen großen Tag. Hochzeit mit Nicole. In Mildensee wurde das abgebrochene Spiel vom Mai nachgeholt und mit 2-6 deutlichst verloren. Ein grauenvoller Tag. Achim hat vom Kopfschütteln im noch Schwindelanfälle. Sagt man zumindest. Gegen Mosigkau (2-2) und Steutz/Leps (2-1), jeweils daheim, wurde dann nicht verloren. Der Monat September konnte dann ebenfalls, wie schon im Mai, ungeschlagen gestaltet werden. In Steutz/Leps erkämpfte sich das Team wieder ein 3-3, In Waldersee wurde mit 3-2 gewonnen und auch gegen Mildensee konnte man 3-1 gewinnen. Dieses Spiel geht in die Eintrachtgeschichte als das erste gewonne Spiel mit insgesamt 18 statt 22 Akteuren ein. Bei uns 10, bei Mildensee 8 Spieler. Unglaublich. Der goldene Oktober war für uns der schlechteste. Zumindest liessen sich die teils bitteren Auftritte bei Lok (0-1), bei Stahlbau (1-5) und in Thalheim (1-3) nur durch die Zahlen schönreden. Den Spielberichten zufolge konnte man sich nur bei Bernd im Tor bedanken, das diese nicht zweistellig ausfielen. 

Und das ist dann auch schon die Brücke zum meinem persönlichen Spieler der Saison. Oft gescholten, oft unbeholfen. Aber dieses Jahr absolut durchweg eine Bank. Unser Bernd. Sorgte nicht nur im Training auf Kleinfeld für Kopfschütteln, sondern zeigte nun auch auf dem Großfeld seine ganze Klasse. Mit großem Abstand der beständigste und konstanteste Spieler des Jahres 2017. Hatte ja auch viel zu tun.

Auch viel zu bereden gabs. Zur Saisoneröffnung war man schon fett eingebunden in der Schwarzmalerei. Immer wieder versuchte Achim den Herren der Vereinsführung Infos herauszukitzeln. Dabei hatte er meist wenig Erfolg. Damit uns nicht allzu kalt wurde, gabs schöne schwarze Jacken zuzm Trost. Dies dauerte auch unendlich lange. Aber auch hier war die Obrigkeit die Spassbremse. Dafür übernahmen sie allerdings auch den Großteil der Kosten. Das wollen wir fairerweise nicht vergessen. Im Sommer gabs nochmal ein Stelldichein in "unserer "Kneipe. Da sollten nochmal Eckdaten zur Zukunft geklärt werden. Jeder durfte seine Meinung äussern und sich bekennen. In jede Richtung natürlich. Im Endeffekt war dies nur ein schöner gemütlicher Abend. Hier auch zum letzten Male, denn hier entschloß sich Pächter Andreas ebenfalls zum Ende.Auch der obligatorische Grillabend darf nicht vergessen werden.Hier nicht zu vergessen, Axel Wilke und oder auch Knäcke. Müssen wir uns was neues suchen.

Auch dies taten wir auf Vereinsebene, um rechtzeitig die Weichen zu stellen. Grün Weiß bot sich an, auch die ASG Vorwärts ebenso wie der SV Mildensee. In den letzten Wochen des Jahres gesellte sich das Krankenhaus in Form der BSG Medizin hinzu. Dies könnte der rettende Strohhalm werden, auch würde sich hier der Kreis für einige schließen, die ihre Karriere vor langer Zeit bei der BSG Medizin Alten starteten.

Zum Abschluß dieses langen Resümees möchte ich mich persönlich bei Allen Spielern und Trainierenden bedanken. Auch bei jenen, die nur kurz bei uns waren. Nico, Christian Tauber, Stephan Zellner oder auch der Torschütze aus dem Walterspiel Dominik (Torhüter beim ESV Lok) hatten es gut mit uns gemeint. Genau wie  all den Gastspielern aus den anderen Vereinen, die bei uns ausgeholfen hatten, ein herzliches Dankeschön.

Weiterhin gilt der Dank natürlich an unseren Nils, der bestimmt wirklich öfters spielen würde. Er organisiert und kreiert unseren Spielplan und versucht unsere Wünsche umzusetzen. Weiterhin gilt der Dank an den Facharbeiter für Elektrolyte, Meise und Bernd bzw. seiner Frau für die Wäschebehandlung. Auch den Medienexperten Dirk und Eichi gilt der Dank für die Öffentlichkeitsarbeit.

Zu guter letzt natürlich gilt der Dank unserem Achim. Wie schon erwähnt, nimmermüde auf und neben dem Platz. Gerade bei organisatorischen Geplänkel in Zusammenhang mit dem Ärger bei der Vereinsführung ist er immer bemüht, das Bestmögliche für uns und unsere Truppe zu erreichen. Danke, danke danke. 

In diesem Sinne hoffentlich auf ein Neues in 2018

Eintracht Dessau - SV Mildensee 1915 3-1 (1-0)

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Zum dritten Mal gings dieses Jahr gegen Mildensee. Nach dem Remis nach Gewitter im Frühsommer und der deutlichen Klatsche im Hochsommer endete dieses Match im Spätsommer diesmal mit einem Sieg für unser Team. Die Vorzeichen waren wieder personell nicht gut. Etliche gesundheitliche Ausfälle dazu  terminliche Absagen, sogar vom Coach ( die Entschuldigung für deinen Geburtstag , Achim, geht gerade noch so durch Zwinkernd ) , liessen böses erahnen, gerade weil der Gegner beim letzten Mal mit gefühlten 34 Mann am Start gewesen ist.

Aber auch hier war bei den Mildenseern ein personeller Aderlaß, so das man vermuten muss, das die NADA ihre angekündigten Dopingkontrollen beim Match in Mildensee durchgezogen und fast alle Spieler der heutigen Gäste ihre 12-jährige Dopingsperre absitzen. Richtig so.

Schiri Laute blies dann doch bei früh einsetzender Dunkelheit in sein Horn und pfiff die jetzt schon erahnend einseitige Begegnung an. Mildensee mit einem klar definierten 1-7-0 und Eintracht hatte hier darauf ein 1-5-2 entgegenzusetzen. Abwehrrecke Willi verzichtete auf diesen Kick freiwillig. Sven Malende kam dann noch dazu.

Die Gäste hatten wenig vom Spiel, Eintracht wollte die vorhandenen Lücken nutzen. Dies gelang nur in Ansätzen, das Heimteam verzettelte sich zunächst in Einzelaktionen und laaaaangen Bällen nach vorn. So stands nach etlich quälend langen Minuten lange 0-0, weil Mildensee behaarlich den Ball in den eigenen Reihen laufen ließ und unsere Leute diesen Nichtangriffspakt alà Cordoba 1978 zwischen der Bundesrepublik und Österreich nachstellen wollten. Gut 2x Latte und noch einige Versuche Richtung Gästetor waren auch dabei., aber man konnte sich dieses Gekicke nur schönsaufen. Irgendwann in HZ 1 konnte Herfe seinen wuchtigen Körper geschickt einsetzen und alleine zum Tor stürzen und sicher verwandeln. Mildensee spielte seinen Stiefel disziplinert weiter und hatte sogar die Chance zum Ausgleich liegen lassen. 2x im Prinzip.

Nach der Pause blieb dann Alex mit steifen......Hals draussen. Nun war keiner mehr da, der im Mittelfeld das Heft in die Hand nehmen konnte oder wollte. Mildensee blieb weiter in seiner Grundordnung und kam doch einmal nach der Pause vors Gehäuse. Ein Gastgeschenk (ja, so sind wir, liebe MZ) und schon stands 1-1. Die Kiebitze draussen ahnten schon böses. Aber Plane hatte da irgendwie keinen Bock und konnte doch mit einem Doppelschlag auf 3-1 erhöhen. Die Flasche war geleert, der Akku bei den Mildenseern auch bestenfalls noch bei 8%. Und der Coach hatte das Ladekabel nicht dabei.  Laute erahnte dies und pfiff dann recht pünktlich ab. Der Jubel hielt sich in Grenzen angesichts dieses Spiels. Die Jungs haben sich bewegt, so hieß es danach. Mildensee muss man zu Gute halten, das sie trotzdessen an einem Großfeldspiel festhalten wollten. Danke hierfür.

Eintracht erarbeitete sich letztendlich diesen Sieg. Wie ist erstmal egal, von draussen ist es wahrscheinlich nicht anähernd so schwer, wie auf dem Platz. Spielt wohl der Kopf ne ganz große Rolle. Lobenswert die Beteiligung an der Seitenlinie. David, Steini, Mutzel, Knäcke, Willi, Uwe und meine Wenigkeit wohnten dem Treiben bei.

Eintracht mit: B.Güldner- S.Köhler, A.Schöne, T.Meissner- Yosh, M.Planitzer, M.Herfurth, M.Eschweiler, S.Malende, C.Hinsche

Tore: 1-0 Herfe, 2-1; 3-1 Plane

PS: Wir haben nun Herbst. Noch 4 Spiele- dann ist Ritze.(???) Wir haben nun auch sehr lange gewartet, aber eben sind noch keine weißen Rauchzeichen über unser Gelände geweht worden. Quo Vadis ?

Eintracht Dessau - BW Klieken 0-2 (0-2) Abbruch

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Freitag= Feiertag bei der Eintracht? Zumindest an diesem Freitag. Hatten wir mit Bernd, unserem Titanen zwischen den Metallstäbchen mit Netz, ein Geburtstagskind und mit Alex einen glücklich abwesenden Neu Ehemann. Also hoffen wir nun, das Alex sein an uns gegebens Eheversprechen hält und sich nun mit dem Ring am richtigen Finger wieder blicken lässt. Bernd und Alex+ Gattin Nicole alles Gute.

So, die die uns die Party vermiesen wollten, kamen heute aus Klieken. Ja, die schon wieder...die uns im Hinspiel schon deftig abgewatscht hatten. Schiri Laute mahnte zur Eile, der Wettergott verhieß nichts gutes...das einige da noch nicht einmal den Schnürsenkel gebunden hatten, ist auch daher logisch.

Los ging die wilde Fahrt. Erstmal in Richtung Kliekener Gehäuse. Die ersten 20 Minuten ein sehr gutes Spiel von uns. Klieken hatte bis dahin nicht eine nennenswerte Aktion ausser einem Schüsschen. Eintracht dafür mit Ecken en masse. Unser Spiel lief wirklich unerwartet ruhig, bis sich das erste Mal etliche Blitze in Form von verbalen Entgleisungen zwischen Herfe und Plane auf dem Platz entluden. Dies brachte enorme Unruhe rein, wurden jetzt auch einige andere Leute lauter. Nichts destotrotz hatte Herfe dann eine sowas von dicke Chance liegengelassen, die die Unruhe dann noch verstärkte. Etliche Fouls der Gäste prägten nun das Bild. Thomas Werner, aber auch der eh immer noch angeschlagene Willi konnten nun ein Liedchen davon trällern.Auch David musste kurz raus, da Klieken immer hart gegen den Mann ging. Nach dieser zuvor erwähnten Herfechance entsprang zumindest noch eine weitere Ecke, die sich dann als Boomerang entwickeln sollte. Geklärt und dann wieder doch nicht entsprang diese Ecke heraus in ein zwei Aktionen ein Konter, der sich in der sicher knappen aber regelkonformen Abseitsregelung heraus, die Führung der Kliekener entwickelte. Boah, was für ein Satzbau !!!

Diese Führung kam aus den Nichts und nicht nur die dunklen Wolken wurden stärker, sondern auch die Verunsicherung der letzten Wochen, wenn man sich selbst um die Früchte der Ernte bringt. Keine 3 Minuten später folgte ein genialer Abschluss der Kliekener wieder aus einem langen Hafer heraus. Eichi war dran, aber der Stürmer traf den Ball satt und dieser schlug über dem Kopf von Bernd ins Mark der Eintracht. Zuvor hatten wir wieder einen Erfolg in Form eines eigenen Tores vor Augen, aber wieder versagten die Nerven. Das, liebe Freunde, macht den Unterschied. Das es bei der allgemeinen Verunsicherung blieb, gegeben durch weitere Anmaulerei brauch auch weiter nicht erwähnt werden.Ich tu es trotzdem.  Eine kurze Erklärung zu meiner Eckballklärung zum Heidefest nach Kochstedt. Das war absolut so gewollt und sollte Zeit zum Nachdenken geben, Zeichen setzen. Denn keiner bekleckerte sich in dieser Phase mit Ruhm, dem es erlaubt wäre über andere Fehler zur urteilen. Wir sind nur laut auf dem Platz wenn es daran geht Fehler anderer schnell zu beurteilen, anstatt zu pushen und aufzubauen. Da verspringt Sven beim Aufbau ein Ball, boom... geht sie los die Rakete, anstatt ihm zuzusprechen. Ist doch uns alle schon passiert.Weiter gehts, sortieren.Fertig.

Pause

Nach dieser und den immer bedrohlicherem Spektakel am Himmel kam Eintracht wieder besser ins Spiel. Klieken hatte durchgewechselt und musste sich wieder neu sortieren. Eintracht kam in Fahrt und hatte nun wieder sehr gute Spielzüge und auch Abschlüsse, in der sich der Torhüter auszeichnen konnte. Wieder ein Eckenplus. Klieken beförderte nur noch die Kugel auf die beiden schnellen Stürmer, die aber beide nun allein in weiter Flur waren. Trotzdem hatten sie 2 dicke Möglichkeiten num Ausbau der Führung liegengelassen. Es schien als ob die Pause Wunder gewirkt hatte, gaben nun viele noch ein zwei Prozent mehr drauf und auch die Disziplin auf dem Platz war wieder da.  Klieken schien mehr und mehr gefordert, den Deckel konnten sie nicht auf den Topf setzen, weil dieser nun zu groß erschien. Ein Tor der Eintracht lag nun deutlich in der Luft, was auch durchaus verdient geworden wäre. Wäre da nicht der für Klieken ersehnte Pfiff des Schiris gekommen. Abbruch, weil Weltuntergang drohte. Klieken rettete damit nur der Wolkenbruch, der sich keine Minute später über dem Zabel Kottke Sportpark ergoß.

Wieder zerstörten nicht die Tore der Kliekener unser Spiel, sondern die Maulereien im eigenen Team. 5 oder vielleicht 10 Minuten, in der wir uns selbst verunsicherten. Troptz dessen, das wir meist personell rotieren, erspielen wir uns ja trotzdem durch gute Spielzüge Chancen, nur müssen die auch mal gemacht werden. Müssen müssen müssen. Da steckt der Sand im Getriebe. Das sieht man ja auch dienstags oft. Killerinstinkt. Wenn jemanden jemanden kennt, der jemanden kennt, der zufällig diesen in uns wecken kann, oder uns einen Zaubertrank mixen könnte, dieser jemand wäre sehr gerne gesehen. Bis dahin...Kopf aus..Pille ins Tor nageln. Ich weiß, es ist so einfach dahergesagt.

Den Zorn von Odin spürten: B.Güldner-S.Köhler, D.Meier, A.Wille, A.Berzau- M.Planitzer, A.Eichler, T.Elste, T.Werner- M.Herfurth, D.Rubitzsch / U.Hammerwschmidt, Yosh, S.Malende

   
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