Eintracht Dessau - BW Klieken 0-2 (0-2) Abbruch
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- Veröffentlicht am Freitag, 18. August 2017 11:30
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Freitag= Feiertag bei der Eintracht? Zumindest an diesem Freitag. Hatten wir mit Bernd, unserem Titanen zwischen den Metallstäbchen mit Netz, ein Geburtstagskind und mit Alex einen glücklich abwesenden Neu Ehemann. Also hoffen wir nun, das Alex sein an uns gegebens Eheversprechen hält und sich nun mit dem Ring am richtigen Finger wieder blicken lässt. Bernd und Alex+ Gattin Nicole alles Gute.
So, die die uns die Party vermiesen wollten, kamen heute aus Klieken. Ja, die schon wieder...die uns im Hinspiel schon deftig abgewatscht hatten. Schiri Laute mahnte zur Eile, der Wettergott verhieß nichts gutes...das einige da noch nicht einmal den Schnürsenkel gebunden hatten, ist auch daher logisch.
Los ging die wilde Fahrt. Erstmal in Richtung Kliekener Gehäuse. Die ersten 20 Minuten ein sehr gutes Spiel von uns. Klieken hatte bis dahin nicht eine nennenswerte Aktion ausser einem Schüsschen. Eintracht dafür mit Ecken en masse. Unser Spiel lief wirklich unerwartet ruhig, bis sich das erste Mal etliche Blitze in Form von verbalen Entgleisungen zwischen Herfe und Plane auf dem Platz entluden. Dies brachte enorme Unruhe rein, wurden jetzt auch einige andere Leute lauter. Nichts destotrotz hatte Herfe dann eine sowas von dicke Chance liegengelassen, die die Unruhe dann noch verstärkte. Etliche Fouls der Gäste prägten nun das Bild. Thomas Werner, aber auch der eh immer noch angeschlagene Willi konnten nun ein Liedchen davon trällern.Auch David musste kurz raus, da Klieken immer hart gegen den Mann ging. Nach dieser zuvor erwähnten Herfechance entsprang zumindest noch eine weitere Ecke, die sich dann als Boomerang entwickeln sollte. Geklärt und dann wieder doch nicht entsprang diese Ecke heraus in ein zwei Aktionen ein Konter, der sich in der sicher knappen aber regelkonformen Abseitsregelung heraus, die Führung der Kliekener entwickelte. Boah, was für ein Satzbau !!!
Diese Führung kam aus den Nichts und nicht nur die dunklen Wolken wurden stärker, sondern auch die Verunsicherung der letzten Wochen, wenn man sich selbst um die Früchte der Ernte bringt. Keine 3 Minuten später folgte ein genialer Abschluss der Kliekener wieder aus einem langen Hafer heraus. Eichi war dran, aber der Stürmer traf den Ball satt und dieser schlug über dem Kopf von Bernd ins Mark der Eintracht. Zuvor hatten wir wieder einen Erfolg in Form eines eigenen Tores vor Augen, aber wieder versagten die Nerven. Das, liebe Freunde, macht den Unterschied. Das es bei der allgemeinen Verunsicherung blieb, gegeben durch weitere Anmaulerei brauch auch weiter nicht erwähnt werden.Ich tu es trotzdem. Eine kurze Erklärung zu meiner Eckballklärung zum Heidefest nach Kochstedt. Das war absolut so gewollt und sollte Zeit zum Nachdenken geben, Zeichen setzen. Denn keiner bekleckerte sich in dieser Phase mit Ruhm, dem es erlaubt wäre über andere Fehler zur urteilen. Wir sind nur laut auf dem Platz wenn es daran geht Fehler anderer schnell zu beurteilen, anstatt zu pushen und aufzubauen. Da verspringt Sven beim Aufbau ein Ball, boom... geht sie los die Rakete, anstatt ihm zuzusprechen. Ist doch uns alle schon passiert.Weiter gehts, sortieren.Fertig.
Pause
Nach dieser und den immer bedrohlicherem Spektakel am Himmel kam Eintracht wieder besser ins Spiel. Klieken hatte durchgewechselt und musste sich wieder neu sortieren. Eintracht kam in Fahrt und hatte nun wieder sehr gute Spielzüge und auch Abschlüsse, in der sich der Torhüter auszeichnen konnte. Wieder ein Eckenplus. Klieken beförderte nur noch die Kugel auf die beiden schnellen Stürmer, die aber beide nun allein in weiter Flur waren. Trotzdem hatten sie 2 dicke Möglichkeiten num Ausbau der Führung liegengelassen. Es schien als ob die Pause Wunder gewirkt hatte, gaben nun viele noch ein zwei Prozent mehr drauf und auch die Disziplin auf dem Platz war wieder da. Klieken schien mehr und mehr gefordert, den Deckel konnten sie nicht auf den Topf setzen, weil dieser nun zu groß erschien. Ein Tor der Eintracht lag nun deutlich in der Luft, was auch durchaus verdient geworden wäre. Wäre da nicht der für Klieken ersehnte Pfiff des Schiris gekommen. Abbruch, weil Weltuntergang drohte. Klieken rettete damit nur der Wolkenbruch, der sich keine Minute später über dem Zabel Kottke Sportpark ergoß.
Wieder zerstörten nicht die Tore der Kliekener unser Spiel, sondern die Maulereien im eigenen Team. 5 oder vielleicht 10 Minuten, in der wir uns selbst verunsicherten. Troptz dessen, das wir meist personell rotieren, erspielen wir uns ja trotzdem durch gute Spielzüge Chancen, nur müssen die auch mal gemacht werden. Müssen müssen müssen. Da steckt der Sand im Getriebe. Das sieht man ja auch dienstags oft. Killerinstinkt. Wenn jemanden jemanden kennt, der jemanden kennt, der zufällig diesen in uns wecken kann, oder uns einen Zaubertrank mixen könnte, dieser jemand wäre sehr gerne gesehen. Bis dahin...Kopf aus..Pille ins Tor nageln. Ich weiß, es ist so einfach dahergesagt.
Den Zorn von Odin spürten: B.Güldner-S.Köhler, D.Meier, A.Wille, A.Berzau- M.Planitzer, A.Eichler, T.Elste, T.Werner- M.Herfurth, D.Rubitzsch / U.Hammerwschmidt, Yosh, S.Malende
Tragischer Zwischenfall
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- Veröffentlicht am Samstag, 12. August 2017 10:16
- Geschrieben von Andreas Eichler
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Die Fußballszene in Dessau-Rosslau trauert diese Woche um zwei Sportkameraden. Nachdem wir unser Altherren Spiel am gestrigen Freitag mit einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Dieter Crone (Mannschaftsleiter von Stahlbau Dessau) begannen, ereilte uns danach eine weitere erschreckende Mitteilung.
Beim gleichzeitig stattfindenden Oldie-Spiel der ESV Lok Dessau gegen Chemie Rodleben brach einer der Gäste während des Spiels zusammen. Alle Wiederbelebungsversuche waren erfolglos.
In solchen Situationen gerät der Sport zur Nebensache. Es gibt Wichtigeres.
Die Fußballabteilung der Eintracht Dessau ist in Gedanken bei den Angehörigen.
Im Namen aller Mitglieder und Unterstützer übersenden wir unser herzlichstes Beileid.
SV Mildensee - Eintracht Dessau 6-2 (4-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 04. August 2017 12:08
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Ein Wiedersehn gabs am hiesigen Freitagabend bei schönstem Fussballwetter auf dem Mildenseer Anger. Das abgebrochene Spiel im Mai dieses Jahres durch verheerende Unwetter sollte hier fortgesetzt bzw. neu angesetzt werden. Ein Fehler?
Naja jedenfalls waren letztendlich wieder 13 Leute an Bord, diesmal zugegeben recht klar...ohne großen Ärger und Beef in der Whatsappgruppe. Es geht doch. Natürlich bedeutete dies Rotation auf einigen Positionen im Gegensatz zur Vorwoche. Schwierig waren die Gesundheitszustände von Willi und Sven Miltz einzuschätzen, dennoch liefen beide von Beginn an auf. Auch hier ist man nachher klüger, das war zumindest für Sven Miltz definitiv zu früh.
Die sehr aktiv und so im Schnitt 10 Jahre jünger wirkenden Gastgeber übten beim Warmmachen bei dem einen oder anderen schon diverse Ängste ein. So verwunderlich war es dann, das diese Wow jungs das Spiel in den ersten 5 Minuten mal gar nicht ernstnahmen und Eintracht walten und schalten konnte. Die Führung durch ein arglistig bösartiges Tor durch Herfe war die logische Konsequenz. Keine 2 Minuten später allerdings war die Dose auch für Mildensee geöffnet und der 1-1 Abbruchstand vom Mai wieder hergestellt. Jetzt waren einige schon für diesen Abbruch vom Mai. Besser wärs gewesen. Die Lücken, die sich vom Mittelfeld..Betonung.. gesamtes Mittelfeld bis hin zur Abwehrreihe auftaten, nutzte Mildensee konsequent. Ein Durcheinander beim Spielaufbau und in der Rückwärtsbewegung bei schnellen immer wiederkehrenden Ballverlusten in einer schlampigen Art und Weise, machten das gute Abschneiden letzte Woche in Roßlau vergessen.Wieder musste nach 20 Minuten schon gewechselt werden, da Sven Miltz wieder verletzt vom Platz musste. Selbe Geschichte. So gings munter immer in Richtung Bernd. Der Aushilfschiri lag natürlich nicht immer richtig bei seinen Entscheidungen, schien es sein erster Auftritt zu sein, hatte aber dann im Laufe des Spiels öfters die richtigen und lautstarken Worte bei seinen Entscheidungen. Das Eintracht trotzdem noch einige gute Möglichkeiten im ersten Abschnitt hatte, möchte ich natürlich nicht unerwähnt lassen. Dennoch schraubten die Angerkicker das Halbzeitergebnis auf ein sagenhaftes 4-1.Weil eben konsequent im Abschluß, ohne Schnörkel und Hacke Spitze eins zwei drei. E wie einfach.
In Halbzeit 2 folgten dann wieder lang nicht mehr gesehene 10 Minuten des Schicksals. Hier war nun Tür und Tor geöffnet. Aber eben bei Bernd, der für im Prinzip immer den Ball aus dem Tor fischen musste, ohne ihn je berührt zu haben. Im Prinzip hatten sich nun auch alle anstecken lassen vom sogenannten Fehlpassvirus. Der Doc hat bestimmt das lateinische Wort dafür parat. Spielten wir zu Beginn sowas von 4er Kette wurde mal eben schnell auf 3er oder letztendlich 2er Kette umgestellt, aber ohne Kommunikation. Wie gesagt, die eklatante Fehlpassquote beim Aufbau erhöhte sich nun bei allen Spielern. So durfte Berzi, der zwischen linkes Mittelfeld und Linksverteidiger eben ohne Kommunikation hin und her pendelte das zwischenzeitliche 6-1 einleiten. Das dann alle anderen bis auf Meise und Willi halbherzig hinterhertrabten, setzte der Mütze noch die Bommel auf. Absolute Katastrophe und zurecht die lautstarken und wüsten Proteste von Willi an seine Vorderleute. Jenes 6-1 war dann der endgültige Nackenschlag nach dem davorigen Nackenschlag und dem 4-1 Nackenschlag vor der Pause.
Danach liess es Mildensee deutlich ruhiger angehen und machte daraus ne kleine Spaßveranstaltung. Dies verhalf dann der Eintracht zu wahnsinnigen letzten 25 Minuten. Egal was die Jungs nun machten, egal wie gut rausgespielt und sich einige wieder auf Einsatz und Moral besannen, das Ding wollte nicht mehr in den Kasten der Gastgeber. Ein Eckenverhältnis von gefühlt 8 oder 9:3 für Eintracht und die Hilfe von Pfosten und Latte bei den Versuchen von Plane und Tobi sprachen Bände. Oder auch Thomas Elste , der wieder im 1zu1 gegen den Torhüter verlor oder eben auch Yosh, der einen straffes Zuspiel von Thomas Elste spektakulär ca. 20cm vor der Torlinie nicht im Netz unterbrachte. Aber wäre die Resultatsverbesserung bei einem zwischenzeitlichen Desaster auch wirklich der Schlüssel für was Großes oder eher doch nur die Wund-und Heilsalbe auf die klaffenden Wunden der Eintracht? Eher letzteres. Das Herfe nochmal eine Bude machte, machte niemanden wirklich froh, ausser eben ihn selbst.
Mildensee besann sich dann nochmal und hatte ebenfalss noch fahrig Chancen liegen gelassen. So endete das auch in der Höhe verdiente Spiel nach 70 gespielten Minuten. Ohne Abbruch.Leider.
Es gibt natürlich immer was zu hinterfragen, nach solch einem Auftritt. "Never change a winning Team" ist bei uns eben nicht möglich, Einerseits müsste man vorsichtig bei den wiederkehrenden Verletzten sein, anderseits will man natürlich zu Beginn ein Mannschaft auf den Platz stellen, die gefestigt scheint und wo jeder weiß, wie man mit dem anderen spielen kann. Auch das scheint nicht möglich im Moment. Leider sind die Tore fast von uns selbst erzielt worden im Endeffekt, wenn man sich so anstellt wie wir uns anstellen.Immer und immer wieder. Beim Aufbau zu schlampig. In der Rückwärtsbewegung zu weit weg von allem, vom Ball- vom Gegner-von Konzentration-vom Wissen, wie mein Mitspieler tickt.
Aber das ist eben Eintracht. Mal verliert man, mal gewinnen die anderen. Und desöfteren sind wir hervorragende Gäste. Geben ist seeliger denn nehmen. Amen.
Den Regentanz versuchten: B.Güldner- S.Miltz, A.Wille, T.Meissner, T.Franzl- A.Berzau, T.Elste, T.Werner, Yosh- D.Rubitzsch, M.Herfurth / M.Planitzer, S.Malende
Tore: 0-1 Herfe ( Killerheber) 6-2 Herfe (16 m Schuss ins kurze Eck von links eingezogen)
Germania 08 Roßlau - Eintracht Dessau 2-2 (2-1)
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- Veröffentlicht am Freitag, 28. Juli 2017 15:22
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Gegen die Schifferstädter ging es an diesem Freitag. Diese hatten auch bis dahin etliche Spielausfälle. Fehlendes Personal bei sich oder beim Gegner, Angst des Gegners etc. waren einige Gründe.Wer dennoch hier den Hut des Favoriten aufhatte, brauch nicht erwähnt zu werden. Gerade wenn zum Anpfiff 9 (!!!) Sportkameraden den Weg über die Elbe gefunden hatten. Das Spiel stand am Donnerstag Abend auf der Kippe...den Whatsappmarathon beendete Coach Achim mit dem Versprechen, das wir Seeleute aus Roßlau bekommen. Nun gut, die bekamen wir und eigentlich recht gute Leute, Einer wurde hinten neben Meise gestellt, der andere jüngere an Herfes Händchen.
Roßlau wie gewohnt sehr laustark und ballsicher von Beginn an. Eintracht, erstmal geordnet und sicher, hatte in den ersten 3 Minuten mal gar keinen Ball. So kam Roßlau immer tiefer in die Dessauer Hälfte, was dann bei Ballverlust der Roßlauer dazu führte, das die Gäste durch gutes Umschalten immens gute Chancen zur Führung hatten. Hier hatten Thomas Werner und Thomas Elste, die immer besser zentral harmonieren dicke Chancen. Aber auch der junge Roßlauer wollte seinen Kollegen zeigen, das er was kann. Mit der 4.guten Gelegenheit zappelte das Spielgerät im Roßlauer Netz. Nachdem gute Flanken von Rechts von C.Hische und gute Läufe von Plane nicht ganz ihr Ziel fanden, tankte sich jener Christian Hinsche irgendwie durch den Strafraum und verwandelte ins kurze Eck. Roßlau war gefordert, Unruhe bei den zahlreichen Kiebitzen im Jahn Sportpark.
Die Gastgeber erhöhten den Druck nochmals und hatten dann durch das intensive Laufspiel gerade durch die Mitte enorme Lücken gefunden. Chancen gabs nun kleinere, die durch Glück( Meise Abwehr von der Linie) und Geschick vereitelt wurden. Nachdem Th. Werner einen dieser Räume nur durch ein Foul schliessen konnte, fiel dann das schmeichelhafte 1-1. Freistoß aus halblinker Position auf den langen Pfosten in Höhe des 5m Raums. Bernd wird scharf attakiert und kann irgendwie trotzdem noch den Ball an den Pfosten lenken. Dieses sah der kleine Mittelstürmer und konnte den Ball nur mit der Picke treffen. Letztendlich beförderte Meise das Ding beim Klärungsversuch ins eigene Fangnetz. War schon kritisch. Eintracht steckte trotzdem nicht auf, in Vergangenheit führte sowas schonmal zu eskalierenden Aktionen auf dem Platz. Heute nicht. Weil auch unser Gastspieler eine sehr emotional ruhige Kugel schob.
Leider wurde diese Kugel dann aber nach einem abgefangenen Abstoß von uns mit einem trockenen Schlenzer ins wieder lange Eck geschlenzt. Kurz vor der Pause...Hängende Köpfe. Mist. Aber Ruhe.
Mit Beginn der 2. Halbzeit kam Eintracht Spieler Sven Malende, der junge Roßlauer wechselte die Seiten. Der ruhige Pol neben Meise blieb. Bestens. Wieder zogen die Gastgeber an, blieben aber nun öfter in der Abwehr stecken, weil die 3 T´s , Meise, Doc und Werner öfters die Anspiele erahnen und stören bzw. umschalten konnten. Viel lief nun über des Anwalts Seite, Berzi-heute als AV im Verbund mit Plane als linker Läufer hatten auf ihrer Schokoladenseite defensiv weniger Schwierigkeiten als erwartet. Auch einige Ecken konnten wieder herausgeholt werden. Hier trug das teils sehr gute Aufbauspiel der Abwehr gute Früchte. Der Ballführende wurde auch gut angelaufen und Anspielstationen wurden somit geschaffen.. Sah gut aus. erst recht als in typischer Herfe Manier der Ausgleich fiel. Zu zäher Rückpass zum Torhüter, dieser nicht forsch genug..Herfe da...Tor. Und Roßlau sah sich wieder an und verstand die Fussbalwelt nicht mehr.
Wir aber machten es anschließend erneut Roßlau auch leicht, als Bruder Leichtfuß in den Jahn Sportpark einzog. Die bis dahin recht guten gerade erwähnten Anspiele wurden nun gerade durch die Mitte zu Knochenbrechern und Roßlau hatte ihrerseits im Unkehrspiel durch die Fehler in der Vorwärtsbewegung Raum für Schnellangriffe. Das große Aber aber ist, wenn dann der ballverlierende oder Fehlpass spielende Akteur auch wie ein Irrer zurückgeht und den Ball wieder blockt oder abwehrt. Das ist groß. Im Verbund also die Eintracht saustark. Willen, Einsatz, Leidenschaft und Kampf der Eintracht pur. Wir hatten aber eine nochb zu erwähnden Großchance als Thomas Werner vorm Starfraum kreuzt, Thomas Elste den dann freistehenden Herfe sieht und dieser dieses dicken Fisch nicht ins Netz schießen kann. Ach je...was wäre wenn...Aber auch Roßlau hatte noch eins zwei Chancen auf dem Schlappen, die Bernd souverän entschärfen konnte.
Nach intensiven 60 Minuten, in denen sogar das Laufwunder Thomas Elste an seine Grenzen kam, erschallte der erlösende Abpfiff des im großen und ganzen guten Schiedsrichters, der keine Probleme mit der fairen Partie hatte.
Fazit des Abends. Ganz ganz dickes Lob an alle 10 Jungs, die in Roßlau waren. Ich halte mich gerne mit Lobhudeleien zurück...muss aber sagen, das wir echt als Einheit aufgetreten sind, gestern Abend. Der Personalmangel kann auch zusammenschweißen, so hatte zumindest ich das Gefühl. Wenn das 2-2 vor Wochen gegen Grün Weiß noch als eine gefühlte Niederlage galt, war dieses 2-2 gerade nach dem Rückstand vor der Pause, heute ein gefühlter Sieg. Gegen einen spielstarken Gegner mit erfahrenen Leuten. Mein bisheriges Saisonhighlight. Definitiv. Gerade wenn die ehemaligen Oberliga,- Verbandsliga und Landesligakicker unserem Team Lob zollten.
Ein großes Dankeschön an die beiden Aushilfsdessauer M. Wasserberg und M.Kube und natürlich an Klaus, der wieder das Team unterstützte. Leider der einzigste.
DAS TEAM : B.Güldner- A.Berzau, M.Kube (RSL), T.Meissner, S.Köhler- C.Hinsche, T.Werner, T.Elste, M.Planitzer-M.Wasserberg(RSL), M.Herfurth / S.Malende
Tore: 0-1 C.Hinsche (Rechtsschuß aus 7 Metern ins linke kurze Eck), 2-2 M.Herfurth ( wieselartig schlitzohriger Abstauber)
Grün Weiß Dessau - Eintracht Dessau 2-2 (2-2)
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- Veröffentlicht am Freitag, 14. Juli 2017 12:01
- Geschrieben von Andreas Berzau
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Zum ewig gestrigen Duell der Nachbarn im Gewerbegebiet Mitte kam es gestern Abend in der Schlagbreite. Sollte ungefähr 2 Kilometer entfernt im altehrwürdigen Paul Greifzu ein weiteres dunkles Kapitel in Dessau´s Fussballhistorie geschrieben werden, versammelten sich im Olympiastadion (ist wirklich ihr Name) Grün Weiß inklusive Zuschauer ca. 27 ehrenhafte Sportler und Zuschauer. Bei Grün Weiß wars so knapp, das sogar der SR fehlte... die Frage wo er war, braucht nicht beantwortet zu werden. Bei uns liefen zwei Saisondebütanten auf. Kein Witz...Thomas "The Doc" Elste und Willi liessen sich diese Saison zum ersten Male auf dem Platz blicken. Vorab Danke. So hatten wir dann genau 11 Leute plus den SuperjokernachrückervonderArbeit Sven Malende an Bord. Das schwere Los des Schiedsrichters musste dann Achim übernehmen. Auch hier danke danke danke...
Unser Spiel verlief leider nur in den ersten 10 Minuten wie von der Nadel gestrickt. Hier hieß es relativ schnell nach den Toren von Thomas Elste und Mike Herfurth 0-2. Danach brach die Nadel und riss der Faden. Aber warum ? Lag es daran, das GW viele von den Aktiven dabei hatte und nun forscher ins Spiel kam. Eher nicht. Wir machten uns es selbst schwerer als nötig und hatten gerade im Spiel nach vorn wieder enorme Schwächen. Dazu zählten bis auf Bernd eigentlich alle Beteiligten. Wir stellten uns nicht auf den Spielmacher der Gastgeber ein und standen gerade in der heißen Zone viel zu weit weg von den gegnerischen Spielern. Wie schon erwähnt konnten wir auch in der ersten Hälfte vorne keine Bälle mehr ordentlich sichern und gegebenfalls nochmal hintenrum das Spiel aufziehen, da die Bälle oft planlos nach vorn gedroschen wurden. So kamen die Gastgeber in den letzten 10 Minuten vor der Pause zum Anschluß bzw. Ausgleichstreffer. Das mit Thomas und Willi wieder natürlich wieder ein wenig Ruhe verbal verloren ging brauch ich augenzwinkernd natürlich nicht zu erwähnen.
Nach der Pause hatte die Eintrachtdefensive nur eins zwei Schrecksituationen zu überstehen. Was dann aber gerade in den Kontern nach vorne ablief, machte allen, die es draussen mit ansehen mussten, Angst. Mehrmalige Überzahlsituationen (oft 2:1) oder Alleingänge aufs Tor wurden fahrlässig, nein, kläglich verdaddelt. Auch hielt der Torhüter der Grün Weißen nun hervorragend und auch ein Abschluss von Thomas Elste wurde gerade noch von der Linie gekratzt. Aber eben die einfachen Zuspiele in der Vorwärtsbewegung fanden selten den richtigen Spieler. Das das bei Grün Weiß auch so war, war am Ende unser Glück. SR Achim hatte es mit fortlaufender Zeit aber auch immer schwerer, wurde nun die Fairness beider Teams auf eine harte Probe gestellt, sei es ein kniffliges Handspiel vom Köhler Sven oder eine angebliche Abseitsposition bei einer Torchance von uns. Letztendlich, und da kann man mit Fug und Recht sagen, war das 2-2 Remis am Ende dem Spielverlauf und dem Niveau absolut gerechtfertigt.
Das dann Steini und Alex noch als verspätete Zuschauer kamen und ihren Wetteinsatz gegenüber dem heutigen Schreiberling einlösten, möchte ich selbstverständlich ebenso wenig unerwähnt lassen. Danke und im Namen aller, bitte lasst euch wieder öfters blicken.
In voller Ehre anwesend und ohne Brausepulver im Gepäck : B.Güldner- S.Köhler, A.Wille, T.Meissner, T.Franzl-A.Berzau, T.Werner, T.Elste, Yoshua Yalico Thümmler- M.Herfurth, D.Rubitzsch- S.Malende
Tore für die Eintracht: T.Elste (kapitaler Rechtschuss aus 14 Meter), M.Herfurth (zauberhafter Schlenzer vom Strafraumeck)
Fans: David Meier+ Sohn, Alex und Steini+ 2 Elferkästen Uri
NOCHMALS DER HINWEIS UND ZUR ERINNERUNG: AM 19.07. OBERBREITE 18.30 UHR: DER ABEND DER ZUKUNFT.....ohne Marty Mc Fly und ohne Delorian-aber mit dem Doc und hoffentlich allen , denen die Zukunft unseres Zusammenseins wichtig ist. Wer aus Gründen fernbleiben muss, der sollte sich vorab äussern...ob er den dann von uns eingegangenen Weg ohne Wenn und Aber mitgeht. Was wir nicht brauchen sind halbherzige Statements. Wir brauchen Vertrauen, klare Standpunkte und Ehrlichkeit. Also rafft euch auf. STEHT AUF, WENN IHR FÜR EINTRACHT SEID !!!!











