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Eintracht/ GW Dessau - FSV Turbine Vockerode 5-3 (3-2)

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Da isser wieder..der Spielbericht von gestern Abend. Der Spielbericht der alten Herren. Nach unfassbaren 13 ausgefallenen Spielen aus Gründen, die Geschichte schrieben. Der Wahnsinn. 

Während nun doch die Urlaubszeit beginnt, in den Phasen früher immer ein großes Handicap in der Spielansetzung an sich und den daraus resultierenden Personalproblemen, kann man sich immer mehr auf die Hilfe des noch aktiven Personals verlassen. Diesmal konnten wir mit Sven Zober, Martin, Stefan, Tobi aber auch mal wieder mit Andy auflaufen. Wir hatten sagenhafte 16 Spieler zur Verfügung und somit die Qual der Wahl. Bitte weiter so.

Tobi und Berzi mussten nun entscheiden, wie wir auflaufen sollten. Die grüne Tafel und ein Stückchen Kreide halfen vorab, jegliche Diskussion im Vorfeld zu ersticken. Somit waren schnell alle Positionen gefunden und alle waren hoffentlich zufrieden.

Auch für Vockerode war dieses Spiel eine Standortbestimmung und diesen Standort markierten sie in den ersten Minuten forsch in unserer Hälfte. Während wir wie scheinbar mit Badelatschen auf dem trockenen harten Boden des Geläufs umherirrten, traten die Jungs des Kraftwerkes mit vollem Akku scheinbar in jede sich auftuende Kerbe und dominierten spielerisch wie technisch. Somit war die frühe 2 Tore Führung mehr als gerecht und ein Debakel zog am Himmel über die Brachmeierei auf. 

Die schnellen und sehr einfachen Tore gaben komischerweise uns dann mehr Sicherheit, als den Gästen, die mit wahrscheinlich keinem etatmässigen Torhüter antraten und dieser demnach sehr weit vor dem eigenen Kasten das Spiel aufziehen wollte. Das erkannten unsere Spieler dann schnell und versuchten öfters nun ihr Glück aus der Distanz. Oder es wurde früh attakiert. Eine dieser Situationen nutze Staki, der öfters durch seine forsche Art auffiel und sich vor dem Strafraum den Ball des letzten Mannes eroberte und seelenruhig am verdutzten Keeper der Gäste zum Anschluss einschob. Nicklichkeiten und fallende Spieler bildeten denn ein Symbiose der folgenden Minuten. Wir erinnern uns vielleicht an Zlatans legendärem Fallrückzieherheber aus 27 Metern halbrechts gegen England vor ein paar Jahren. So ähnlich lieferte nun Hagen sein Kunstwerk ab. Ich weiß nicht mehr wie er das machte. aber sooo ähnlich war es dann doch. Abwehr und Torhüter der Gäste sahen sehr sehr schlecht aus. EGAAAAL.

Hui,so schnell wieder zurückgekommen. Es bleibt aber weiter zu erwähnen, wie viele Probleme wir mit einfachen Pässen hatten, der breite Platz wurde nie so richtig genutzt, viele Bälle aus der Abwehr oder dem Mittelfeld raus verschleuderten wir mit vertikalen, nichtsbringenden Pässen in das Zentrum der Gäste, während die Außen weiterhin ihr tristes Dasein mit unnützen Wegen vergeudeten. Auch unserem sehr freundlich, fast körperlosem Spiel bedingt, wie Würstchen zwischendurch trefflich bemerkte. Zeit für Wechsel, Zeit für Beruhigung. Die kam mit Tobi, Andy als auch Martin, die schnell ihre Positionen suchten, fanden und vor allem, redeten. Und vor der Pause , siehe da, konnte der umtriebige, fast gelangweilt wirkende Hagen im zweifachen Nachfassen das 3. Tor zur Halbzeitführung erzielen.Hier wurde wieder die Unsicherheit im Aufbau der Gäste früh erkannt und genutzt. Im Angriff zuvor hatten wir aber Glück, das der Check von Andy im eigenen Sechzehner ohne Folgen blieb. Dies heizte die Stimmung dann unter den Protagonisten weiter auf und Schiri Begung pfiff erstmal zur Pause.

Aus dieser kamen wir wieder sehr träge daher. Ralf und Sven Malende kamen erstmal in die Partie. Abgesprochen war was anderes. Die aufkommende Sicherheit der letzten Minuten aus der ersten Hälfte sollte sich erstmal in die Zweite übertragen.. So der Plan. Einige sahen das anders-Freunde, das ist NICHT in Ordnung.

Vockerode wechselte nochmal und brachte noch mehr Wut und Angriffschwung ins Spiel und wir mühten und quälten uns von einer Verlegenheit in die nächste. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft, aber Sven, der nicht immer sicher bei seinen Aktionen wirkte, steigerte sich in die Partie und rettete mehrmals glänzend im 1gegen1. Dann ein weiteres Kapitel in Sachen Bogenlampe. Dieses Stück ziert die Geschichte, wie kein anderes Haushaltsgerät in der Chronik unserer Truppe und hat wahrscheinlich einen sehr grün weißen Anstrich. Diesmal zauberte Thomas Elste solch einen Ball hoch, sehr sehr hoch aus seinem rechten Schuh. Wieder halbrechts, aus vielleicht 30 m aus voller Verlegenheit. Tiefstehende Sonne für den Torhüter. Drin. Unglaublich. Wahnsinn.

Danach wieder in Trance. sehr gut von Willi draußen analysiert, dösten wir weiter und der Anschluss der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Wie schon erwähnt, war Vockerode uns in spielerischer Weise haushoch überlegen. Aber in Sachen Kampf und Moral macht uns irgendwie so niemand was vor und so wehrten wir uns alle kräftig gegen den Ausgleich, hatten Kontermöglichkeiten, die wir aber leichtfertig und zu hastig abschlossen. War die Zeit doch auf unserer Seite. Mit dem Abpfiff konnte aber einer mal genutzt werden. Stefan auf Thomas Werner und dieser hatte keine Probleme, den Deckel auf das Erdbeermarmeladenglas zu drehen.

Ein interessantes, ein streckenweise hektisches aber auch in Teilen kampfbetontes Spiel fand ein Ende. Ein natürlich gelungener Auftakt vom Resultat her. Spielerisch natürlich nicht immer einfach für uns, weil viele andere Ansichten über Altherrenfussball haben. Aber was stimmt ist die Energie, die Moral und die Lust alles zu geben. Von Allen. Grossartig. Danke.

Aufstellung: S. Zober- D.Meier, M.Krauss, T.Geyer, S.Köhler- A.Eichler, T. Werner, T.Elste, A.Berzau- H.Meißner, S.Paskuda

Reserve: A.Hänsch, T.Franzl, R.Thieme, S.Malende, M.Schlegel

Tore: 0-1;0-2 Vockerode, 1-2 Stacki, 2-2;3-2 Zlatan Hagen, 4-2 Doc, 4-3 Vocke, 5-3 Thomas Werner

Danke auch fürs Unterstützen an Achim, Herfe, Klaus, Willi, Ingo, Max, Yami und den vielen anderen Zuschauern. 

Eintracht / GW Dessau - Blau Weiß Q´dorf 2-4 ( 0-2)

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Nach der kleinen Serie von 3 Spielen in Folge ohne Niederlage setzte es gestern Abend gegen die starken Quellendorfer mal wieder ne Pleite. Wie schon im Hinspiel lautete dabei das Ergebnis 4-2 für Quellendorf. 

Dabei waren wieder, neben unserer neuen Sturmhoffnung Besmir, auch Würstchen oder eben auch Tobias Miertsch, der sich anscheinend pudelwohl bei uns fühlt. Prima. So konnten wir entspannt auf 14 Leute setzen, um uns dieser heutigen Mammutaufgabe zu widmen.

Die Favoritenrolle war klar und so begann das Spiel auch forsch in Richtung unseres 16ners. Aber die rotierende Rotation der Gäste stellte uns sofort vor arge Probleme, die wir im Laufe der ersten 15 Minuten schadlos überstanden. Mit einem unserer Angriffe leiteten wir dennoch die Führung Quellendorfs ein. Berzi konnte einen schönen langen Ball von Würstchen nicht sauber kontrollieren und die dadurch aufgerückte Abwehr wurde vom schnellen Umschaltsspiel der Gäste überrannt. Keine 4 Minuten später fällte Berzi im Stile eines kanadischen Holzfällers unsanft einen alten Baum der Quellendorfer, die nun öfters auf unsere Abwehr in Überzahl kombinieren und schalten konnten, wie sie wollten. Stichwort rotierende Scheibe. Das Problem dieser plumpen Vorzeigebaumfällaktion. Der Parkplatz vorm Kornhaus...sprich Bernds Wohnzimmer- der Strafraum. Der darauf ausgeführte Strafstoß führte zum 2-0 Halbzeitstand. Diesen hätte Besmir mit einem schönen Solo, dem darauffolgenden Doppelpass mit Thomas zumindest verkürzen können, doch der Stress im Kopf von Besmir 3 Meter vorm Tor war hier allgegenwärtig. 

Pause. Und weil wir so fair sind, gaben wir Quellendorf noch ne weitere Wasserflasche. Dumm nur, das da unser Zaubertrank drin war. Bitte demnächst auffälliger kennzeichnen. Die Gäste konnten nochmal forcieren dadurch, während wir es in Offensivbemühungen beließen. So gefühlte 10 Minuten brachten wir jeden 2. Ball in der Vorwärtsbewegung heraus zum Gegner und überliessen damit schon früh in der 2.Hälfte das Zepter den weiterhin lauffreudigen Gegnern. Und weil wir so unfassbar fair sind, gaben wir in unserer unfassbaren Fairness noch Tipps, wie Bernd besser zu überwinden sei. DER ZEHNER, das Enfant Terrible dieser Truppe hörte nach seinem ersten Versuch den Anweisungen von Tobias und Eichi wohl genau zu und erzielte mit einem Mix aus Flanke und Schuss, mit der von den beiden proklammierten perfekteren Schuss und Schuhhaltung das 3-0 und damit den Nackenschlag für den Gastgeber. 

Die Entscheidung war nun gefallen. Allerdings liessen die Gäste uns nun den einen oder anderen Meter um nun desöfteren vorm Tor des Quellendorfer Keepers aufzutauchen. Ein paar Ecken, dazu ein Freistoß hatten wir nun und dazu fehlten uns bei einigen guten Aktionen ein paar freie Zentimeter, um einen guten Abschluss zu erzielen. Da die Quellendorfer unsere wohltuende Fairness zu huldigen wussten, diskutierten sie auch gar nicht groß über den 1-3 Anschluß durch DosenDirk, denn dieser fiel aus stark abseitsverdächtiger Position. Sei´s drum. der Gast kam durch eine weitere klug herausgespielte Kontersituation zum vierten Treffer. Zuvor hatte Bernd noch ein paar Mal klären können. DosenDirk konnte dann wieder zum 2-4 verkürzen, auch hier lief Dirk frei auf das Gästetor zu (diesmal war alles i.O.)  und hatte keine Mühe am Torhüter vorbei zu gehen und locker und lässig den 2-4 Endstand in dieser manchmal frustierenden Partie herzustellen.

Was uns heute fehlte, hatten wir vor einigen Wochen. Effektivität vor des Gegners Kasten. Die seltenen lichten Momente konnten wir gestern Abend eben nicht nutzen, um den Gast irgendwie zu ärgern. Aber eines ist echt lobenswert, wir geben nicht auf und wollen zumindest noch irgendwie ein Tor. Das ist gut für unsere stark ramponierte Seele, wenn wir auf solch starke Gegner treffen. Schön auch,  das neben dem nun Langzeitverletzten Herfe auch Oldie Klaus zum Zuschauen vorbeikam. Ein Zustand der leider immer weniger wird. Für ne Stund mal vorbeischauen, Mensch-das muss doch möglich sein. Dies geht in die Richtung der verletzten Spieler ebenso wie in die Richtung derer, die zum Training kommen.

Es spielten: B. Güldner- S.Köhler, M.Krauss, T.Miertsch- A.Eichler- A.Berzau, K.Valentin, T.Werner, S.Hellmuth, Besmir, D.Rubitzsch

Bank. R.Kilz, C.Hinsche, S.Malende

Tore: Dirk Rubitzsch (2)

 

Apropos Training: Die Beteiligung ist top, immer so um die 14-16 Beteiligte ist für ein Dienstagschnickerchen aller Ehren wert, da gibts nichts zu maulen. Aber, das wir es so sinnlos rauszögern wie letzten Dienstag ist ärgerlich. 4 Leute inkl. des Schlüsselkindes Dirk und des Coaches waren vor 6 am Sportplatz. Der Rest trudelte so die nächsten 20 Minuten oder noch später ein. Das ist ganz großer Mist, zumal es einige gibt, die vor der Nachtschicht trainieren möchten (NICHT MÜSSEN). Das einer oder zwei wegen der Arbeit später kamen, gabs drüben bei der Eintracht auch schon,aber nicht 75 Prozent.

( Anmerkung: Das ist natürlich meine Meinung als Betroffener. Ich mach das aus freien Stücken und ziehe mir danach noch ne Schicht rein, das Mitleid darüber könnt ihr Euch danach dann auch sparen.) 

Eintracht/GW - SV Mildensee 4-3 (1-0)

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Freitagabend...bestes Wetter zur Fussballzeit. Der Gegner SV Mildensee. Hinlänglich bekannt aus dem Hinspiel, in dem wir mit Müh und Not und dem Quentchen Glück uns ein Remis, das einzigste bisher, erkämpfen konnten. Der heutige Schreiberling sollte aber noch eine nicht immer einfache Rolle übernehmen. Er musste und wollte als Friedensbotschafter agieren, in dem er die beiden Streithähne aus dem letzten Spiel zum gemeinschaftlichen Tore tragen aufforderte, und die sich dann auf ein, zumindest auf dem Spielfeld, gemeinschaftliches Begraben des Klappstuhls einigten. Flieg, du kleine Friedenstaube, flieg.

Wir hatten durch die gute Überredungskunst von Tobi keinerlei Probleme einen, von der Anzahl spielfähigen Personals her, guten Kader zusammenzustellen. Des einen Freud is des anderen Leid, denn so musste Matze Begung, der eigentlich spielen sollte und wollte als Referee fungieren. Die einzigste Problematik für den Stab ist es allerdings die Unbekannten auf deren bekannten Positionen unterzubringen. Auch hier half Tobi bei der Aufteilung sehr gut mit. Interimskapitän Berzi teilte die Überlegungen des Trainerstabes dem Team kurz vor Anpfiff ordnungsgemäß mit, so das jeder erstmal wusste, wer wo was und überhaupt machen sollte. 

Und siehe da, es herrschte erstmal Ordnung auf allen Positionen. Vorne rotierten erstmal Stefan Paskuda und bis zu seiner Auswechslung Herfe. Im zentralen Mittelfeld versuchten Thomas und Berzi die Strippen zu ziehen und hinten sorgten Eichi im Verbund mit Ritzschi, Sven und David für ruhige Minuten. Mildensee war ebenfalls gut gestaffelt und es gab erstmal nichts nennenswertes, aber der Ball lief bei beiden Teams recht ansehnlich. Lediglich Berzi haderte sehr mit seiner Toni Kroos Fehlpassgedächtnisorgie, bekannt aus dem WM Spiel gegen Schweden 2018. Man misst sich halt gern an großen Brüllend. Nach Abschlüssen von Thomas, Plane oder Berzi die das Tor erstmal ausloteten, kam Mildensee öfters mal in den Strafraum der Gastgeber ohne allerdings zu Hundertprozentern zu kommen. Die Eckenstatistik wurde von Mildensee gewonnen, nur mal vorab. Thomas war es dann vorbehalten den Führungstreffer zu erzielen, nachdem nun Berzi und Stefan im Verbund den Raum für ihn freimachten und er trocken aus 20 Metern seine Bude machte. So sollte es dann bis zum Pausenpfiff bleiben. 

Nach der Pause gabs einige kleinere Umstellungen und ein wenig Statik im Aufbau der Gastgeber, Mildensee schien nun durch viele Einzelaktionen immer mehr an Oberhand zu gewinnen. Lediglich Olli Marx konnte dann Berzi mal schicken und dieser traf dann sehr unsanft auf Gästetorhüter Fronske. Also zwei Dinos gegeneinander und SR Begung legte diesen Zusammenstoß als regelwidrig dar und pfiff Elfer für die Heimmannschaft. Das war die Zündschnur in einem immer nun mehr stressigen Altherrenspiel. Uschi verwandelte mit all seiner Routine den Strafstoß. Nun wurde seitens der Gäste jede Entscheidung des Schiedsrichters kommentiert und die Nicklichkeiten gerade im Verbund mit Berzi nahmen zu. Als dieser dann nach einer guten Staffette von Plane mit Thomas das dritte Tor machte und ebenfalls dann Plane das 4-0 erzielte, jaulten sogar die Hunde am Spielfeldrand vor Freude. Beide Tore wurden übrigens gut eingeleitet und spielerisch sehr ansehnlich gelöst. Weitere Konterchancen liessen wir aber dennoch liegen, so ganz im Gefühl des nun scheinbar sicheren Sieges. Die nun im Kopf existierende Schranke blieb wie diese im Kabelweg fast permanent geschlossen. Weitere Umstellungen durch Wechsel wurden vollzogen und nicht so glücklich durchdacht. Mildensee drückte nun auf den Ehrentreffer und Bernd konnte desöfteren mit Glück und Geschick retten. Leider reichte das nicht, denn wieder rutschte ein Ball unglücklich über seinen Handschuh zum 1-4 Ehrentreffer. Genau Ehrentreffer, dachte man. Bei uns war der Ofen aus und jeder Ball kam nun postwendend auf unser Tor zurück. Uschi verursachte dann einen zweifelsfreien Elfer für die Gäste. 2-4 aus deren Sicht. Keine 2 Minuten später lag der Ball nach einem eher lauten Fall ähm Foul an der Strafraumlinie. Sehr zentral. Drin. Unfassbar. Wahnsinn. Nur noch 4-3 und Mildensee hatte noch die letzte Luft. Mit einem wahnsinnigen Aufwand retteten wir uns dann ans Ufer des Sieges. Die Wogen der beiderseitigen Entrüstungen auf dem Spielfeld glätteten sich nur langsam, aber es passierte dank der altersbedingten Routine nichts mehr.

Die grün weiße Eintracht erspielte (!) sich den zwischenzeitlichen 4 Tore Vorsprung und erkämpfte sich dann den Sieg letztendlich verdient. Den bisher fünften im 14. Spiel. Mit Emotionen und Mentalität. Das fehlt manchmal bei knappen Dingern, auch wenn der ein oder andere ziemlich nah an der Grenze  zum Übertreiben zu sein scheint. Hier muss natürlich trotz allem Ehrgeiz ein wenig Disziplin und Ruhe Einkehr halten. Alle Akteure fügten sich nahtlos ins System ein und auch gestandene Grün Weiße sind über unsere Auftritte überrascht. So lobten Ritzschi als auch Stefan das enorm hohe Tempo und man mag es kaum glauben, auch die Passgenauigkeit im Aufbauspiel. Wahnsinn. 

Es gewannen: B.Güldner- A.Eichler, D.Meier, S.Köhler- S.Ritzscher- M. Planitzer, T.Werner, A.Berzau, O.(Ante) Marx - M.Herfurth, S.Paskuda / S.Hellmuth, Ralf, K.Valentin

Unsere Tore: 1-0 Thomas, 2-0 Uschi, 3-0 Berzi, 4-0 Plane

 

PS: Dank an Max fürs Bewirten und natürlich auch dem SR Matze, der nicht glücklich zu sein schien, heute nur den Buhmann zu spielen.

Aber weiterhin gebe ich zu Bedenken, das wir vor und auch nach dem Spiel fürs Herrichten des Spielfeldes verantwortlich sind. Und als guter Gastgeber sollte dies ohne Aufforderung als mittlerweile Selbstverständlichkeit gesehen werden. Ich weiß nicht, warum sich einige hiermit immer noch schwer tun. Mami ist nicht hier.

 

Eintracht/GW - Stahlbau Dessau 1-6 (1-2)

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Zum 3. Mal in Folge gabs gestern Abend eine Niederlage an einem Freitagabend zur schönsten Fussballzeit. Der Gegner, Stahlbau- das Maß aller Dinge hier im engeren Gürtel rund um die Millionenmetropole zwischen Elbe und Mulde, war nüchtern betrachtet mindestens 2 Nummern zu groß, wenn sie mit der vollen Kapelle antreten. Wir hingegen mussten schon früh im Vorfeld ackern, überhaupt ne spielfähige Truppe aufzustellen. Dies gelang zwar, aber wie es so ist...das bringt eben durch viele Neue das programmierte Chaos auf dem Platz. 

Aber kommen wir erstmal, bevor es weitere Taschentücher regnet, zur kurzen Analyse des Spiels...schnief.

Wir hatten mit Martin, Kevin M., Danny, Tobi noch Aktive in unseren Reihen bekommen, dazu mit Hagen einen Grün Weiß Rentner, der früher sehr aktiv im Verein war, aber eben auch durch Verletzungen nicht mehr ne Weile zugegen gewesen ist. Dazu kamen mit mit Würtschen und Klaus weitere Grüne. Momentan sieht man scheinbar nur noch Grüne..zwinker zwinker, möchte man meinen. Nicht ganz so grün und ziemlich verbrannt wirkte schon das Geläuf. Knochenhart eben schon in den ersten Frühsommertagen, das kann durchaus noch für Probleme sorgen, weil eben wahrscheinlich nicht gewässert wird.

Trotzdem kamen wir gut in die Partie, auch wenn Stahlbau von vornherein das spielende Teil dieser Partie war. Nach gut ner Viertelstunde lagen wir schnell mit 0-2 hinten. Wenn das erste Tor in der Entstehung durch Abstimmungsfehler durchaus passieren kann, ist der zweite Treffer umso schmerzhafter. Schnell ausgeführter Freistoß kurz vorm 16er, weil sich eben keiner auf den Ball legt um diesen bei der Ausführung aufzuhalten. Gepennt 2.0. Wir wechselten mehrmals schon sehr früh um hier und da was zu verändern bzw. auch weil Tobi sich bei einer der guten Aktionen von uns ,früh verletzte. Aber auch Stahlbau verschaffte sich mit zunehmender Spieldauer trotz Überlegenheit nun öfters Luft durch Meckereien und ließ uns noch auch einige gute Ansätze. Hier stach besonders Herfe raus, der viele gute Wege ging und mit präzisen Anspielen die Nebenleute gut einzusetzen wusste. Hier kamen wir daraus folgend sogar zu einigen Ecken und so wirkte das Spiel wohlwollend ausgeglichen, Stahlbau passte das überhaupt nicht. Die Nervosität belegte dann Herfe mit einem satten Freistoßtor, in der der Aushilfstorhüter Hildebrandt keine glückliche Figur machte. Danach besann sich Stahlbau bis zur Pause wieder und auch wir kamen so langsam wieder in den alten Trott zurück.Leider.

Nach der Pause, in der dann auch noch Eichi wegen Teammmeeting ausfiel, gings nur noch in die eine Richtung. Zu Bernd, der nun noch mehr ins Geschehen eingreifen musste. Stahlbau nun ruhiger, besonnener und vor allem zielstrebiger. Unser Spiel war keines mehr, hatten wir nun Fehlabspiele én masse im Aufbau und verloren dadurch viele Bälle. Zum Strafraum des Dirk H. kamen wir nicht mehr, zumindest gefährlich nicht. So fielen die weiteren Treffer auch mit Hilfe des Aluminiums in der Art und Weise zu deutlich, zu einfach. Die Überlegenheit der Gäste wurde um weitere Pfosten-und Lattentreffer noch deutlicher gemacht, auch Bernd brannten bei mehreren Aktionen die Handschuhe. So hätte, mit besserer Chancenverwertung das Ding auch noch zweistellig ausgehen können. Gegen uns natürlich. So waren wir letztendlich mit den 4 nach der Pause noch mehr als gut bedient und die Gäste gingen natürlich als verdienter Sieger vom Platz. 

Heute kam wieder das beschissenene Gefühl auf, wenn man von draußen zusieht und man hilflos ist. Viele noch Aktive können uns scheinbar auch nicht helfen, zumindest nicht in einer größeren Zahl. Schwindet damit der Zusammenhalt auf,-und abseits des Feldes und steigert das organisatorische Chaos auf dem Feld? So scheints für mich. Nur halbe Sachen gehen bei uns eben auch nicht nicht. Gerade wenn der Gegner Stahlbau heißt, man sich eben nicht kennt und trotzdem sich angemotzt wird ( Plane/ Hagen). Dienstags beim Training wird komischerweise anders zur Sache gegangen, als letztendlich Freitags,-oder eben Samstags. So scheints für mich, bitte korrigiert mich, wenn Ihr es anders seht.

Trotzdem, bei aller Ohnmacht, gilt es natürlich in erster Linie dankbar zu sein, über jeden der uns unterstützen möchte, wenn es bei uns knapp wird, gerade wenn am folgenden Samstag noch ein Spiel ansteht. Danke.

Achim würfelte folgende Leute aufs Feld: B.Güldner- M.Schlegel-Danny, T.Franzl, A.Eichler-M.Planitzer, T.Werner, K.Malyszik, C.Hinsche- M.Herfurth, D.Rubitzsch/ H.Meißner, M.Krauß, K.Valentin

PS: Der Delegation zur Aufrechterhaltung der internationalen Beziehungen zu Schweden, Rußland, Italien oder auch England und Tschechien wünschen wir bei den diplomatischen Verhandlungen in Prag viel Glück. Kommt gesund zurück. Prost.

Walternienburger SV - Eintracht /GW Dessau 4-2 (2-0)

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Zwischen Vater-und Kindertag gings gestern Abend ins weit entfernte Walternienburg zum hiesigen Auswärtsspiel. Macht der weite Weg dem einen oder anderen Stress, ist die Vorfreude auf nette Gastgeber mit einem perfekten Rasen umso grösser. Nun es war angerichtet. Leider kamen vier Protagonisten inklusive des Torwächters und der Trikots kurz vor knapp bzw. schon 5 nach 12 am Fussballstandort an. Somit fiel das obligatorische Warmschiessen einiger Traumtorakrobaten ins Wasser, dies sollte sich im Verlauf des Spiels deutlich bemerkbar machen.

Uschi nahm als einzigster erstmal Platz im Schatten, der Rest der Eintracht spielte auf gewohnten Positionen gegen ein erwartet starken Gegner, der uns in den ersten Minütchen keinen Ball überließ und gewohnt sich die Bälle hin-und her schob. Mit der ersten richtigen Chance fiel das frühe 1-0 für die Gastgeber. Dies sah deutlichst zu leicht aus. Danach traute man seinen Augen nicht, Eintracht dominierte nun Ball und Gegner. Durch hervorragendes Pressing und gekonnten Balleroberungen spätestens auf Höhe der Mittellinie erspielte sich der Gast Ball um Ball und Chance um Chance. Zum Haareraufen, was wir liegen ließen. Es ging nur in eine Richtung und wir hätten zumindest ausgleichen müssen. Aber irgendwie sollte es bis zur Halbzeit nicht mehr klappen. Teils emotionslos hinnehmbar wirkte es fast schon, das wir mit einem weiteren einfachen Ball, der mit Glück zum Stürmer der Gastgeber kam, das 2. Tor schlucken mussten. Walternienburg war effektiv hoch 44. Was wir bis dato auch richtig machten, machten wir beim Torabschluss falsch. Zu überhastet, oder den öfters besser stehenden nicht gesehen oder nur kraftlos. Walternienburg wusste nicht, warum sie zur Pause 2-0 führten.

Nach dem Pausenwasser fast das gleiche Spiel, nur das der Gastgeber nun eben auf Konter ging, hatten sie auch genügend Wechsler. Dies machten sie aber nach und nach auch nur halbherzig, so das das Spielchen aus Halbzeit 1 seine Fortsetzung fand. Eichi traf sogar, aber seine Position wurde vom nicht immer sicheren aber trotzdem ruhigen Schiri als Abseitsstellung erkannt. Ein Zustand der eigentlich nicht sein kann, weil Eichi eben sehr selten in der Spitze zu sehen ist. Sei es wie es war, wir mühten uns weiter fleißig. Das kann man der Truppe nicht abschreiben. Naja und das es dennoch klappen kann, zeigte Kevin. Dieser vollendete sehr säuberlich Cool ohne groß zu zucken und ohne nachzudenken. Das Zuspiel kam hier von Thomas Werner nach Anspiel von Plane. So der Anschluss kam und Walternienburg traf keine weitere 2 Minuten später aus spitzem Winkel mit Picke an den Innenpfosten in das Herz der Eintracht. Noch Fragen, Herr Anwalt? Keine weiteren Fragen. Zitat aus einem er vielen Justizthriller Hollywoods. Filmreif aber trotzdem unser weiteres Spiel. Weiter Chancen und klägliche Abschlüsse sowie starke Konter der Gastgeber ohne zwingende Abschlüsse. Und da ich noch gerne die Lanze zu den derzeit stattfindenen French Open in Paris brechen möchte- Aufschlag von Bernd ins Halbfeld...krachender Returnwinner als Lob in Bernds Nacken. 4-1. Bitter is noch zu süss, für den heutigen Abend. Thomas konnte sich aber noch selbst belohnen, hadert er doch immer sehr viel mit sich und seinen Möglichkeiten und traf noch spektakulär zum 2-4 aus unserer Sicht. Das wir dennoch weitere Möglichkeiten hatten und nun dran waren aber es irgendwie nicht schafften brauche ich nun nicht nochmal zu erwähnen.

Am Ende hieß es für dieses Jahr scheinbar standesgemäß 4-2 für Walternienburg, in einem wohltuend fairen Spiel, was laut Ausagen der Walterultras nach dem Spiel nicht immer so der Fall zu sein scheint. Dieses Ergebnis gabs bis jetzt von 7 Spielen zum 4. Mal. Auch nicht schlecht. Diese wieder schwere Spiel endete mit einem Ergebnis, was vorher bestimmt jeder unterschrieben hätte, aber bei unserer katastrophalen Chancenverwertung anders ausfallen hätte können, haben einige noch Schwindelanfälle vom vielen Kopfschütteln. Nichts desto trotz heißt es aufstehen, beim nächsten Mal wirds garantiert besser...die Trikots sind schon da, Bernd auch...viele Schüsse finden beim Warmmachen die Lücke zwischen Pfosten und Latte...Zwinkernd 

Achims 12: B.Güldner- M.Krauss, S.Köhler, D.Meier- A.Eichler- M.Planitzer, T.Werner, K.Säuberlich, A.Berzau-M.Herfurth, D.Rubitzsch / S.Hellmuth

 

Tore für uns: Kevin S. & Thomas W.

 

   
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